Wenn Puppen Kinogeschichte schreiben oder „Damals hatte ich noch Haare“ ...
Shownotes
**Eine Folge voller Nostalgie, Nerdwissen und jeder Menge Puppenmagie! 🎬 **
Carsten Dittrich lässt uns heute tief eintauchen in die faszinierende Welt der Puppen im Film – und wie sie ihn letztlich überhaupt zum Theater gebracht haben.
Es geht um Kinoerlebnisse in seiner frühen Kindheit, verpasste Busse wegen zu langer Filme, eine Atreju-Frisur und eine Kindheit zwischen Hörspielkassetten, Kasperl und Akkordeonmusik.
Aber natürlich auch um große Filmkunst: Von der Hohensteiner Schule über die Augsburger Puppenkiste, Stop-Motion-Technik, Animatronics, Gremlins, Muppets, E.T., Dark Crystal bis hin zu aktuellen Pixar-Filmen.
Carsten erzählt, wie er selbst über seine Diplomarbeit mit dem Thema Puppen im Film tief in diese Welt eingetaucht ist – und warum seine Arbeit heute in der Bibliothek der Ernst-Busch-Hochschule steht. Er schildert körperlich herausfordernde Drehtage, schweißtreibende Paddelboot-Drehs und die Szene mit dem Popcorn, die er nie wieder vergessen wird.
Neben dem launigen Rückblick geht’s auch um ernste Themen: Was passiert, wenn Figuren durch CGI verdrängt werden? Welche Bedeutung haben Requisite, Kostüm und Idealismus am Set? Und wie schafft es ein Ensemble aus Puppenspielerinnen, Technikerinnen und Künstler*innen, Welten aus dem Nichts zu erschaffen?
Habt ihr Fragen oder wollt wissen, wie man heute noch mit Puppen im Film arbeiten kann? Oder einfach selbst nostalgisch werden? Dann schreibt uns! 🎤
Viel Spaß mit dieser cineastischen Folge voller Geschichten, Figuren und einem Hauch Popcornstaub. 🎧
🎭 Hinweis: Wer wissen will, was das Theater Fiesemadände aktuell auf die Bühne bringt, wirft einen Blick in den Spielplan im Figurentheater Mottenkäfig in Pforzheim – es lohnt sich! www.fiesemadaen.de/events
Transkript anzeigen
00:00:00: Und hier wieder die heutige Muppet Show mit unserem Gastdarmist Rita Moreno!
00:00:07: Moment, Moment, Moment, eigentlich heiß ich ja gar nicht Rita Moreno, sondern Carsten
00:00:15: Püttrich und hier neben mir sitzt Adrian Hoffmann.
00:00:18: Ja hallo Carsten, schön, dass wir wieder hier sind.
00:00:20: Hallo, herzlich willkommen zu unserer neuen Podcastfolge und heute geht's wie angekündigt
00:00:25: ums Thema Puppen im Film.
00:00:27: Aber darum ging's doch eigentlich auch schon beim letzten Mal?
00:00:31: Stimmt, aber in der letzten Folge ging's ja mehr um die Arbeit, die da Jan und ich gemacht
00:00:36: haben, für das Fernsehen.
00:00:37: Also eben speziell fürs Fernsehen, fürs Kino hab ich leider noch nichts gemacht.
00:00:41: Aber heute geht's um die Geschichte der Puppe im Film und naja so als kleiner Filmlörd,
00:00:49: der ich bin und ich mag eben natürlich auch Puppen im Film, kann ich da ein bisschen
00:00:53: was zu erzählen und auch ein bisschen angeben.
00:00:56: Ich hab das ja mal studiert.
00:00:57: Ich wollte grad sagen, da steckt ja der Tiefkündiger hin.
00:00:59: Mal gucken, was ich davon noch abrufen kann und was noch hängengeblieben ist oder so.
00:01:04: Ja und für alle, die sich jetzt vielleicht wundern, dieser Herr, den wir da am Anfang
00:01:08: gehört haben, das war kein Herr, das war ein Frosch.
00:01:10: Eben, ist ja eigentlich gar keiner, also von dem her.
00:01:12: Das war natürlich der Kirmit aus der Muppetshow und ich liebe ihn, ich auch, er ist süß.
00:01:17: Ja, also ich hatte jetzt nur einen von dem Ding, also weiß ich nicht.
00:01:20: Also ja, ein Platonisch.
00:01:21: Ja, bevor es losgeht, hab ich aber noch ein paar Zuschauerfragen.
00:01:25: Warte mal, da nehme ich jetzt mal eine schönen Blätter zur Hand.
00:01:28: Ich bin gespannt.
00:01:29: Ja, rasch mal rasch mal.
00:01:30: Ja, rasch rasch.
00:01:31: So, und zwar, ja ich hab mich jetzt natürlich da ein bisschen, ich hab da etwas aussortieren
00:01:36: müssen, hab jetzt mal nur die genommen, die jetzt quasi explizit was mit der letzten Folge
00:01:40: zu tun hatten.
00:01:41: Hier, Frage von Mario, wie lange müssen wir uns das noch alles anhören?
00:01:46: Nein, man Scherz.
00:01:47: Frage eins von Marco, was war dein schlimmster und unbequemster Drehort?
00:01:56: Spannend.
00:01:57: Ja, also wir haben ja schon in der letzten Folge gesagt, es ist meistens bei Puppen in Filmen
00:02:03: und Fernsehen, es ist eigentlich immer unbequem.
00:02:05: Meistens liegt man oder man kniet oder ist noch irgendwie in komischer gebügter Haltung
00:02:11: dabei.
00:02:12: Aber ich glaub, mein wirklich schlimmster Drehort war tatsächlich ein Paddelboot.
00:02:17: Was?
00:02:18: Ja, das war krass.
00:02:19: Also ein richtiges Touri-Paddelboot auf dem Wasser, auch mit Wasser drin leider, weil
00:02:24: es nicht so dicht war.
00:02:25: Und dann gab es auch Scheiben so, als sich schützt eigentlich für den Fahrer und der
00:02:29: Schutz damit, dass das Wasser nicht ins Gesicht kommt.
00:02:31: Aber das Problem war, da ich das halt eben Scheiben waren, war es halt keine Abdeckungen.
00:02:36: Das heißt, dann hatte die Filmcrew oder die Requisite, die hat dann erstmal alles nochmal
00:02:39: abgeklebt.
00:02:40: Ach, hey.
00:02:41: Aber trotzdem war das insgesamt so niedrig, dass ich, ich glaub, das letzte Mal, dass
00:02:45: ich so klein war, war im Bauch meiner Mutter.
00:02:47: Ich hab mir da so krass zusammenrollen müssen.
00:02:50: Ja, genau.
00:02:51: Da war ich also drin mit Badehose in diesem Drehboot.
00:02:55: Also ich war quasi da drin eingeklemmt, wo man normalerweise dann die Beine hat, um
00:03:00: dann die Pedale zu treten.
00:03:01: Doch so viel Platz.
00:03:04: Ja, so irgendwie ganz verschrumpelt und dann halt noch meine linke Hand oder den Arm hoch
00:03:09: um dann irgendwann die Puppe da drauf zu haben.
00:03:11: Ganz tief gebückt.
00:03:14: Und ja, naja, gut.
00:03:16: Zum Glück haben wir ja an der Hochschule in Fach gehabt, dass sie das Körper-Stimm-Training,
00:03:22: das ist quasi weiterführen von Sprecherziehung.
00:03:24: Da lernt man quasi auch in unbequemen und körperlich anstrengenden Haltungen trotzdem
00:03:30: noch einigermaßen gut zu sprechen.
00:03:31: Das muss ich unbedingt von dir lernen.
00:03:34: In einem normalen Leben klappt das bei mir jetzt auch nicht so, aber beim Theater geht's
00:03:38: dann schon irgendwie.
00:03:39: Sonst bin ich auch eher einer, der so ein bisschen mehr schnuddelt, weil ich red eigentlich
00:03:43: fast nur deutlich, wenn ich dafür bezahlt werde.
00:03:45: Ich glaube, wir zwei sind oftmals in den Gedanken oder schon so voraus.
00:03:49: Also ich red auch sehr schnell tatsächlich.
00:03:51: Ja, ich auch.
00:03:52: Bei Proben sowieso.
00:03:53: Du redst so schnell.
00:03:54: Ja, ich mach dann langsamer.
00:03:55: Das klappt aber auch nicht immer.
00:03:56: Also das klappt dann manchmal so die ersten paar Minuten, dann werde ich doch wieder schneller,
00:04:02: dann muss ich mich immer ein bisschen zügeln.
00:04:03: Aber es klingt mir immer öfter.
00:04:05: Also vor allen Dingen, wenn ich Lesungen habe, ich liebe Lesungen und da lieb ich es mittlerweile
00:04:09: sehr, mich so voll reinfallen zu lassen in den Texten.
00:04:12: So, ich habe gerade eine ganz tolle Erfahrung gehabt und zwar durfte ich die große Ehre
00:04:17: haben, das Etlinger Symphonieorchester zu begleiten.
00:04:21: Stimmt, ja.
00:04:22: Das waren fast 100 Musiker total krass.
00:04:25: Die haben per Günd gespielt von Krieg und ich hatte die wundervolle Aufgabe.
00:04:29: Ich durfte quasi die Geschichte dazu erzählen, was für die Zuschauer und es hat irgendwie
00:04:34: auch ein bisschen indirekt mit unserem Thema zu tun, aber wirklich ganz weit um die Ecke,
00:04:38: dass die Leute halt auch auf einmal noch mehr Bilder im Kopf hatten, weil viele kennen
00:04:44: halt nur die Musik, also die Morgendämmerungen zum Beispiel, ich weiß gar nicht, davon
00:04:47: das Anpfeifen oder Anzum oder kriegt man da gleich wieder.
00:04:50: Ich glaube, zum darf es ja schon.
00:04:52: Also Morgenstimmung.
00:04:53: Oder dann halt eben ganz klar in der Halle des Bergkönigs.
00:05:00: Stimmt.
00:05:01: Was man früher auch gehört hat, wenn man im Europapark mit dem Fjord trafding dadurch
00:05:10: ein Tunnel durch ist.
00:05:12: Genau.
00:05:13: Und ich durfte quasi sowohl zwischen den Liedern als auch in die Lieder rein dann die Geschichte
00:05:19: erzählen.
00:05:20: Und zwar für die Leute haben sie so im Feedback gesagt, total cool, weil viele kennen die Geschichte
00:05:24: gar nicht, die kennen nur die Musik.
00:05:25: Und dann hat man, jetzt sind wir wieder so halt beim Thema, wie bei einer Filmmusik oder
00:05:30: wenn man ein Film guckt, du hast halt sofort andere Bilder im Kopf.
00:05:33: Total.
00:05:34: Ja.
00:05:35: Also ich muss dir ehrlich sagen, es passt vielleicht jetzt in Anlehnung daran.
00:05:37: Ich war einmal auf einem Konzert von Hans Zimmer Filmmusik.
00:05:40: Ja, geil.
00:05:41: Und wenn du dann die Filme kennst und dann da in diesem Konzert sitzt, ey, da, der Film
00:05:45: lief automatisch ab und das war so geil, weil du warst völlig in der Szene drin in dem Moment,
00:05:50: als sie davor gespielt haben.
00:05:51: Kratz.
00:05:52: Ich finde ja eher, also Filmmusik-Komponisten sind ja eigentlich so die Gottfahre.
00:05:58: Ja.
00:05:59: Und ja, und das sind die, die ja machen den Job den früheren Mozart und Beethoven hatte
00:06:03: einfach so, das sind unsere neuen klassischen Musiker sozusagen.
00:06:07: Und das ist darüber tatsächlich, ich kam auch über Filmmusik damals zur klassischen
00:06:12: Musik.
00:06:13: Also ich finde das wäre beeindruckend ehrlich gesagt.
00:06:15: Ja.
00:06:16: Ich habe das Konzert leider nicht live gesehen, aber ich habe es auf Blu-ray.
00:06:19: Ah, das ist das, das ist zu mir was vor, ich habe es live gesehen, aber egal wie, also
00:06:23: ich muss einmal sagen, die bewunder ich einfach, den Stimmung so hinzukriegen, musikalisch
00:06:27: ist einfach brutal.
00:06:28: Ja, absolut.
00:06:29: Und ja, wo waren wir stehengeliebt?
00:06:32: Achso beim Paddelboot.
00:06:33: Stimmt, die war noch am Paddel.
00:06:35: Ich, da hätte Hans-Sieber auch schön was zuschreiben können, vor allem als ich dann
00:06:38: rauskam, bzw. wie lange es gedauert hat, bis ich raus war, weil ich war dann da irgendwas
00:06:42: so eingebuddelt, das war echt etwas schwierig.
00:06:45: Ja, genau.
00:06:46: Na ja, auf jeden Fall jetzt bin ich ja wieder da.
00:06:49: Ich bin erst wieder da.
00:06:51: Und das, also was ich neben zusammen eigentlich nochmal sagen muss, ich arbeite so gerne auch
00:06:56: mit den ganzen Menschen zusammen, die da so im Hintergrund mitmachen, also eben, die mir
00:07:02: da geholfen haben.
00:07:03: Generell, wenn ich mit meiner Puppe da in dieser Sendung drin bin, die sich immer wieder so
00:07:09: schnell, so kurzfristig zum Teil auch, Dinge zusammen bauen müssen, weil die natürlich
00:07:15: auch das Drehbuch auch nicht immer gleich sofort haben.
00:07:17: Manchmal am Freitag noch kurz vor der Probe irgendwelche Dinge einkaufen müssen, irgendwas
00:07:23: sägen, bauen, das ist da Hammer.
00:07:25: Ich finde es sowieso beeindruckend, was die Requisite da stimmt.
00:07:28: Ja, und in dem Sinne vielen, vielen Dank, ich arbeite so gerne mit denen zusammen und
00:07:32: ich grüße dir an dieser Stelle.
00:07:33: Ihr seht mich gar nicht winken, ich bin trotzdem vielen, vielen Dank Jungs und Mädels.
00:07:37: Ihr macht einen tollen Job und ich weiß auch, dass der ein oder andere das jetzt hier hört.
00:07:42: Das ist wirklich immer eine große Freude und ich habe so viel Spaß mit denen, das ist
00:07:47: immer schön.
00:07:48: Ja, genau.
00:07:49: Oh, da fällt mir noch eine kleine Miniannektote ein.
00:07:53: Ich würde tatsächlich mal auf dem Set vergessen.
00:07:59: Echt jetzt?
00:08:02: Ja, und zwar tatsächlich in der allerersten Folge, bei der ich dabei war und zur allerersten
00:08:07: Probe, weil die es da halt nicht gewöhnt waren, dass dann Puppenspieler war jetzt und ich
00:08:12: bin da in meinem Verschlag drin, weißt du.
00:08:14: Und wir proben so und es war aber so kurz vor dem Mittagspause und irgendwann sagt dann
00:08:19: der Aufnahmeleiter oder der halt die Probe gleitet und so.
00:08:22: Machen wir das jetzt nochmal oder machen wir das erst im Mittag?
00:08:25: Dann sagt der Andere, ja dann müssen wir erstmal noch die Regie fragen und dann habe ich nichts
00:08:31: mehr gehört und saß.
00:08:33: Du saß da unten.
00:08:35: Und dann denkst du, äh?
00:08:38: Und dann bin ich dann irgendwann dann doch aus meinem Verschlag raus und es waren alle
00:08:43: weg.
00:08:44: Wie ist das denn?
00:08:45: Das ist geil.
00:08:46: Oh leck.
00:08:47: Ja, ich glaube da lebt man schon die witzigsten Räder vergessen.
00:08:52: Das war richtig cool.
00:08:54: Vergessen am Set.
00:08:56: Ja, so war das.
00:08:58: Ich glaube das war die Frage von Marco.
00:09:00: Vielen Dank für die Frage.
00:09:01: Ja, also wie gesagt, unbequem ist es immer.
00:09:04: Ansonsten, ja, man liegt halt immer irgendwie oder kniet ganz viel.
00:09:09: Ich war auch schon in einem Busch drin oder so.
00:09:12: Oder ich meine, Jan kann man sich mehr fragen, aber ich glaube es war ein einzelner Highlightser,
00:09:16: aber bestimmt auch was er beim letzten Mal erzählt hat da mit diesen Waschbären oder
00:09:20: mit den Rindenmüllig drin war.
00:09:22: Das ist schon krass.
00:09:23: Oder, oh ja, in einer Folge, die wir für Christmas Express gemacht haben, da war das so, dass
00:09:30: mein Charakter, der Charakter von Daniel Wagner und mir dieser Rehbock, der hat Popcorn
00:09:35: gemacht, aber halt zu viel und dann hat sich quasi das ganze Haus mit Popcorn gefüllt
00:09:39: und das muss wir natürlich auch irgendwann spielen, dass die zwei Puppen irgendwann in
00:09:42: den Popcorn drin versinken und da waren wir zu viert in so einer Art Glascontainer und
00:09:49: um uns rum und in uns rein wurde halt wirklich echt das Popcorn rein geschippt.
00:09:53: Und da waren wir echt ein paar Stunden drin.
00:09:56: Das war, das ist wie ein Fastnacht oder Fasching, wenn du ganz viel Konfetti hinten reinkriegst
00:10:03: in deine Klamotten, das irgendwann juckt es wie Sau und es klebt wie Sau.
00:10:08: Du kannst nie wieder Popcorn sehen.
00:10:11: Ja.
00:10:12: Chino, nein, nein.
00:10:13: Ich nehme nur noch Totier Chips mit.
00:10:14: Ist schon krass, aber auch, oder wie ihr das ja oder du jetzt in dem Fall beschreibst,
00:10:18: das ist ja schon körperlich auch brutal.
00:10:21: Ja, ja, ja.
00:10:22: Also gerade nach der Folge, das war so einer, da bin ich danach wirklich tot ins Bett geweiht.
00:10:26: Ich kam nach Hause, so aus einem neun Stunden Drehtag irgendwie.
00:10:28: Ich habe nicht mal ein Fernseher eingeschaltet, einfach ins Bett geweiht.
00:10:32: Verstehe ich.
00:10:33: Sehr gut.
00:10:34: Ja, zumal.
00:10:35: Also auch als Handspieler ist ja oft so, dass der Hauptspieler der Puppe, der hat den
00:10:40: Luxus, dass der halt in Pausen raus kann.
00:10:44: Ja.
00:10:45: Aber für den Handspieler lohnt sich das manchmal gar nicht oder ist es so komisch, dauert
00:10:47: es einfach ewig, bis ich wieder in der Hand drin bin.
00:10:50: Dass ich dann halt meist die Puppe auf der Hand habe, der Hauptspieler, der geht immer
00:10:55: schon was trinken oder so und du stehst da, hast die Arme von der Puppe noch und kannst
00:11:01: nicht machen.
00:11:02: Zumal bei meiner Puppe war das so, das war ja eben ein Rehbock, der hatte nur drei Finger.
00:11:05: Das heißt, ich hatte einen Daumen, hatte ja dann zwei Finger, also Mittelfinger und
00:11:13: Zeigefinger, waren dann einen Finger von der Puppe und dann halt noch der Ringfinger und
00:11:16: dann hatte ich dann halt eine Kleidefinger.
00:11:17: So und so habe ich dann quasi die Puppe gespielt und da ist dann aber halt eine ganz dicke
00:11:21: Latex-Schicht rum und dann hatte ich dann noch Hüfe und damit musste ich dann halt im Geschenke
00:11:29: auspacken oder telefonieren und so weiter.
00:11:31: Und weil es immer dann relativ lang ging, bis ich da wieder drin war, haben es mich meistens
00:11:35: drin gelassen und meine Kollegin auch, die quasi die Handspielerin von Jan war.
00:11:39: Gut.
00:11:40: Und dann haben uns manchmal die Requisiteure, wenn sie daran gedacht haben, haben die uns
00:11:44: dann ab und zu mal getränkt gebracht mit dem Strohhalm, damit bei irgendwas zu finden ist.
00:11:49: Klar, naja, so halt.
00:11:50: Wow.
00:11:51: Aber irgendwie ist es geil, es macht Spaß.
00:11:52: Trotzdem, ich finde es trotzdem bewundernswert.
00:11:54: Also wie gesagt, das ist ein ganz, ein voll Bodyjob sozusagen.
00:11:57: Ja, aber wir haben noch ein paar andere Fragen bekommen.
00:12:00: Und zwar fragt hier eine Sabine, ob das für die Gastschauspieler schwierig war, sich
00:12:09: auf die Puppen einzulassen.
00:12:10: Also Jan hatte ja auch bei Bertans Brot immer ganz viele Gäste, eben Dirk Bach oder auch
00:12:16: Hugo Egon-Baldar, Helda von Szenen und noch ganz viele andere.
00:12:19: Und ich habe manchmal auch immer noch Rolle mit Gästen zu tun.
00:12:23: Und ja, stimmt.
00:12:26: Also es ist mal so, mal so, tatsächlich.
00:12:32: Also man merkt schon durchaus, wenn jemand Schauspieler ist, dass der manchmal ein bisschen
00:12:38: damit Probleme hat, weil er erstmal immer an der Puppe vorbeigeguckt und den Spieler
00:12:43: anspricht.
00:12:44: Ach so, ja, klar, der sucht den Mensch quasi, den Gegenspieler.
00:12:46: Ja, aber den meisten machen das richtig gut.
00:12:49: Ich weiß noch, es plaudert euch mal kurz ein bisschen halb illegal.
00:12:52: Ich hatte mal ein Dreh mit Wolfgang Firek, der ist Schauspieler und Sänger.
00:13:00: Der hat zwar, ich will es dir jetzt mal sehen, gemacht hier Resi Uhul, die mit meinem Traktor
00:13:03: ab.
00:13:04: Und der ist eben nicht nur Sänger, der ist auch Schauspieler.
00:13:06: Und das hast du gemerkt, das war so cool, weil der hat sich so krass auf die Puppe eingelassen.
00:13:12: Und da haben wir in der Probe schon, also sowohl in der Einzelprobe als auch dann in der Generalprobe,
00:13:18: haben wir so viel improvisiert.
00:13:19: Das war so lustig, das war eigentlich alles lustiger, als das, was in der Ausgestrahlung
00:13:23: wurde.
00:13:24: Das war total schön.
00:13:26: Aber ich muss sagen, ich habe da wirklich mit vielen Gästen zu tun, die das relativ
00:13:30: schnell vergessen.
00:13:31: Wobei, wie ich euch ja da verstanden hatte, heißt es ja nicht gleich nur, weil ich Schauspieler
00:13:35: bin, dass ich das gut kann.
00:13:36: Nee, gar nicht.
00:13:38: Gar nicht.
00:13:39: Oder jetzt mal aus dem Theaterbereich wieder, auch da arbeite ich gelegentlich mit Schauspielkollegen
00:13:44: zusammen, was auch immer eine tolle Bereicherung ist, weil die natürlich auch nochmal ganz
00:13:47: anders rangehen und so und auch nochmal eine andere Körperlichkeit haben zum Teil.
00:13:51: Aber da merke ich ganz oft, dass die dann eher ein Problem haben, sozusagen, also wir Puppenspieler,
00:13:57: wir müssen ganz oft ein bisschen ganzheitlicher denken, weil wir oft zum Beispiel unsere Umbauten
00:14:02: auch selber machen.
00:14:03: Ja.
00:14:04: Und im Moment, am ersten Punkt, da haben die mental zum Teil, am Anfang zumindest, bis
00:14:07: ich daran gewöhnt habe, richtig Stress.
00:14:09: Okay.
00:14:10: Weil Schauspieler, das hat meistens gewöhnt, hin, dass für die umgebaut wird.
00:14:14: Ja, ja, ja.
00:14:15: Weißt du, wenn du an einem großen Haus bist, also ich weiß noch, ich habe damals mein Diplom
00:14:20: gemacht unter anderem am Theater "Junge Generation in Dresden".
00:14:23: Mit dem großen Assemble waren sieben Puppenspieler, wenn du dahin kommst, da steht die Bühne,
00:14:29: da liegt die Puppe bereits schon dort, wo dein erster Auftritt ist.
00:14:32: So, ja, da muss dann gar nicht denken.
00:14:34: Und so ist es am Schauspielhaus natürlich auch.
00:14:36: Und jetzt kommt dann ein Startschauspieler, keine Ahnung, irgendein Schauspieler kommt
00:14:41: jetzt halt, der ist total damit überfordert, dass ihr jetzt doch da irgendwie was, oder
00:14:45: dass ihr da was hin und her baut.
00:14:47: Ja, ja.
00:14:48: Also wir müssen dann quasi schon während dem Spiel, dann denken, oh, jetzt kommt gleich
00:14:50: der Umbaut, dann muss ich das und das machen oder ich muss die Puppe jetzt, die ich gerade
00:14:54: auf der Hand habe, dort hinlegen, dann bließe ich nachher, zweis ich den weiter, an der
00:14:58: Stelle wieder habe.
00:14:59: Ja.
00:15:00: Und das ist für viele erstmal ganz schön schwierig.
00:15:01: Das glaube ich.
00:15:02: Ja.
00:15:03: Und dann kann das halt täglich, dadurch ist es schon ganz normal.
00:15:06: Das ist Routine halt bei euch.
00:15:07: Ja, aber das ist für einen Schauspieler erstmal.
00:15:09: Ja, also auch spannende Frage, die du da wieder bekommen hast.
00:15:12: Ja, und ich habe noch eine letzte, und zwar von Alisson.
00:15:16: Hallo Alisson.
00:15:17: Der möchte wissen, was unsere größte Herausforderung beim Dreh war.
00:15:22: Ja, ich kann das halt nur von mir sprechen.
00:15:26: Wie gesagt, bei Jan wahrscheinlich, dass wir ihn rinden müssen.
00:15:30: Unroh von Edglinds wahrscheinlich.
00:15:35: Stimmt.
00:15:36: Bei mir, ja, ich sage nicht so viel über meine TV-Produktion sagen, aber was wir auch in
00:15:43: der letzten Folge schon gesagt haben, es ist auf viel Warterei.
00:15:45: Und ich habe nach Christmas Express erstmal ganz lange gar nichts, wir haben Puppen gemacht
00:15:50: und dann kam ich da an dieses Set und da wirst du erstmal schon ganz schön verhüttelt und
00:15:55: vertüttelt.
00:15:56: Und dann auch Künstlerbetreuerinnen, unten tolles Catering und so weiter.
00:16:02: Und da kann man sich schon richtig gemütlich machen und muss dann aber natürlich von
00:16:07: 0 auf 100 halt echt Leistung bringen und ihr musst dann halt passen, weil du hast auch
00:16:12: nicht viel Zeit zu proben und nix.
00:16:14: Und da musste ich mich echt dran gewöhnen, dass ich mich da rechtzeitig dann doch nochmal
00:16:19: kurz sammel und mich nicht einzüglich einlöschen.
00:16:21: Und dann jetzt genau mal raus und machen mal so ein bisschen.
00:16:24: Genau.
00:16:25: Und dann habe ich mich zum Beispiel irgendwann angefangen, liegt aber eh in meiner Natur,
00:16:27: als Puppenspieler ist man immer ein bisschen pragmatischer.
00:16:30: Ich habe dann gar keinen, das klingt jetzt doof, aber ich habe dann auf diese Bedeutung
00:16:33: gar keinen Bock.
00:16:34: Versteht das?
00:16:35: Ich sage dann, ich mache das alles selber und das sind die mittlerweile auch gewöhnt.
00:16:39: Da muss man auch wieder aufpassen, weil die dann halt denken, ja, auf den Dittrich kann
00:16:45: man sich verlassen.
00:16:46: Das ist halt.
00:16:47: Und wenn dann doch was ist, dann merken die das erstmal nicht, weil ja, der wird schon
00:16:50: da stehen, wo er mal steht.
00:16:51: Und wenn er dann halt mal nicht da steht, dann ist er aber schon zu spät.
00:16:54: Ich glaube, das ist der schmale Grad zwischen "Lass mich mal machen" und dann trotzdem halt
00:16:58: mich auf dem Laufenden, wenn da was passiert.
00:17:00: Ja, ja, genau.
00:17:01: Man muss mal früher raus oder du kriegst dann auch gesagt, oh, du, wir sind zu spät dran,
00:17:05: ist ja manchmal auch live.
00:17:07: Wir müssen die Zähle rigoros einkürzen.
00:17:10: Da muss der fit sein und eben auch erreichbar.
00:17:13: Aber wenn ich dann erstmal da ankomme auf dem Set, dann gehe ich erstmal mit meiner
00:17:19: Puppe zum Beispiel eben in die Requisite oder gehe zum Kostüm, lasse die Puppe anziehen,
00:17:26: dann muss ich, müsste ich nicht, aber ich gehe dann eben selber auch zur Tontechnik,
00:17:30: lasse mein Headset geben, mein In-Ear wieder so schön heißt, damit ich auch alles andere
00:17:35: umguthöre oder auch meine Stimme besser höre.
00:17:37: Ja, und das gehört für mich jetzt zum Ritual dazu und das hilft mir auch, mich nicht ganz
00:17:43: so einlüllen zu lassen.
00:17:44: Klar.
00:17:45: Bei allem, was es da so gibt.
00:17:46: Ja, ja.
00:17:47: Und dann rechtzeitig bereit zu stehen.
00:17:48: Und natürlich eben die Sache, dass der Text auch nicht immer so schnell kommt, wie man
00:17:56: es gerne hätte.
00:17:57: Sondern im Moment.
00:17:58: Wenn ich Glück habe, dann kommt der, also wenn am Sonntag so das Hauptding ist, dann wenn
00:18:02: ich Glück habe, ganz, ganz früher war das dann am Mittwoch schon da.
00:18:05: Mittlerweile ist es dann Freitag zwei Stunden vor der ersten Probe.
00:18:08: Und dann lese ich den Text zum ersten Mal auf, ja auf dem Weg dahin, so im Auto.
00:18:14: Ja, ja.
00:18:15: Und dann musste dir dann eigentlich schon die Gedanken machen, wie es sich jetzt die Szene
00:18:19: um.
00:18:20: Und ja, dann geht es eben auch fast gleich los.
00:18:23: Musst du das dann dort auswendig lernen?
00:18:26: Nee.
00:18:27: Nee, ich versuch es schon tatsächlich über Beit teil.
00:18:30: Aber ja, eigentlich nicht.
00:18:33: Mittlerweile habe ich so viel Übung, ich hänge mir den Text da unten dran.
00:18:36: Und dann labere ich das und die Leute merken da mittlerweile keinen Unterschied mehr.
00:18:41: Ja, das glaube ich.
00:18:42: Das ist auch nicht schlecht, weil ich arbeite dann auch mit einem Moderator oder eben auch
00:18:46: mit Gästen zusammen, die dann auch manchmal gerne einen Schlenker nehmen.
00:18:49: Eben, das hast du ja vorher nicht auf dem Zischen.
00:18:51: Genau.
00:18:52: Und ich liebe Schlenker, ich habe da kein Problem mit.
00:18:54: Aber man braucht irgendwann auch wieder einen roten Faden.
00:18:56: Und da die meisten, mit denen ich da zu tun habe, eben auch nicht vom Fach sind, also
00:19:00: weder Schauspieler noch Popenspieler, muss man die manchmal dann auch so wieder dort
00:19:05: hinführen, wo es hingeht.
00:19:06: Cool.
00:19:07: Ja, danke für den Ausflug nochmal.
00:19:09: Vielen Dank.
00:19:10: Und eben auch an dieser Stelle noch einmal danke an alle Requisiteure und an alle Schneiderinnen.
00:19:16: Und von, ja, das ist wirklich toll, was sie für eine Arbeit leisten.
00:19:20: Ich muss halt immer wieder sagen, egal um welche Produktion es geht, ich finde das so beeindruckend,
00:19:25: wie jedes Zahnrad da wirklich miteinander funktionieren muss.
00:19:29: Sonst geht's gerne.
00:19:30: Und wie wichtig die Menschen wirklich sind, die da miteinander arbeiten.
00:19:33: Wenn da irgendeiner keinen Bock hat oder sich quer stellt oder so, dann bricht das ganze
00:19:36: Ding zusammen.
00:19:37: Also ich finde es schon cool.
00:19:38: Ja, das lebt wie auch beim Theater.
00:19:39: Es gibt so eine Fernsehsendung einfach von Idealismus.
00:19:41: Genau.
00:19:42: Und dass jeder Bock hat auf das was er macht.
00:19:44: Richtig.
00:19:45: Da geht es eigentlich nur noch um die Berufung oder das Höhere, dass man halt Bock drauf
00:19:47: hat, das zusammenzumachen.
00:19:48: Und es geht nur zusammen.
00:19:49: Ja.
00:19:50: Der Schauspieler kann ich ohne Licht und ohne Ton.
00:19:52: Und da hat man auch nichts davon.
00:19:54: Wenn da keinen hat, dann hat er da reinspricht.
00:19:55: Richtig.
00:19:56: Das Mikro.
00:19:57: Ja, finde ich auch beeindruckend.
00:19:58: Jedes Mal aufs Neue.
00:19:59: Aber jetzt haben wir wirklich genug gelabert.
00:20:00: Ja, jetzt machen wir ein bisschen Musik hier.
00:20:01: Ja, jetzt machen wir ein bisschen Musik.
00:20:02: Bis gleich.
00:20:03: Bis gleich.
00:20:04: Und jetzt, jetzt geht es los.
00:20:30: Guten Tag.
00:20:42: Guten Tag.
00:20:43: Das sind wir wieder.
00:20:44: Sind die durch, jetzt kann es losgehen.
00:20:45: Ja, ja, Karsten, ich würde jetzt mal sagen, wir haben es ja schon ein bisschen, jetzt gerade
00:20:48: im Vorgespräch miteinander drüber gehabt.
00:20:50: Also ich dich gefragt habe, dass wir ja eigentlich schon in der letzten Folge über Puppen im
00:20:54: Film gesprochen haben.
00:20:55: Was hat es denn damit jetzt quasi heute auf sich?
00:20:57: Na, heute wollen wir eben wirklich drüber reden, was es überhaupt alles für unterschiedliche
00:21:04: Puppen im Film gibt, wie das so alles entstanden ist ein bisschen.
00:21:08: Ich kann nur anreisen, sonst geht der Podcast hier drei Stimme oder was.
00:21:12: Was ich auch ein bisschen ausklammern werde, ist Puppen im TV.
00:21:16: Okay.
00:21:17: Ist aber gar nicht so schlimm, weil ohne zu spoilern, doch wir spoilern heute im Film,
00:21:23: doch, ja, in der nächsten Folge.
00:21:27: In der übernächsten Folge haben wir einen ganz tollen Interviewpartner.
00:21:33: Ja.
00:21:34: Und der wird uns da auf jeden Fall auch zum Thema Puppen im TV eine ganze Menge sagen.
00:21:42: Da freue ich mich sehr drauf, ja.
00:21:44: Man muss sagen, da ist einfach mal eine TV-Puppenspiellegende.
00:21:48: Ja.
00:21:49: So, und da machen wir zwei, der Adren und ich, wir machen das dann auch nach Köln.
00:21:53: Richtig, wir waren ausflug, wir zwei.
00:21:55: Ja, das ist ja da teuer, leg mich an.
00:22:00: Ich schlafe in der Dusche, okay?
00:22:03: Wir nehmen ins Zimmer mit Badewanne.
00:22:06: Ja, auf jeden Fall.
00:22:07: Ja, dann kannst du in der Badewanne sein.
00:22:09: Das ist nett.
00:22:10: Ja.
00:22:11: Ja, aber da freue ich mich drauf.
00:22:12: Also, da dürfen alle gespannt sein und ich denke auch, dass die einen oder anderen,
00:22:14: die einschalten, diesen Mensch auch kennen.
00:22:16: Es geht um Martin Reine.
00:22:18: Richtig, könnt ihr da schon mal googeln.
00:22:20: Ja, googelt schon mal, weil das ist ja wie immer bei uns Puppenspielern oftmals kennt
00:22:23: man die gar nicht.
00:22:24: Aber ich glaube, wenn ihr den mal googelt, dann Martin Reine, dann werdet ihr sagen,
00:22:28: ah, der, der, der ist es.
00:22:33: Der ist es, genau.
00:22:34: Genau.
00:22:35: Da heißt man nach Köln zu ihm, freue ich mich auch schon drauf.
00:22:36: Ja, total.
00:22:37: Jetzt ist es mal April, jetzt los.
00:22:39: Ja.
00:22:40: Und das wird ganz, ganz, ganz schön.
00:22:41: Wir haben da auch noch einen zweiten Interview-Partner, aber über den erzählen wir noch nicht.
00:22:44: Nein.
00:22:45: Ich soll ja auch hier gespannt, alle dran bleiben.
00:22:47: Genau.
00:22:48: Bevor es losgeht, vielleicht ein kurzer Flashback-Schwenk.
00:22:55: Ein Schwenk in der Jugend, in meiner Jugend, in meiner Kindheit.
00:22:59: Weil irgendwie bin ich auch indirekt über Puppen im Film überhaupt zum Theater gekommen.
00:23:04: Obwohl ich es gar nicht wusste damals.
00:23:06: Vor vielen Jahren, da gab es in Oberkirch, also mein Geburtsort, da gab es zwei Kinos.
00:23:12: Kann man sich gar nicht vorstellen, in diesen kleinen Nestkirchen, da gab es zwei Kinos.
00:23:17: Mittlerweile gibt es keines mehr.
00:23:19: Wir sind dann als Jugendliche später dann halt immer, entweder nach Offenburg oder nach Kälinskino.
00:23:23: War aber eigentlich immer doof, weil ich war ja noch aus dem Nachbarort, also noch mal 4 km weiter.
00:23:30: Und da fährt ungefähr zweimal am Tag ein Bus.
00:23:33: Und dann mussten wir, wenn wir in Offenburg im Kino waren, meistens immer früher den Film verlassen,
00:23:38: weil wir sonst hier nach Hause kommen.
00:23:40: Ja, so, ein bisschen doof.
00:23:43: Aber damals gab es, also als ich eben noch Grundschüler war, gab es da zwei Kinos.
00:23:49: Weil eins hat dann relativ schnell zugemacht, eins hat sich etwas länger gehalten.
00:23:53: Und da habe ich dann damals, 1984, auch die unendliche Geschichte.
00:23:57: Oh, ich liebe sie.
00:23:58: Und weil ich das so geil fand, ich habe den viermal gesehen, ich hatte damals hatte ich noch ein Haar.
00:24:04: Damals hatte ich noch Haar.
00:24:06: Das sind dann Titel der Bullen. Damals hatte ich noch Haar.
00:24:10: Da habe ich mir dann die Frisur nach Atreo gemacht und habe den Chef von einem Kino so lange angebettelt,
00:24:18: dass da mir alles gegeben hat, was in den Schaukästen hin.
00:24:22: Viel Plakate.
00:24:23: Viel Plakate, Fotos, alles.
00:24:25: Aber in dem Kino, was es dann noch gab, da hat meine Oma gearbeitet.
00:24:32: Ah, guck.
00:24:33: Und mein Papa, der durfte dann natürlich immer kostenlos,
00:24:37: und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:40: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:43: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:46: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:49: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:52: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:55: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:24:58: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:25:01: Und dann hat sich das dann auch so ein bisschen geholfen.
00:25:04: In jedem dieser Märchenfilme gab es einen Vorfilm,
00:25:07: und das war ganz oft ein Film vom Hohensteiner Kasper.
00:25:13: Jetzt fragen vielleicht manche, Hä? Hohensteiner Kasper?
00:25:17: Das ist der Kasper, wie man heute kennt,
00:25:21: damals in den End-20er und Anfang-30er Jahren,
00:25:25: entwickelt von Maxi Jakob.
00:25:28: Man muss sich vorstellen, der Kasper war vorher eigentlich,
00:25:33: ein grob schlechtiger, übel gelaunter, fauler Sack,
00:25:39: der quasi immer nur die Gretel lieb gehabt hat.
00:25:45: Und wenn ein Kind kam, hat das Baby auch mal gern aus dem Fenster geschwissen,
00:25:48: "Nein Problem, ich mach dir Neues."
00:25:50: So ständig Ärger mit der Obrigkeit hatte,
00:25:53: mit Buckel, mit Bauch, Faule, wie noch was.
00:25:56: Also gar kein Vorbild an sich.
00:25:59: Das hat sich dann erst so, also definitiv auch keine Erwachseneunterhaltung.
00:26:04: Keine Kinderunterhaltung.
00:26:05: Keine Kinder.
00:26:06: Die haben aber natürlich trotzdem zugekutzt.
00:26:08: Ja, das blieb dann auch ganz lange so.
00:26:11: In der Romantik hat sich dann das Bild vom Kasper-Bettel verändert.
00:26:14: Da wurde dann mehr so ein pädagogischer Kasper, sag ich mal.
00:26:19: Und so wie wir aber auch gerade das äußere Bild vom Kasper kennen,
00:26:24: das gibt es erst seit Maxi Jakob.
00:26:27: Diese Zipfelmütze, die Kominase, das Lachen.
00:26:31: Auch sein Wesen hat sich geändert.
00:26:33: Das ist halt eben lustig und schlau.
00:26:36: So der Schwiegernmutter Liebling quasi.
00:26:39: Mit dem Säppel und so weiter.
00:26:40: Das kommt alles durch Maxi Jakob.
00:26:42: Das war früher sensationell.
00:26:45: Die haben klar erst mal auch ganz normal,
00:26:49: die die Vorstellungen aufgenommen mit dem Fernsehen,
00:26:53: oder fürs Fernsehen.
00:26:55: Und die haben da Sachen gemacht mit Handpuppen.
00:26:58: Die haben da Massen-Szenen gedreht.
00:27:01: Tänze.
00:27:03: Da gibt es heute auf YouTube, kann man sich noch ein paar Filme angucken.
00:27:05: Das ist unfassbar.
00:27:07: Also wie die zum Beispiel Wäsche drauf hängen.
00:27:11: Aber klar mal mit allem drüber ran.
00:27:13: Alles Handpuppen.
00:27:15: Und eben, das ist unfassbar.
00:27:17: Guckt mal rein, Hohensteiner Kasper.
00:27:19: Diese Filme, die kamen also dann eben als Vorfilm von unseren Märchenfilmen.
00:27:22: Und als ich dann auf der Welt war, hatte sich daran erinnert.
00:27:26: Und es gab von Maxi Jakob, also von diesem Hohensteiner Kasper,
00:27:29: und von seinem Nachfolger Friedrich Arndt,
00:27:32: gab es Hörspielkassetten.
00:27:34: Und die hat er gekauft.
00:27:37: Und da war ich dann sofort komplett angefixst.
00:27:40: Deswegen habe ich Akkordion spielen gelernt,
00:27:42: weil der Kasper am Anfang immer mit dem Kasper hier kam.
00:27:44: Und hat es immer mit Akkordion gespielt.
00:27:47: Deswegen war für mich klar, als Kind schon,
00:27:49: dass ich Akkordion können muss,
00:27:51: weil sonst kann ich Kasper spielen.
00:27:53: Ach was? Okay, jetzt war er auf der Welt.
00:27:55: So, deswegen habe ich Akkordion gelernt damals.
00:27:57: Eigentlich war der ja da schon dein Weg klar,
00:28:00: das war mal ehrlich.
00:28:02: Der war relativ sofort klar.
00:28:04: Ja, aber auch schon mal erzähle ich den in der ersten Folge.
00:28:07: Ich habe mit Puppen auch sprechen gelernt.
00:28:10: So ging es dann weiter.
00:28:12: Und das hat mich so angefixst.
00:28:14: Und dabei blieb ich dann,
00:28:16: dass ich das aus dem Schulter kam.
00:28:18: So, jetzt haben wir es.
00:28:20: Die Kassetten habe ich heute noch.
00:28:22: Und ich kann die bis heute auch noch mitsprechen.
00:28:24: Klar, wenn du damit aufgewachsen bist.
00:28:26: Das kenne ich noch von mir, das Sachen aus der Kindheit.
00:28:28: Das habe ich so präsent noch heute, das Brutalgrass.
00:28:30: Ja, das ist richtig, richtig toll.
00:28:32: Macht Spaß, klar, man, die sind schon überaltet.
00:28:35: Aber das war auch ein Zeugnis.
00:28:37: Wollte ich gerade sagen, das ist historisch für dich auch.
00:28:40: Ja, und ohne es politisch zu werden.
00:28:43: Ich habe auch einen Vorzeiten- denke zum Beispiel.
00:28:46: Da ist die AfD jetzt die größte Kraft.
00:28:48: Ja.
00:28:49: Ich kenne auch schon Fälle,
00:28:51: wo die AfD jetzt schon versucht, in Dinge einzugreifen.
00:28:56: Und da muss ich dann auch als Theaterleiter.
00:29:00: Ich versuche mir immer politisch rauszuhalten.
00:29:03: Das muss nicht unbedingt meine Aufgabe sein.
00:29:05: Ich habe dann eine Meinung zu, wenn man mich fragt,
00:29:07: aber die muss ich jetzt nicht so doll eräusern.
00:29:09: So handhab ich das auch beruflich, ehrlich gesagt.
00:29:11: Aber trotzdem, wie geht man damit um,
00:29:14: wenn die dir auf der einen Seite natürlich auch mit das Geld geben,
00:29:17: du die aber zum Teil nicht zuteilen,
00:29:19: du die aber eigentlich nicht haben willst.
00:29:21: Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:29:23: Oder wenn sie kommen und sagen, du, das wäre schon schön,
00:29:25: wenn du ein bisschen mehr Stücke spielen würdest,
00:29:27: die sich mit dem deutschen Kultur gut beschäftigen oder so, weißt du?
00:29:30: Und dann stehst du da und dann was mache ich jetzt.
00:29:33: Das ist ein Thema, was uns Profispieler wirklich zunehmend beschäftigt.
00:29:38: Wir sind da auch viel in Diskussion.
00:29:42: Und da müssen wir gucken, was jetzt...
00:29:44: Deswegen will ich da gar nicht drüber urteilen.
00:29:47: Am Ende muss jeder selber wissen, wie es damit umgeht.
00:29:50: Ob man die Eier dazu hat zu sagen, er ködt mich alle mal
00:29:53: und dann lade ich ab und zu vielleicht im Knast oder wie auch immer.
00:29:56: Ja, klar. Das ist doch nicht einfach zu beantworten, wenn ich ehrlich bin.
00:29:59: Hängt ja auch viel dran.
00:30:01: Wir waren bei Publin Film.
00:30:03: Ja, und ich muss ja sagen, ich meine,
00:30:05: es hat sich auch als Grundstein gelegt zu deiner Kindheit eigentlich,
00:30:08: wie du aufgewachsen bist.
00:30:10: Und das hat dich ja weiterhin begleitet, wie wir ja auch wissen.
00:30:13: Es hat ja auch eine große Rolle gespielt,
00:30:16: denn du hast ja auch in deinem Studium da ganz schön was draus gemacht.
00:30:19: Ja, ja, ja. Also das Tolle war ja...
00:30:23: Mittlerweile ist es tatsächlich noch cooler geworden.
00:30:27: Also, als ich studiert habe, war das Thema Film und Fernsehen
00:30:31: und auch Trickfiguren noch gar nicht so groß.
00:30:34: Das hat sich jetzt in der Zwischenzeit geändert.
00:30:36: Jetzt haben die zum Teil auch wirklich so Workshops zum Thema
00:30:39: Stop-Motion-Animationen, da kommen wir nachher dazu.
00:30:42: Und halt eben auch Publin Film, das war bei mir nur ganz, ganz gering.
00:30:47: Aber natürlich haben wir uns auch mit so Sachen beschäftigt,
00:30:49: wie Jim Henson, den Namen werden wir nachher nochmal hören.
00:30:52: Frank Oz oder was es da alles gab.
00:30:55: Der Einsatz von Publin Film ist eh so weit räumig.
00:30:59: Also eben gerade haben wir schon gehört,
00:31:01: so Honschana Kasper, das waren eben erstmal abgefilmte Theateraufführungen,
00:31:06: auch wie bei den Augsburger Puppenkiste zum Beispiel, kennt ihr auch hier.
00:31:10: Ja, dann gab es zum Beispiel auch die Lotte Reininger und ihre Silhouettenfilme.
00:31:16: Das waren auch mit so die Anfänge.
00:31:18: Lotte Reininger war eine deutsche Scheren-Schnittkünstlerin.
00:31:21: Ah ja, auch cool.
00:31:23: Ja, das ist total cool.
00:31:25: Und die hat also Silhouetten-Animationsfilme gemacht.
00:31:28: Die war auch Buchillustratorin.
00:31:31: Und die wird immer noch so mit, ja, als die Pionierin, das Trickfilms, bezeichnet eigentlich.
00:31:39: 1926 hat er einen ersten, großen Abendfüll den Trickfilm gemacht.
00:31:45: Überleg mal jetzt, so früh schon.
00:31:47: Wow.
00:31:48: Die Amter des Prinz Achmet, hieß das.
00:31:51: Kann man sich heute komplett auch noch auf YouTube angucken?
00:31:54: Ach, das ist verrückt.
00:31:55: Also wie gesagt, das ist von 1926.
00:31:57: Aber das ist immer noch richtig gut.
00:31:59: Und wenn man bedenkt, dass dann der erste Abendfüll in den Zeichentrick filmt,
00:32:02: der kam dann 1926 raus.
00:32:05: Und welcher war das?
00:32:06: Ach, der Abendfüll in den Zeichentrick.
00:32:10: Ja, keine Ahnung.
00:32:11: Schneewittchen.
00:32:12: Nein.
00:32:13: Okay, das hätte ich jetzt nicht erlaubt.
00:32:15: Da hat wohl Disney dann quasi zum ersten Mal auch es geschafft,
00:32:19: Körper des Menschen realistisch so darzustellen,
00:32:23: dass sie aussieht wie ein Flummier oder so.
00:32:25: Was ja gar nicht einfach ist.
00:32:26: Ja, also wirklich anatomisch das Korrekt zu machen.
00:32:29: Und alle haben wohl Disney gesagt,
00:32:30: du hast nicht mal alle Latin am Sound,
00:32:32: jetzt so ein Film zu machen, auch noch ein Märchen.
00:32:34: Schneewittchen, das hätte ich jetzt gar nicht auf dem Tarot gehabt.
00:32:37: Aber ja, okay.
00:32:38: Wow, ist das schon so alt?
00:32:40: Das ist schon so alt.
00:32:42: Okay.
00:32:43: Nicht so alt wie wir, aber wir kommen naheinander.
00:32:45: Ja, es nähert sich einen großen Schritt.
00:32:48: Ja, aber eben, ich habe auch schon gesagt,
00:32:50: Einsatz von Stop Motion Figuren wurde von uns auch ein bisschen behandelt.
00:32:54: Das macht auch durchaus Sinn.
00:32:56: Bei der Masse ist es eben auch nicht so leicht zu sagen,
00:32:59: ob sich jetzt ein Puppenspiel handelt
00:33:01: oder ob die Grenzen schon verwischt sind,
00:33:03: eben jetzt Zeichentrick.
00:33:04: Also auch gerade im Zeitalter der Computeranimation.
00:33:07: Ja klar.
00:33:08: Also sag mal Toy Story, Shrek,
00:33:10: und was da sonst noch alles so kommt.
00:33:12: Eben Pixar.
00:33:13: Ja.
00:33:14: Und jetzt will ich noch was verraten.
00:33:16: Wir haben nämlich jetzt in der nächsten Folge
00:33:19: jemanden zu Gast in einem kleinen Special,
00:33:21: sagen wir mal, eine Gästin genauer gesagt,
00:33:24: die unter anderem bei Pixar gearbeitet hat.
00:33:28: Total cool.
00:33:29: Ja, und darüber eine Menge erzählen kann,
00:33:31: um was noch viel cooler ist, ich darf mit ihr zusammenarbeiten.
00:33:33: Ja, ich finde das total, ich finde es auch sehr spannend,
00:33:35: weil mir hatten ja mal überlegt, ob das so ein bisschen passt
00:33:37: überhaupt wegen Figur- und Theater und so,
00:33:39: aber ich finde den Ausflug ganz gut,
00:33:41: weil ich denke auch diese Sicht von ihr,
00:33:43: das sind ja schon auch zumindest im Einsatz auch Parallelen da.
00:33:46: Das heißt nicht umsonst Animation.
00:33:48: Richtig, genau.
00:33:49: Das ist schon eben die Übergänge des Fließs,
00:33:51: man kann es gar nicht noch sagen, zählt man es jetzt noch dazu
00:33:53: oder nicht.
00:33:54: Ich würde sagen, rein wegen meinem Interesse, ja, genau.
00:33:58: Und dann können wir auch ein bisschen was zu dem kommenden Projekt erzählen,
00:34:01: das ist ja auch sehr spannend, wo ich damit zusammenbeite.
00:34:04: Wir reden übrigens von Tanya Kramfatt.
00:34:06: Ja.
00:34:07: Und die hat eben lange, lange für Pixar gearbeitet in Amerika
00:34:11: und ist jetzt in den Vorzeichen gelandet.
00:34:16: Ja klar, warum nicht?
00:34:18: Das ist Schicksale halt eben, Schicksale.
00:34:21: Ja, und da werden wir uns für die hier drüber unterhalten.
00:34:24: Also für euch Hörer in zwei Wochen.
00:34:26: Vielleicht kann man da auch schon vor wegschießen,
00:34:28: falls es vorab da von euch schon Fragen gibt,
00:34:30: gerne Herr damit, weil dann können wir sie direkt
00:34:32: für euch quasi mit ihr schon besprechen.
00:34:34: Ja, definitiv.
00:34:35: Ja, also wie gesagt für alle Bereiche des Films,
00:34:37: die mit Animationen arbeiten, gibt es halt,
00:34:39: wie bei jedem anderen Film, es gibt Autoren,
00:34:41: es gibt Grammaturgen, es gibt Regisseure,
00:34:43: es gibt Maler, Architekten, Puppengestalter,
00:34:45: Puppenhersteller, Kameraleute, Animatoren,
00:34:47: die die Puppenspieler verwandt sind eigentlich.
00:34:52: Und alle zusammen sind, ja, sind wirklich im Stande
00:34:56: fürs Publikum, Welten aus dem Nichts zu schaffen.
00:34:59: Und das ist halt total schön.
00:35:01: Ja, wie ich auch schon sagte, ich kann es nicht
00:35:04: alle Aspekte jetzt, sonst sind es zwei ja morgen noch
00:35:06: oder übermorgen, ich beschränke mich jetzt erstmal
00:35:09: auf alles, was mit Puppen im Kinofilm zu tun hat.
00:35:12: Über TV können wir eben auch mit Martin Reine reden.
00:35:15: Da werde ich vielleicht im Vorfeld auch noch mal
00:35:18: ein bisschen was dazu sagen, aber das wird das echte
00:35:20: Rahmen sprengen.
00:35:21: Auch gerade Puppenspiel im deutschen Fernsehen
00:35:24: hat ja auch schon eine sehr lange Geschichte,
00:35:26: eben ich sage auch noch mal Augsburger Puppenkiste,
00:35:28: das heißt die lasse ich jetzt so halbwegs aus,
00:35:30: aber nicht, weil ich ignorant bin, sondern das
00:35:32: machen wir ein Andermal und alleine Augsburger Puppenkiste
00:35:34: wäre ein Thema für sich.
00:35:35: Ja, das glaube ich.
00:35:36: Aber wer da mehr zum Wissen möchte, da kann ich
00:35:38: wirklich nur den Podcast von Martin Reinele empfehlen.
00:35:40: Du hast auch schon reingehört, ja?
00:35:42: Puppkultur.
00:35:43: Puppkultur ist sehr lustig.
00:35:44: Also alles, was ich jetzt so grob mache, macht er
00:35:47: und sein Partner, die machen das ganz, ganz genau
00:35:50: in Stile.
00:35:51: Die beschäftigen sich doch so wahnsinnig mit und da
00:35:54: gibt es Themen, also zu allem, was ich mit Puppen
00:35:59: vorstellen kann, die behandeln eben alle Muppets
00:36:03: Sachen, einzelne Muppetfiguren, Kinofilme, wo es
00:36:06: in Puppen geht, Wall is a drawmate, hören wir
00:36:08: nachher auch noch mal und, und, und, und, und.
00:36:10: Also wer Bock hat auf sowas, hört da unbedingt
00:36:12: ein Puppkultur, kann ich sehr empfehlen.
00:36:14: Ja, ist cool.
00:36:15: Ja.
00:36:16: Ja, du hast ja sogar, also vielleicht können wir den
00:36:18: Schwenk auch noch geben, wie es jetzt auch dazu kam,
00:36:20: du hast ja auch in deinem Studium deine Arbeit
00:36:22: tatsächlich über Puppen im Film geschrieben.
00:36:24: Ja.
00:36:25: Ja, also da hatte ich das Thema doch auch schon
00:36:27: begeistert beschäftigt.
00:36:28: Ja, absolut, absolut.
00:36:29: Und wie gesagt, ich bin dann auch kleiner Film Nerd
00:36:31: und dann kommst du dann irgendwann im vierten
00:36:33: Studienjahr in den zwangenden Abschlussarbeit
00:36:36: schreiben zu müssen.
00:36:37: Also du hast an der Hochschule quasi, wenn du das
00:36:39: machst, dass du eigentlich mehrere Prüfungen,
00:36:43: die eine ist, du hast ein Diplomprojekt,
00:36:47: was du auswärts machst, einem Theaterhaus,
00:36:49: danach ein freies Diplomprojekt und eben ein
00:36:52: schriftliches.
00:36:53: Ja.
00:36:54: Im dritten Studienjahr gab es dann auch ein
00:36:56: Abschluss zum Thema Theatergeschichte.
00:36:59: Und da dachte ich, was mache ich jetzt, aber ich
00:37:01: würde halt eben auch gerne was machen, worüber ich
00:37:03: will, was weiß, oder zumindest noch ein bisschen
00:37:05: besser anlesen kann.
00:37:06: Und da kam ich auf Puppen im Film und es hat
00:37:08: so gut funktioniert, dass der Chef von der
00:37:10: Ernst Busch meinte, du, das würde man gerne
00:37:12: übernehmen, können wir das in unsere
00:37:14: Bibliothek stellen.
00:37:15: Ach was?
00:37:16: Ja, wow.
00:37:17: Da war ich natürlich platt.
00:37:18: Ja, mach halt.
00:37:19: Ah, toll.
00:37:21: Da haben wir es, ich meine, es ist aber schon
00:37:23: wieder 22 Jahre her oder so.
00:37:25: Und ich musste mich auch wieder ein bisschen
00:37:27: reinlesen und dann wollte ich mir das
00:37:29: wieder zu Gemüte führen und hab so gemerkt,
00:37:31: Mist, ich hab das alles auf das Kette.
00:37:32: Na ja, natürlich.
00:37:33: Ja, klar.
00:37:34: Wie gesagt, die Zeit hat sich geändert.
00:37:36: Alles auf das Kette, was mach ich jetzt?
00:37:38: Aber es gibt einen ganz lieben Techniker
00:37:40: beim Marotte Figurnte, der hat den Karlsruhe,
00:37:42: der hat sich dann so ein...
00:37:43: Er hat sich digitalisiert, als er halt neu
00:37:45: überspielt.
00:37:46: Er hat das bespielt, hat das digitalisiert,
00:37:48: aber dann konnte ich mir das alles nochmal
00:37:50: ausdrücken.
00:37:51: Aber wie gesagt, das sind ja auch schon 20
00:37:53: Jahre rüber gegangen.
00:37:54: Und da hat sich in der Zwischenzeit auch ein
00:37:56: bisschen mehr getan.
00:37:57: Ja, ja.
00:37:58: Natürlich ganz klar.
00:37:59: Worüber wir natürlich reden, ist alles,
00:38:01: was mit Animatronics zu tun hat, die da auch
00:38:03: eine große Rolle spielen.
00:38:04: Und ich hab schon in der Chronik schon was erzählt
00:38:06: im Zuge letzten Mal mit den Diana Jones,
00:38:08: Temple of the Toast.
00:38:09: Richtig.
00:38:10: Wo die von der Brücke da fallen, diese Dummy,
00:38:12: sozusagen, Puppen, die dann...
00:38:14: Richtig.
00:38:15: Also im Deutschen wird zwischen Puppen und Puppen
00:38:17: jetzt im reinen begrifflichen Sinne kein
00:38:19: großer Unterschied gemacht.
00:38:20: Ob es jetzt im Schaufenster stehen oder
00:38:22: Kleider präsentieren oder halt von Kindern
00:38:25: mit ins Bett genommen werden, das ist bei
00:38:27: Deutschland, ist das alles gleich.
00:38:28: In Hollywood ist das anders.
00:38:29: Die Spielzeugpuppen, die heißen Dolls.
00:38:31: Ah ja, stimmt.
00:38:32: Theaterpuppen werden Puppets genannt,
00:38:34: Puppen spiel als der Pappetier.
00:38:36: Und die lebensgroßen Puppen, das sind
00:38:38: eben, wie du schon sagst, die Dummy.
00:38:40: Genau, wenn die jetzt im Film eingesetzt
00:38:42: werden, heißen die Props.
00:38:43: Ja, ein Dummy, das sind wirklich die Dummen,
00:38:45: die müssen halt immer dann ein Schädel
00:38:47: inhalten.
00:38:48: Wenn es geht, irgendwas in den Luft...
00:38:49: Crashtes Dummy, es gibt auch.
00:38:50: Genau, wenn irgendwas in den Luft gesprengt
00:38:51: werden muss, oder aus fahrenden Autos
00:38:53: geschmissen werden, oder stürzen aus
00:38:55: dem Flugzeug von irgendwelchen hohen
00:38:57: Felsen, Klippen runter, oder werden von
00:38:59: irgendwelchen Panzerketten zermalend.
00:39:01: Ich sag mal, in Filmen wie
00:39:03: Gremlins, weißt du, kennst
00:39:05: das noch?
00:39:06: Das ist 80er-Jahr, Gremlins, kleine
00:39:07: Monster.
00:39:08: Nein, nein, nein.
00:39:09: IT da außerirdisch?
00:39:10: Ja, natürlich.
00:39:11: Oder eben die ganzen Muppets, da sind
00:39:13: die Puppen ganz klar zu erkennen.
00:39:15: Also die Gremlins, also kleine
00:39:16: Monster.
00:39:17: Zuerst ganz süß, so ein bisschen wie
00:39:19: Munchieschies.
00:39:20: Und wenn die damit Wasser in die
00:39:21: Büchern kommen, dann verwandeln die
00:39:23: sich und werden ziemlich hässlich und
00:39:25: ziemlich fies.
00:39:26: Ja, als Puppen, als Art für Menschen,
00:39:29: die Geld in Amerika, wie ich schon
00:39:31: gesagt, als Props.
00:39:32: Das ist die Abkürzung von
00:39:34: Property.
00:39:35: Und bedeutet das viel wie, ja,
00:39:37: eigentlich Requisite, ja, eigentlich
00:39:39: nicht mehr.
00:39:40: In Hollywood gibt es Requisitenlager,
00:39:42: ob in Studioabteilung oder unabhängig,
00:39:44: die die Puppen in allen Größen
00:39:45: vorredig haben, oder auf Anfrage
00:39:47: auch produzieren können.
00:39:49: Und die sollen dann meistens diese, ja,
00:39:51: die Menschen halt dubbeln, wenn die
00:39:53: dann da eben irgendwo runterspringen
00:39:56: müssen, oder eben einen Unfall haben.
00:39:58: Um die Illusion des Fallen, den Menschen
00:40:00: dann überzeugend zu machen, haben die
00:40:02: dann zwei Techniken perfektioniert.
00:40:04: Also erstens, der Sprung eines
00:40:06: Lebens ins Dantmen.
00:40:08: Ja, ja.
00:40:09: Ja.
00:40:10: Und dann zweitens, die anatomisch
00:40:12: konstruierte oder mechanische Puppe.
00:40:14: Das hattest du ja erzählt, ne, mit dem
00:40:16: Indiana Jones, oder dass die die Arme
00:40:17: entsprechend bewegen, wenn sie darunter
00:40:18: stürzen, ja.
00:40:19: Also wenn es zum Beispiel ein Mensch
00:40:21: aus einem Hochhausfenster fällt, ja,
00:40:23: dann werden optimal drei
00:40:25: Sachen miteinander kombiniert.
00:40:27: Also einmal das Dantmen,
00:40:29: einmal die Puppe
00:40:31: und die Kamera selbst.
00:40:33: Ja, das ist ja schon auch
00:40:35: Herausfordernd, ne?
00:40:36: Das war quasi aus der P.O.V., also aus
00:40:38: der Sicht des Fallenden, sieht wie da
00:40:40: Rot auf einen Zug rauskommt.
00:40:42: Das muss ich immer so sein, manchmal
00:40:44: verwenden wir auch nur zwei der drei
00:40:46: Elemente.
00:40:47: Der Abschützende wird vom
00:40:49: Inneren das Gebäude gezeigt, sag ich
00:40:51: es mal, ja.
00:40:52: Und das ist der meistens die
00:40:54: Stadionaufnahme.
00:40:55: Der Schauspieler ist sich dann so
00:40:57: zwei, drei Meter tief in den Luftkissen
00:40:58: fallen.
00:40:59: Das wäre dann der Stantmen, oder?
00:41:01: Das ist dann der Standstein, genau.
00:41:03: Manchmal gibt es auch Schauspieler,
00:41:05: so wie Tom Cruise oder so, die machen
00:41:07: das auch gerne selbst, aber da machen
00:41:09: auch die Versicherung oft nicht mit.
00:41:11: Also der Stantmen, der fällt dann
00:41:13: fruchtelnden, zappeln dann aus großer
00:41:15: Höhe darunter ins Luftkissen und sieht
00:41:17: man den Fall von oben, wird man ja
00:41:19: aber halt das Luftkissen sehen.
00:41:21: Ja, genau.
00:41:22: Und dann ist es dann auch so, dass
00:41:24: man die Puppe auf die Puppe sieht.
00:41:26: Krass, das war mir so auch noch nie
00:41:28: bewusst.
00:41:29: Das heißt, das ist tatsächlich
00:41:31: wirklich jetzt auch nicht animiert,
00:41:33: sondern die Puppe, die da weiter
00:41:35: schlitzt.
00:41:36: Genau, genau.
00:41:37: Aber dann hat eben einer angefangen,
00:41:39: da diese Elektromotoren einzubauen.
00:41:41: Da will ich jetzt mal den Roy
00:41:43: Abo-Gast nennen.
00:41:44: Der hat eben winzige kleine Elektromotoren
00:41:46: in die Arme und in die Beine der Puppe
00:41:48: eingebaut, um dann
00:41:50: so können die Stürzeln mit den Arm
00:41:52: rudern,
00:41:53: einfach mit kleinen Motoren
00:41:55: eigenständige Bewegung machen.
00:41:57: Abo-Gast hat seine Werkstatt
00:41:59: außerhalb von Los Angeles gehabt.
00:42:01: Der baut
00:42:03: super-Echsen
00:42:04: Raumschiffe.
00:42:06: Ja, wir haben glaube ich auch schon mal
00:42:08: Dings erwähnt, Star Wars.
00:42:10: Also die arbeiten auch viel
00:42:12: mit Puppen oder halt eben auch
00:42:14: mit Stop Motion, also wenn dann
00:42:16: zum Beispiel bei die Raumschiffe halt
00:42:18: dann bei Star Wars
00:42:20: Imperium schlägt zurück, wenn da
00:42:22: auf dem Eisplaneten haut, da diese
00:42:24: großen
00:42:25: Ex-Maschinen rumlaufen.
00:42:26: Das ist alles Stop Motion.
00:42:27: Krass, ja.
00:42:29: Ja, die Puppen werden also so konstruiert,
00:42:31: dass ihre Gelenke
00:42:32: den Bewegungsspielraum des Menschen
00:42:34: entsprechen.
00:42:35: Und die werden meist durch breite
00:42:37: Isolierbänder oder so miteinander
00:42:39: verbunden.
00:42:40: Und so kann dann garantiert werden,
00:42:42: dass die Gliedmaßen
00:42:43: nicht anatomisch
00:42:45: völlig falsch schlenkern.
00:42:47: Gibt es da so eine
00:42:49: Puppe vielleicht oder einen Dummy, wie
00:42:51: man es jetzt beschreiben würde,
00:42:53: einfach Frage an dich jetzt von
00:42:55: deinem Arbeit oder auch von deinem
00:42:57: Thema, wo du sagst, ja die zeigt
00:42:59: das für dich zum Beispiel am
00:43:01: Eindrucksvollsten oder am coolsten?
00:43:03: Nein.
00:43:04: Gibt es dann?
00:43:05: Nein, tatsächlich.
00:43:06: Mein Ambest ist natürlich immer dann,
00:43:08: wenn die Illusion so krass funktioniert,
00:43:10: dass du das nicht merkst.
00:43:11: Das ist das, was ich merke.
00:43:13: Ja, schon.
00:43:14: Das ist dann eigentlich durch CGI
00:43:16: komplett angemüßt.
00:43:17: Ja, genau.
00:43:18: Das ist eine große Pile.
00:43:23: Oder Terry Brookheimer mit
00:43:25: Pearl Harbor, da hat er das auch schon
00:43:27: gemacht.
00:43:28: Aber vorher waren das alles noch
00:43:30: gepackt.
00:43:31: Spannend.
00:43:32: Bevor James Cameron angefangen hat
00:43:34: solche Effekte durch CGI zu
00:43:36: perfektionieren, da waren dann so Leute
00:43:38: wie Abadaroy Arbogast eben, die waren
00:43:40: halt abartig wichtig, weil sobald du
00:43:42: einen solchen Sequenzen hast oder auch
00:43:44: Kriegsfilme machst oder so, dann brauchst
00:43:46: du sowas auch.
00:43:47: Aber da wurden nicht nur Menschen gedubelt,
00:43:49: sondern auch Tiere.
00:43:50: Zum Beispiel kennst du noch
00:43:52: Braveheart, oder Gibson.
00:43:53: Ja.
00:43:54: Da wurden diese ganzen Pferde zum
00:43:56: Beispiel, das waren alles animatronische
00:43:58: Puppen.
00:43:59: Jetzt hör auf.
00:44:00: Okay.
00:44:01: Also hier gibt es so eine Szene, wo die
00:44:03: dann angeritten kommen,
00:44:05: in der Schlacht und dann werden die
00:44:08: von den Spärn aufgespießt, das sind
00:44:10: alles Puppen.
00:44:11: Vollmechanisch.
00:44:12: Ganz bewegungsabläufig.
00:44:13: Genau imitieren.
00:44:14: Richtig krass.
00:44:15: Und deswegen werden dann quasi
00:44:17: zuerst echte Tiere benutzt,
00:44:19: Schnitt und dann ausgetauscht.
00:44:21: Wir müssen sich alle Tierschützer und
00:44:23: Pferdeliebhabenden jetzt keine Sorgen
00:44:25: machen, dass da wirklich Pferde
00:44:27: erstochen worden sind.
00:44:29: Nein, nein, nein.
00:44:30: Oder auch einer meiner Lieblings-
00:44:32: Regisseure, Tim Burton, der hat den
00:44:34: Filmsliebhi Hollow gemacht und da gibt
00:44:36: es auch diesen kopflosen Reiter.
00:44:38: Und dem seinem Pferd war auch
00:44:40: mechanisch, das wurde nur an
00:44:42: Treten bewegt.
00:44:43: Du siehst es kaum.
00:44:46: Ja, das ist ja schon auch,
00:44:48: eigentlich sag jetzt mal ein Wunder
00:44:50: der Technik, was da ja auch passiert,
00:44:52: weil das ist ja wirklich so echt,
00:44:54: dass es keiner wirklich checkt,
00:44:56: der es nicht weiß.
00:44:57: Ja, ja, schon eine Kunst.
00:44:59: Selbst wenn man es mal gesehen hat,
00:45:01: früher war, das hat man es
00:45:03: akzeptiert.
00:45:04: Und es macht auch ein bisschen Reiz aus.
00:45:06: Und das ist ja auch schon ein
00:45:08: Klassik, das man im Jahr auch schon
00:45:10: drüber, das ist eigentlich viel schöner,
00:45:12: dass man es auch mal sehen kann.
00:45:14: Ja, und ich glaube auch,
00:45:16: wie du auch sagst, gar nicht als
00:45:18: Fehler sieht oder als Markel,
00:45:20: sondern dass diese Figur erschafft es
00:45:22: ja, dass ich das eigentlich auch
00:45:24: ignorieren kann, wohlwohlen.
00:45:26: Ja.
00:45:27: Wenn ich ja so auf der Figur quasi
00:45:29: konzentriert bin.
00:45:30: Als wir halt angefangen haben,
00:45:32: diese Drähte, die Puppen zu bauen,
00:45:34: das ist viel bedeutender, viel größer,
00:45:36: die Abgrenzung wurden fließender.
00:45:38: Es müsste eigentlich alles umfassen,
00:45:40: also animatronische Puppen,
00:45:42: müsste eigentlich alles umfassen,
00:45:44: was nicht im Labor,
00:45:46: also im Computer, mit Objektiven
00:45:48: oder in der Kamera passiert.
00:45:50: Deswegen meine ich, also selbst
00:45:52: Zeichentrickfilm ist eigentlich
00:45:54: genau betrachtet ein mechanischer
00:45:56: Vorgang.
00:45:57: Ja.
00:45:58: Gut, das Schwerpunkt, da liegt halt
00:46:00: nicht auf dem Trick, sondern auf dem
00:46:02: was aber mit dem Begriff mechanische
00:46:04: Effekte gemeint ist, sind halt aber
00:46:06: alle Tricks, deren Geheimnis in der
00:46:08: Mechanik liegt.
00:46:09: Und Zeichentrick ist auch nichts
00:46:11: anderes eigentlich.
00:46:12: Nee, klar.
00:46:13: Also ich glaube, diese
00:46:15: Abläufe oder diese anatomischen
00:46:17: Dinge, die sind ja überall gleich.
00:46:19: Ob das jetzt dummy ist, ob es im
00:46:20: Zeichentrick ist, ob es bei der Puppe
00:46:21: ist, das muss gegeben sein,
00:46:22: weil sonst kann ich die Illusionen
00:46:24: gar nicht aufrecht erhalten.
00:46:25: Wir hatten mal, das war kurz vor
00:46:27: Ende meiner Studiums, da hatten wir
00:46:29: so eine Figurenwoche im Sony
00:46:31: Center in Berlin.
00:46:32: Und da gab es auch einen
00:46:34: Puppenspielkünstler, der hatte
00:46:36: Handschuhe mit Joden dran
00:46:39: und hat quasi eine Zeichentrickfigur
00:46:43: live auf der Leinwand bewegt,
00:46:45: nur mit seinen Händen.
00:46:46: Ah, was?
00:46:47: Okay.
00:46:48: Also schon irgendwie auch Puppenspieler
00:46:51: macht das mechanisch mit seinen
00:46:53: Händen, aber du als Zuschauer siehst
00:46:55: halt einfach die Zeichentrickfigur.
00:46:57: Ja.
00:46:58: Der sah damals doch relativ
00:47:00: mechanisch aus oder so, aber das,
00:47:03: ja.
00:47:04: Du, ich meine, es gibt es ja oft, wenn
00:47:06: du mal die ganzen Filme siehst,
00:47:07: das wär mal jetzt zur Aube da
00:47:08: nochmal ein Zeichentrick.
00:47:09: Ich bin so ein König der Löwenfan.
00:47:10: Das war ja damals schon richtig,
00:47:12: richtig toll und auch schön.
00:47:13: Und wenn du jetzt diese Neuverfilmung
00:47:14: da siehst, ja, das ist ja krass.
00:47:16: Also da denkst du ja wirklich, da kommt
00:47:18: jetzt da, keine Ahnung, Tiger, diese
00:47:20: ganzen feien Abläufen, so ist ja
00:47:21: brutal.
00:47:22: Ja.
00:47:23: Das ist schon toll.
00:47:24: Die haben ja auch dann zum Drehen
00:47:25: ganz oft, machen sie auch immer noch,
00:47:26: da filmen die erstmal Schauspieler,
00:47:28: lassen sie so ein Schauspieler spielen.
00:47:29: In so einem Instrukt-Kostüm quasi die dann da ...
00:47:31: Also auch bei Stemmädchen oder so,
00:47:34: dann Spiele oder auch bei Areälen,
00:47:36: so da spielten Schauspieler die
00:47:38: Szene und die zeichnen ab, wie der sich bewegt.
00:47:42: Ja.
00:47:43: Aber auch bei Tieren, also bei König der
00:47:45: Löwen haben die wirklich sich in
00:47:48: Zoo gesetzt und haben mitgefilmt und
00:47:51: aufgeschrieben, die geliebt sind.
00:47:53: Genau.
00:47:54: Die größtmechanischen Effekte waren
00:47:56: zum Beispiel, also jetzt aus den
00:47:58: frühen Werken, würde ich sagen, 20.000
00:48:01: Meilen unter Meer, da gibt es eine große
00:48:03: Krake, das war eine mechanische Puppe.
00:48:05: Das war 1954.
00:48:08: Und natürlich, da weiß er eigentlich,
00:48:11: der hat sogar einen Namen gehabt, wie ist
00:48:13: der Bruce, wie ist der?
00:48:15: Also der Puppe, den haben wir den Bruce genannt.
00:48:18: Das war 1975, viele sagen es war der
00:48:22: erste Blockbuster, Filmgeschichte, war
00:48:24: es aber glaube ich gar nicht.
00:48:26: Spürbar zumindest.
00:48:28: Auf jeden Fall war es da schon so, dass die
00:48:30: Leute eh wie Schlange standen, um da
00:48:32: reinzugehen. Und lustigerweise saß ich
00:48:34: letztes Jahr im ZKM in Karlsruhe im Kino,
00:48:36: da haben sie mal wieder den weißen Haar
00:48:38: gezeigt auf großer Leinwand, im IMAX.
00:48:40: Und da saß noch ganz viele 14-Jährige
00:48:42: drin. Und ich dachte so ab, bin ich mal
00:48:44: gespannt, ob das noch funktioniert,
00:48:46: weil der hat ja doch schon längere
00:48:49: Kameraeinstellungen, wie es halt zu
00:48:51: früher war. Die haben sich in die Hosen
00:48:53: geblieben, da war es ja auch so,
00:48:55: dass man da auch immer wieder die
00:48:57: Hosen auf den Film geschützt hat.
00:48:59: Das war auch so, dass ich das
00:49:01: auch schon so glaube, ich glaube das
00:49:03: ist zeitlos.
00:49:05: Und ja, also dieser Haar, das war
00:49:07: eben auch eine mechanische Puppe, das
00:49:09: Problem war nur, dass der halt auch
00:49:11: sehr viele Macken hatte und nicht so
00:49:13: oft funktioniert hatte. Deswegen
00:49:15: musste dann Steven Spielberg da auch
00:49:17: immer darauf zurückgreifen, das irgendwie
00:49:19: anders zu lösen. Und gerade das ist so
00:49:21: ein bisschen, das macht die Spannung aus.
00:49:23: Ich wollte gerade sagen, das macht ja
00:49:25: diesen Anreiz überhaupt mal zu gucken,
00:49:27: wie sieht das denn aus, oder wie sieht
00:49:29: der Rei jetzt aus? Ja, ja, genau,
00:49:31: bzw. ich denke mal in der Fantasie,
00:49:33: alles schlimmer als dann vielleicht den
00:49:35: Extres, oder wie es halt dann die
00:49:37: Puppenbauer oder die Mechaniker da
00:49:39: hinkriegen, da kann es ja schon nochmal
00:49:41: sein, dass man täuscht ist. Ich hatte
00:49:43: das mal bei einem, also einer meiner
00:49:45: Lieblingsrechisseure damals, bevor er
00:49:47: wirklich gottig wurde, war M. Night
00:49:49: der hat das Exenz gemacht, oder
00:49:51: unter anderem
00:49:53: "The Village", supergeiler Film,
00:49:55: wo es auch um die Bedrohung eines
00:49:57: Monsters geht, das Monster sieht man
00:49:59: erst
00:50:01: im letzten Drittel
00:50:03: und ob dem Moment denkst du
00:50:05: naja, ja klar,
00:50:07: das ist ja oft so tatsächlich,
00:50:09: dass man sich dann in seinem Kopf
00:50:11: alles mögliche ausmalt und dann
00:50:13: denkt man, oh ja, kann man machen,
00:50:15: muss man nicht.
00:50:17: Genau, also
00:50:19: so hat es diesen King
00:50:21: eben das damals auch in,
00:50:23: nee, das war es jetzt viel, aber
00:50:25: es hat auch in einem seiner Bücher geschrieben,
00:50:27: es ist immer geiler,
00:50:29: A. wenn man als Zuschauer
00:50:31: immer einen Schritt voraus ist
00:50:33: und das ist ja quasi
00:50:35: dann auch beim weißen High oder so, du
00:50:37: siehst, wie der High, also
00:50:39: aus der Sicht des Highs, wie der da
00:50:41: auf dein Opfer zuspimmt
00:50:43: sozusagen, und du weißt es,
00:50:45: aber das Opfer weiß es nicht,
00:50:47: das ist immer spannender als
00:50:49: funktionieren ja, als der Krocherfilme
00:50:51: etc. aber auch cremig ist teilweise
00:50:53: dass ich ja weiß, im Kopf schon, okay
00:50:55: pass auf, ich darf nicht rein,
00:50:57: und dann heim. Aber wenn du es aus der Sicht
00:50:59: des Opfers hast, dann hast du es auch
00:51:01: ein Boo-Effekt, aber das relativ schnell
00:51:03: du hast viel mehr davon, wenn du entticken
00:51:05: mehr weißt. Einer der teuersten
00:51:07: deutschen Filmprojekte, da hatten wir es auch
00:51:09: mal schon von, das war die unendliche Geschichte.
00:51:11: Ja, ich liebe sie. Ja, nach
00:51:13: dem Ende, das hat damals
00:51:15: Bernd Alchinger und Wolfgang Petersen
00:51:17: gemacht, und da hat der Amerikaner
00:51:19: Brian Johnson die Leitung der Spezialeffekte
00:51:21: gehabt, der kreierte
00:51:23: dann unter anderem eben den Drachen Fuchur,
00:51:25: aber halt auch die uralte Moala
00:51:27: und so, und da in dem Fuchur
00:51:29: da steckte so eine krasse Mechanik
00:51:31: drin, also der Drache
00:51:33: da wog eine halbe Tonne,
00:51:35: der war 15 Meter lang,
00:51:37: und damit er diese schwingenden
00:51:39: Flugbewegung machen konnte, da trieben
00:51:41: dann quasi ferngesteuerte Elektro-Metro-
00:51:43: und den Körper an, der aus einem stabilen
00:51:45: Skelettbestand, also aus Flugzeugstahl
00:51:47: Plastikschuppen, und es wurde
00:51:49: dann also in den Werkstätten von Bavaria
00:51:51: Studios gebaut, da haben die ja ja auch
00:51:53: erst mal herzigegetreten. Für die Animation
00:51:55: wurden dann übrigens Studenten von
00:51:57: der Ernst Busch mit rangezogen, die
00:51:59: waren aber ja relativ unzufrieden
00:52:01: damals, mit dem Job, weil sie glaubten,
00:52:03: dass man für die Arbeit keine
00:52:05: ausgebildeten Puppenspieler braucht,
00:52:07: aber da kann man mal sehen, wie er ausgefallen
00:52:09: ist, die Technik
00:52:11: dort schon bereits war, also
00:52:13: damals schon, da gibt es
00:52:15: einen Making-of von Unendlichem Geschichte,
00:52:17: da sieht man das, wie die dann da alle an Hebel
00:52:19: stehen und da nur irgendwas in den Herbewegen
00:52:21: denkt so, weißt du aber, was du da machst
00:52:23: auf allem wenn du dann mehrere Leute
00:52:25: hast, also nicht nur zwei, sondern
00:52:27: zehn, das ist da kein Causaus ausbricht
00:52:29: und du machst mit ein paar Eins, du machst mit ein paar Zwei,
00:52:31: du machst das auch, das ist schon krass,
00:52:33: Alter und das muss ja wirklich gut aussehen
00:52:35: und das muss ja, wie du auch sagst, die
00:52:37: Zeitlichen Abläufe müssen ja stimmen,
00:52:39: dass dann jeder weiß, wer kommt jetzt
00:52:41: wann und was wird jetzt bewegt
00:52:43: also ich muss auch damals sagen, ich meine
00:52:45: da war ich noch Kind, als die Unendliche Geschichte kam
00:52:47: nur das war für mich wirklich
00:52:49: faszinierend, ich bin wirklich, also in meinem
00:52:51: Kopf erklärt, das ist ein Trache
00:52:53: und den gibt's. Ja, das ist ein absoluter
00:52:55: Pionier von dieser mechanischen
00:52:57: Puppenkunst, war Carlo Rambaldi,
00:52:59: der ist glaub ich
00:53:01: 2012 gestorben, der war
00:53:03: ein totaler Meister auf dem Gebiet der mechanischen
00:53:05: Animation, in der Filmbranche
00:53:07: nannten sie den glaub ich immer Leonardo
00:53:09: Rambaldi, der war
00:53:11: maler, Designer, Maskenbilder, Techniker
00:53:13: Ingenieur und hat eben so die gefragtesten
00:53:15: Puppen gebaut damals
00:53:17: und viele Monster auch,
00:53:19: der hat sie dann eben nicht nur entworfen
00:53:21: hat sie auch mitanimiert, eben
00:53:23: mit Hilfe von, wie bei Fuchura
00:53:25: mit Hebeln und Zahnradmechanik,
00:53:27: auf dem sein Konto gehen zum Beispiel
00:53:29: IT, ah ok,
00:53:31: der war ein Konto, der
00:53:33: war IT, ah ok
00:53:35: dann die Aliens aus Spielbergs
00:53:37: unheimliche Begegnung der dritten Art
00:53:39: und King Kong
00:53:41: aus dem
00:53:43: Remake, also nicht das original
00:53:45: was weiß, sondern das Remake dann später
00:53:47: oh, können wir mal IT
00:53:49: kurz zu Wort kommen lassen, ja, ist ja verständlich
00:53:51: IT
00:53:55: zu Hause telefonieren
00:54:01: und jetzt, danke IT
00:54:03: jetzt kommen wir zu
00:54:05: oh, bei dem Film habe ich immer so geheult
00:54:07: ich bin so alt, ich habe den im Kino gesehen
00:54:09: und ich habe geheult
00:54:11: Rotz und Wasser, mein Cousin war damals mit drin
00:54:13: und der musste rausgehen, der hat es nicht ausgehalten
00:54:15: echt, ok
00:54:17: ich war so ambivalent zwischen
00:54:19: heulen und ich fand aber auch den it irgendwie strange. Ja, also ich wusste dann, ob ich mich
00:54:24: fürchte, weißt du so ein bisschen oder den gruselig finde oder ob ich es irgendwie einfach nur traurig
00:54:28: finde, keine ahnung. Okay, ne, da kann man schon lieb haben. Aber wo lieb haben, jetzt kommen wir zu
00:54:34: einem Künstler, den habe ich jetzt nicht lieb, aber ich habe vieles lieb von dem was der gemacht
00:54:41: hat. Stan Winston, das ist ein Muss, an dem kommst du nicht vorbei und ich wette, dass jeder, aber
00:54:49: wirklich jeder eben vielleicht nicht seinen Namen kennt, aber jeder kennt mindestens eine Figur. Der ist
00:54:54: 2008 leider schon verstorben. Der fing in Hollywood, fing der bei Walt Disney an in der
00:55:01: Make-up-Abteilung und ja bekannt wurde dann durch das Make-up, dass er für den Film die Geschichte
00:55:07: der Jane Pittman gemacht hat, in welchem er die Schauspielerin damals, wie sie Seisli Thyssen,
00:55:13: die hat er zum ersten mal auf Alt geschminkt, auf 110 Jahre alt und das war sensationell. Bis 1979
00:55:22: wurde Winston sechsmal für den Emmy nominiert, neun Jahre später hat er dann die Stan Winston
00:55:28: Studios gegründet und jetzt kommen wir zu den Namen, der hat dann eben zum Beispiel die Effekte
00:55:34: gemacht für Terminator. Aliens, Terminator 2, hat auch die mechanischen Effekte bei Terminator 2,
00:55:44: da hat er dann Oscar gekriegt, bei Tresic Park war er mit dabei, da baut er die animatronischen,
00:55:49: also schnell bewegten, real gefilmten Saurier und das waren damals richtig viele, die haben wirklich
00:55:56: noch den größten Teil ausgemacht. Also CGI war da, insgesamt waren nur sechs Minuten CGI,
00:56:02: da rest ist alles mit animatronisch. Ehrlich? Tresic Park, also egal ob das jetzt die Raptoren waren,
00:56:10: das ist ein Mikroblem, ob es jetzt die Raptoren waren oder eben der T-Rex, das waren alles animatronische
00:56:16: Puppen. Ah, 90 Prozent. Ja, in der Fortsetzung dann Tresic World, 1 bis 3, da war es dann halt eben dann CGI,
00:56:30: aber damals, in dem ersten Jahr, wirklich ein Klassiker ist. Und da habe ich mich neulich mit der
00:56:35: Tanja Kramf hat von Trixar und da halten die eben auch viele Studenten unter sich hat und da hatten
00:56:41: ich es auch davon, vor dem Thema und die meinte, die Studenten kennt das nicht mehr. Was? Tresic Park
00:56:48: haben die nicht, also kennen die nicht mehr. Okay, oh ja, wir sind alt, aber das ist ein Klassiker.
00:56:54: Ja und ich glaube, das ist ein bisschen auch Kultur inzwischen schon, es ist ja Kulturgut. Traurig,
00:57:00: okay krass, was gucken die alle? Tresic World, die Armen. Stan Winston hat dann zum Beispiel auch für
00:57:07: den Film Kongo, den kennt man jetzt vielleicht nicht mehr so. Da hat er eine ganze Affenhorde und
00:57:14: riesige Nielpferde kreiert. Die Affen waren komplett maschnell bewegt, es gab auch Schauspieler im
00:57:20: Kostüm und so und ja, jetzt passt man auf, ich lese mal vor, was bei dem alles so auf der Wieter steht,
00:57:27: Tresic Park, Halloween, H20, also 20 Jahre später, Galaxy Quest, ist sehr schön,
00:57:37: eine Pestiflage auf Star Trek, AI, künstliche Intelligenz, Zeitmaschine, das Remake ist okay,
00:57:44: aber da kann man gucken, also besser als gedacht, Terminator 3, Big Fish von Tim Burton, Wrong
00:57:52: Turn, Cousel Film, was für dich? Ja super. Konstantin, ein leider sehr unterschätzter Superheldenfilm
00:58:00: mit Keanu Reeves, da kommt, ich glaube, dieser Jahr, kommt ein zweiter Teil raus endlich, der ist
00:58:05: richtig richtig cool. Muss ich den ersten gesehen haben, wahrscheinlich schon. Macht Sinn,
00:58:10: macht Sinn, toller Film wirklich. Iron Man hat er gemacht, dann Terminator, die Erlösung,
00:58:16: alles was nach Terminator Zeit kommt, kann man in die Tonne kloppen, aber da, auch aber dabei,
00:58:23: oder Shutter Island auch ein sehr cooler Film, genau, das ist so Sachen, ein trockener Wieter
00:58:30: auf jeden Fall, leider gestorben, aber cooler Typ, ab dem coolen Typ, kommen wir gleich zum
00:58:38: nächsten, es tut mir leid ihr Lieben und Zuhörer, das ist jetzt eine Geschichtsfolge,
00:58:42: wir müssen euch ein bisschen zulabern jetzt. Ja, ist jetzt wichtig, aufpassen bitte. Ja,
00:58:45: aber ihr könnt ja auch Pause drücken, zum Beispiel, oder wir machen es einfach so,
00:58:50: ihr hört euch das jetzt an und in zwei Wochen, dann höre ich euch ab. Genau, gibt's das Racken.
00:58:56: Du testier, aber wie so was denn, doh er dir an? Gut, wenn haben wir jetzt einen,
00:59:04: an dem wir genauso wenig vorbeikommen, Frank Oz. Sagt ihr das was? Ja, hab ich schon so wild.
00:59:10: Frank Oz, hat man auch schon mal kurz erwähnt, Frank Oz ist wohl der berühmteste Puppenbauer
00:59:16: überhaupt in der Filmbranche, der kam mit 19 Jahren nach New York, um dann bei einem Herren
00:59:22: Henson zu arbeiten, bei Jim Henson, ist ein begnateter Spieler und Designer, der spielt in
00:59:28: der Muppetshow mit, bei Sesamstraße, diverse Charaktere wie Bert zum Beispiel, Krobi,
00:59:34: Screammonster, Fosy Bear, Miss Piggy vor allen Dingen, dann mein Liebling, das Tier, also
00:59:41: der Traumler und auch den Adler Sam, neben seinen Arbeit mit Jim Henson arbeitet er aber auch an
00:59:50: eigenen Filmprojekten, der hat zum Beispiel die Puppe entworfen, Audrey II aus dem Film und dem
00:59:59: Musical, der kleine Horrorland. Schön, ja, der kleine Horrorland. Ja, wahrscheinlich weil
01:00:09: Horror drinsteckt, kenn ich's nicht. Es hat mit Horror nicht viel zu tun, es ist einfach nur ein
01:00:13: super lustiger, schöner, schöner Film, tolles Musical, also gibt's als Bühnenversion, wird
01:00:19: auch viel an Theater noch gespielt. Wahrscheinlich habe ich mich von Horror abschrecken, dass
01:00:22: wahrscheinlich, da machen so viele Leute mit von Steve Martin über James Bellucci und ganz, ganz,
01:00:30: ganz viele Stars, die einfach mal so vorbeischneiden, weil Frank Ossant auch gute Kontakt hat. Damit
01:00:35: Steve Martin hat da eh viel gemacht, das war so sein Haus und Hof Schauspieler so ein bisschen.
01:00:41: Ja, also wer's nicht kennt, auch übrigens gibt's bei Pupkultur eine Folge, da geht's nur um der
01:00:49: kleinen Horrorland, gucken die Musik, ist da hammer, wird eben auch viel noch gespielt, Theaterbaden
01:00:53: Baden hat es auch erst mal gemacht. Da ist auch die größere Haushaltung immer diese Pflanze,
01:00:58: das ist eine fleisch fressende, außerirdische Pflanze, die im Laufe des Stücke oder des Filmes
01:01:03: immer größer wird und halt davon lebt sich von Blut zu ernähren und dann halt irgendwann auch
01:01:08: Menschen frisst. Aber es ist total lustig. Ja, doch mal einscheiden. Für die Puppe auf jeden Fall,
01:01:16: wurden 15.000 Blätter handgefertigt, noch 700 Meter Zweige, über 1.000 Liter Knetmasse,
01:01:25: 20 Kilometer Draht und das war einfach eine High-Tech-Maschine. Allein um die Lippen synchron zu
01:01:36: bewegen, wurden 40 Puppenspieler benötigt. 40, die an diesen Treten rumgezogen haben.
01:01:43: Oss hat aber auch Yoda gespielt, ab Imperium schlägt zurück. Wie gesagt, Puppenspieler,
01:01:55: Puppenbauer-Regisseur und wenn wir schon über Frank Oss reden, kommen wir dann
01:02:00: nächsten Legende auch nicht vorbei und das kann nur dann eben der Jim Henson. Frank Oss,
01:02:10: der war immer so, der sieht immer so bittel, wenn man sich Fotos von dem anguckt,
01:02:13: er sieht aus wie so ein Oberbuchhalter für mich und Jim Henson ist halt so der Spät-Hippie.
01:02:21: Ja, die Muppets von den beiden, das gehört einfach zu den beliebtesten Fernsehsendungen
01:02:26: der Welt. Das war eine fabelhafte Nummer. Ich habe Pantomime schon immer gemacht. Das war keine
01:02:33: Pantomime. Dein Högerin ist mal wieder kaputt. Das ist ja auch kult. Immer noch. Beide Männer
01:02:42: haben die Kunst der Puppenspielerei perfektioniert, bis zum geht ich mehr. Gerade fürs Medium-Film hat
01:02:48: er ja eben die Clubmall-Puppe entwickelt. Haben wir auch schon ein paar Mal erzählt.
01:02:52: Hat er da ja letztes Mal erzählt in der Folge davor. Ja, also die Clubmall-Puppe ist das
01:03:00: vorherrschende Medium, wenn es um Puppen im Film geht. Und halt auch, dass sich viele mittlerweile
01:03:08: auch den Stil angeeignet haben, ein bisschen verändert haben, aber trotzdem ist es immer
01:03:13: so ein bisschen mappetzmäßig. Ja, das ist das Clubmall. Das verleiht der Puppe so einen frechen,
01:03:19: angriffslustigen Charakter, so ein bisschen bissig, aber auch komisch. Verträgt eben auch
01:03:23: viel Text. Kann gut singen, wenn der Spieler dann auch kann. Weil eben da Jim Henson da auch in
01:03:34: seinen ganzen Sendungen, gerade weil es ist am Straße auch einfach viele, die da drin haben
01:03:37: wollte für die Kinder. Das haben wir ja gesagt, das funktioniert super mit diesen Clubmall-Puppen,
01:03:43: dass du da halt auch wirklich diese Bewegungen entsprechend gut hinkriegst. Ist auch meine Lieblingspuppenspielart,
01:03:48: muss ich ganz klar sagen. Also ich mag zur Handpuppe auch, aber wenn ich mir aussuchen durfte und was
01:03:53: ich auch am meisten mache, ist es klappend. Die ja jetzt dann doch mittlerweile auch den Weg auf die
01:03:57: Theaterbühne gefunden hat. Da kann man ja nochmal aufgreifen im Brandener Graspane, die zwei großen.
01:04:03: Ja, ja, wunderbar. Zum Beispiel. Oder auch bei all meinen Sagenabend. Ich habe ein badisches
01:04:12: Programm, badischer Bahnhof, da sind die Köpfe sogar ein klein, also funktioniert das über
01:04:16: der Mechanik. Das ist dann wie so eine Art Pistolengriff. Und dann wird es auch übertreten,
01:04:22: wird dann das Maul bewegt sozusagen. Das ist auch lustig. Weil man kennt die halt immer nur im
01:04:26: Groß, aber der Pop hat wirklich der Kopf von der Puppe so fausgroß ungefähr. Und ich stehe da
01:04:31: unten und ziehe am Faden und dann bewegt sich der Mund. Sehr lustig. Ja, Jim Henson, der wurde
01:04:37: 1936 geboren in Greensville, Mississippi. War ich klar, der ist doch nicht persönlich. Der hat
01:04:46: so mit 18, hat er gewonnen, seine Karriere zu starten und hat am Anfang vorallem ganz viel
01:04:51: Werbespots gedreht mit Puppen. Da kommt auch zum Beispiel das Krümelmonster eigentlich her. Der
01:04:58: war ja schon mehr. Der ging dann 1963, ging er dann, erst mal '61 hat er den Maronettenspieler Jerry
01:05:07: Joule kennengelernt und das wird einer seiner wichtigsten Mitarbeitern eigentlich. Dann ging es
01:05:13: 1963 nach New York. Da entdeckte er den Puppenbauer Dan Salin. Das war dann ja eigentlich Henson
01:05:20: Spester, Designer und Puppenspieler auch. Und halt eben den jungen Marinettenkünstler Frank
01:05:26: Oz. Die arbeiten dann zusammen an der ersten bekannten Muppetsigur, an dem Hund Rolf. Stimmt,
01:05:34: ja. Der da immer im Klavier hockt, der trat in der Chemidine Show regelmäßig auf. Dann haben sie
01:05:42: zwischen 1964 und 1969, haben sie ganz viele unterschiedliche Filme produziert. In der Zeit
01:05:49: begann dann die Produzentin Joan Gaines Cooney mit dem Konzept für eine Kindersendung mit dem Namen.
01:06:00: Sie ist am Straßen. Und die ging dann eben zu Henson, hat ihm das vorgestellt und der sollte
01:06:06: dann mit seinem Team zu einer Puppenfamilie erschaffen. Und Familie mit Lieder wurden, jeder
01:06:12: kennste, Ernie und Bert, Oscar aus der Mülltonne, Krobi. Und eigentlich krass, wie lange die beständig
01:06:18: sind, wenn man sich das mal überlegt. Ernie und Bert ist ja bis heute eigentlich nicht
01:06:23: perfekt zu denken. Richtig. Und am Anfang hat ja, jetzt machen wir doch einen kleinen TV-Schlenker,
01:06:26: hat ja Deutschland noch die AMI-Serie aufgekauft und hat dann irgendwann angefangen, aber dann
01:06:33: deutsche Sachen zu produzieren. Genau, während es ja eben, wer ist der große Vogel? Bibo.
01:06:40: Bibo. Den finde ich so cool. Den gab es ja erst mal auch nur in Amerika. Das war ja dann bei uns
01:06:46: eher dann der Samson. Stimmt, Samson, ja. Ja, der Bibo, der war, oder ist, der ist 2,50 m groß.
01:06:55: Ja, dann haben sie aber irgendwann, hatte dann die ARD-Was, glaube ich, hatte dann kein Bock mehr,
01:07:03: sich da so um die Tantiemen zu kümmern und dachten, kommt, das können wir auch und haben dann das
01:07:09: dann versucht zu kompensieren mit der Rappelkiste, ich weiß nicht ob das so was sagt. Ja, doch, ja, ja.
01:07:13: Mit der Puppenparation rüber. Ja. Das gibt es auch ein paar sehr fragwürdige Dinge mittlerweile,
01:07:20: wenn man das so... Das sowieso, wenn du so die alten Sachen anhörst und anguckst. Da denke ich mir,
01:07:25: manchmal, das hat man, also kann es da eigentlich gar nicht enden. Aber früher, du hattest ja
01:07:31: keine Gedanken, du hast noch mal... Hey, bist du nun eigentlich ein Junge oder ein Mädchen?
01:07:39: Das merkt man doch. Wie denn? Wo denn? Du bist ein Mädchen, weil du ganz lange Haare hast.
01:07:54: Ich kenne aber ein Mädchen, das hat ganz kurze Haare und ist trotzdem ein Mädchen.
01:08:03: Dann merkt man es eben an den Augen. Jungs haben braune Augen und Mädchen blaue...
01:08:13: Bäh! Und Jungs haben einen viel größeren Mund als Mädchen.
01:08:19: Man merkt es nämlich beim Pinkeln. Jungs stehen und Mädchen sitzen.
01:08:29: Gar nicht! Ich stehe auch beim Pinkeln. Das geht doch gar nicht. Du hast ja kein Pimmel.
01:08:39: Aber dafür habe ich eine Moschie. Das heißt ja gar nicht so.
01:08:46: Meine Mutter sagt immer Scheide. Oder Schlitzchen. Oder Möse. Oder Fläumchen. Oder Spalte.
01:08:56: Genau, Rats und Rübe. Und dann sollte der eigentliche Nachfolger, der Deutsch-Nachfolger, anstatt
01:09:03: Sesamstraße, eine Serie werden ich auch sehr mag. Hallo Spencer.
01:09:09: Ah, okay. Hallo Spencer, das ist auch sehr schön. Aber dazu kommen wir vielleicht ein andermal...
01:09:21: Ja, wir könnten da glaube ich jetzt tausend Ausflüge wahrscheinlich machen, nochmal im Detail.
01:09:26: Aber ich glaube, das können wir uns ja mal vorhalten, dass wir sagen, vielleicht gehen wir mal irgendwo noch tiefer.
01:09:31: Ja, also Tim Henson, wie gesagt, der hat sich dann immer mehr ausgedacht.
01:09:35: Dann kam es dann irgendwann nach der Sesamstraße zum Abpätshow.
01:09:39: Da wurden dann eben noch weitere Figuren erschaffen, wie eben Miss Piggy Fosy Bear von Frank Ausgespielt,
01:09:45: der Große, der wird von Dave Gulls gespielt, Scooter von Richard Hunt, Graf von Zahl,
01:09:52: das ist wieder Sesamstraße, war der Jerry Nelson, dann Ritzo D'Ratte, Ja, ein Henson, der sagen immer halt von...
01:10:00: Ja, das war das, was die so mochten fürs Kinderfernsehen, das waren halt immer viel von Frieden, Freundschaft,
01:10:05: Fairness, das war halt schon auch ein Grund, warum die auch so viele Preise abgesahnt haben.
01:10:10: Da war es immer um viel Verständigung und Freundschaft ging.
01:10:15: Die Nachfolge von der Muppetshow waren dann die Fragels.
01:10:18: Also Henson war ja immer so ziemlich, so kann man sagen, also der hat dann halt ein Projekt gemacht
01:10:24: und dann irgendwann sagt, so hat keiner Lust mehr, so machen wir was anderes.
01:10:27: Da gibt es dann aber auch keine Abschlussfolge oder so.
01:10:29: Auch bei der Muppetshow ist halt einfach irgendwann, ist halt halt vorbei.
01:10:33: Wobei es aber nicht, okay, ist jetzt die letzte Folge.
01:10:35: Die könntest du irgendwann in der Mitte senden, wird keine Mensch merken.
01:10:38: Ja, das auch. Da hat er irgendwann gesagt, so Leute, das war es.
01:10:41: Das war es.
01:10:42: Also wie war es, das war es, sind wir jetzt alle arbeitslos?
01:10:44: Nein, schon wieder das nächste Projekt.
01:10:46: Ja, ja, das nächste war schon dran und dann ging es gleich weiter mit den Fragels eben.
01:10:49: Cool.
01:10:50: Und die sind auch noch toll, die habe ich mir gerade, ich glaube die komplett der Punks gekauft.
01:10:54: Und hier wurden auch Weltstars.
01:10:56: Ja, ich meine die Puppen, die wir jetzt schon angesprochen haben, da kennt man ja weniger jetzt die Leute,
01:11:02: die dahinter stecken, wie du es jetzt sagst, und man kennt ja diese Puppen.
01:11:05: Die eigentlichen Stars sind ja wirklich die Puppen.
01:11:07: Ja.
01:11:08: Krass.
01:11:09: Ja, weil die halt auch alle ausgefeilt sind, man hat sich Zeit genommen, da jeweils einen richtig schönen Charakter drauf zu legen,
01:11:17: man fühlt bei denen mit, jeder hat so seine Macken und die kennt auch jeder.
01:11:21: So irgendwie ist Kribbelmonster immer die Kekse haben will.
01:11:25: Der hat am Anfang auch alles andere gefressen, der hat erstmal grundsätzlich alles gerne gegessen,
01:11:30: das war weg.
01:11:31: Und dann waren es halt die Kekse.
01:11:33: Ja, genau.
01:11:34: Ja, und da sind halt auch, da sind ja richtige Franchises entstanden,
01:11:37: es gab ja dann noch, weißt du noch, ob du das noch kennst, die Zeichentrickserie "Muppet Babies",
01:11:41: die habe ich auch sehr gemacht, dann gab es noch "Chim Henson's Geschichte" erzähler,
01:11:46: "Krischische Sagen", die waren auch toll.
01:11:49: Ich glaube, eines der jüngsten Sachen, was vielleicht viele hier noch kennen werden, ist der "Behr im großen Blauen Haus".
01:11:55: Ja, ja, klar.
01:11:56: Und dann kam in meinem Geburtstag der erste Kinofilm, und das war der "Dunkle Kristall",
01:12:04: krasser Film.
01:12:07: Also ich, als Kind fand ich den zu gruselig, ich fand die Filme rein, nur mit Figuren,
01:12:13: da gibt es kein Mensch, nichts, nur Figuren.
01:12:16: Und ich fand das wahnsinnig gruselig.
01:12:19: Aber, das ist ein sehr hypnotischer Film, sehr atmosphärisch, entticken zu düster,
01:12:26: deswegen ist es wahrscheinlich auch am Kino wirklich gefloppt, ja, ist es auch erst so im Nachgang.
01:12:31: So nochmal aufgeblüht, es gibt ja mittlerweile bei Netflix auch eine zweite Auflage,
01:12:36: eine Serie vom "Dunkle Kristall", die ist jetzt auch recht erfolgreich so,
01:12:42: aber damals ist der Film erst mal gefloppt, weil da wusste man jetzt so richtig,
01:12:46: richtet sich der Film jetzt an Kinder oder an Erwachsene, für Kinder war es eigentlich echt so heftig.
01:12:51: Jetzt sind wir wegen der Handlung, weil ich fand diese, ich guck die waren einfach nur,
01:12:57: die Diskexel heißen die, und dann gab es auch die Gelflinge, das waren mehr so die elfenhaften Figuren,
01:13:02: und dann die Diskexel, das waren eben diese, ja fast schon so Vogelmonster irgendwie,
01:13:06: die fand ich echt übel.
01:13:08: Ja, oder natürlich ein Film, den ich wirklich sehr mag, "Die Reise in Schlappirint"
01:13:14: von George Lucas produziert, und mit David Bowie, der halt auch ein paar tolle Songs gemacht hat,
01:13:21: meine Tochter liebt die Lieder von dem Film, wenn man an seinem Auto sitzen und den Gelfart haben,
01:13:27: dann machen wir immer "Reise in Schlappirint" rein.
01:13:29: Die eine von den beiden führt zum Schluss, "Inzentrum des Labyrinths", die andere führt den...
01:13:34: ...den sicheren Punkt.
01:13:37: Welche Tür ist nun welche?
01:13:41: Das können wir dir nicht sagen.
01:13:43: Wieso nicht?
01:13:45: Das wissen wir nicht.
01:13:47: Aber Sie wissen es.
01:13:49: Oh, dann werde ich Sie fragen.
01:13:51: Nein, du kannst nur sich beide fragen, du kannst nur eine von uns fragen.
01:13:55: Sie sind stets in den Regeln, aber ich muss dich warnen, einer von uns sagt über die Wahrheit.
01:14:00: Und einer von uns lügt dem Warn.
01:14:02: Das steht auch in den Regeln.
01:14:04: Er lügt dem Warn.
01:14:05: Das tue ich nicht, ich sage die Wahrheit.
01:14:07: Oh, was für eine Lüge.
01:14:08: Oh!
01:14:09: Er ist der Rühner.
01:14:11: Oh nein!
01:14:13: Antworten Sie mit ja oder nein.
01:14:15: Würde er mir sagen, dass diese Tür zum Schloss führt?
01:14:19: Äh, äh, äh, äh.
01:14:22: Die Tür zum Schloss?
01:14:24: Ja.
01:14:27: Dann führt die andere Tür ins Schloss und diese Tür in den sicheren Tod.
01:14:32: Oh!
01:14:34: Wo wir zu was wissen, er könnte die Wahrheit sagen.
01:14:36: Aber dann könntest du sie mir nicht sagen.
01:14:38: Wenn du mir sagst, er sagt ja, dann weiß ich, die richtige Antwort ist nein.
01:14:40: Dann könnte ich die Wahrheit gesagt haben.
01:14:42: Aber dann würde er lügen.
01:14:43: Wenn du mir sagst, er hat ja gesagt, dann ist die richtige Antwort auf jeden Fall nein.
01:14:46: Der Film war jetzt auch erstmal nicht so der Mega-Hit, auch erst im Nachhinein und über DVDs und Blu-rays und Videokassette natürlich.
01:14:54: Wurde der erst so richtig erfolgreich.
01:14:57: Hat viele Filmpreise bekommen, also schon viel ausgezeichnet, auch als bester Kindermärchenfilm damals.
01:15:05: Ja, da gibt es ja zum Beispiel, oh ja, da gibt es den genomen Hoggel.
01:15:12: Hast du in dem Film noch im Mittel auf dem Schirm?
01:15:14: Ja, dunkler, aber wirklich dunkler.
01:15:16: Das ist so wie so ein Arztwerk, aber so ein ganz großer Arztwerk irgendwie.
01:15:21: Der genomen Hoggel, der wird von fünf Personen zum Leben erweckt.
01:15:27: Wahnsinn.
01:15:28: Im Kostüm, da war ein Kleinstütter, der Scharee Weiser, der die Körperbewegung ausgeführt.
01:15:33: Da wären dann die vier Puppenspieler außen unter der Leitung von Jim Henson Stone, Brian.
01:15:39: Die haben dann ein paar Fanbedienungen, die Mimik gesteuert.
01:15:42: Also so wie wir es dann auch bei Christmas Express später hatten.
01:15:44: Ja, das ist ja echt krass.
01:15:45: Nur halt im ganz großen Ziel.
01:15:47: Dann gibt es noch ein Zottelmonster, Ludo, der war 2,45 m groß.
01:15:53: Da steckte der Puppenspieler Ron Mujek drin, der hat die Figur auch entworfen.
01:15:59: Und damit er beim Dreh nicht gegen die Wände lief, hatte der so über so Mini-Kameras.
01:16:06: Der hat so so so Hörner und da waren die Kameras drin.
01:16:10: Das er sieht, wohin marschelt.
01:16:11: Ja und der hatte im Bauch, hatte der quasi in Bildschirm.
01:16:14: Ach krass.
01:16:15: Und hat nur darüber auch gesehen, was er spielt und wo er sich befindet.
01:16:19: Ja, oder was ich auch total liebe, jetzt Charles Dickens Weihnachtsgeschichte mit Muppets.
01:16:25: Das gucke ich auch jedes Jahr an.
01:16:28: Und Muppets Schatzinsel.
01:16:31: Ah ja, ja.
01:16:33: Die finde ich supergeil.
01:16:36: Ja, Jim Henson hat also da eine ganze Menge gemacht und ganz ganz viele Filme sind dann noch gefolgt.
01:16:42: Die will ich jetzt alle gar nicht aufzählen.
01:16:44: Er starb dann 1990, gar nicht so alt, da wurde nur 53.
01:16:51: So ein Brian hat dann das Ruder aber noch mal später von Muppets und jetzt sind ja die Muppets bei Disney gelandet.
01:16:57: Ja genau.
01:16:58: Ja und jetzt sind wir schon bei einem Punkt der nennt sich Stop Motion Animation.
01:17:05: Die Technik war schon Ende vom 19. Jahrhundert bekannt.
01:17:08: Tatsächlich, also richtig alt und wurde durch George Millier 1896 zum ersten Mal angewandt.
01:17:17: Viele kennen das vielleicht, da gibt es diese Szene mit dem Mond, wo dann die Rakete im Auge drinsteckt.
01:17:22: So, ich habe mit dem Aufkommen des Zeichentrick und des Puppentrick Films so um 1910 entstanden da so die ersten Haftilmen Genres,
01:17:32: die ausschließlich auf dieser Technik behoten, also Stop Motion.
01:17:35: Stop Motion wurde dann im Laufe der Jahre dann immer mehr perfektioniert durch so Pioniere wie Willis O'Brien,
01:17:42: der hat 1925 der Lost World gemacht, da gab es dann zum ersten Mal so animierte Dinosaurier und so,
01:17:49: King Kong und die weiße Frau, King Kong war ja auch eine Stop Motion Figur
01:17:56: und wenn man natürlich auch nicht ausschließen darf und über den Reden mal gleich ein bisschen genauer, das ist Ray Harryhausen.
01:18:02: Der ist ein Filmemacher, der hat dann, ja ab den 1950ern hat er die Stop Motion Technik verfeinert,
01:18:12: der hat dann so Filme gemacht wie "Sind paar sieben Reise", "Jasun" und "Die Ago-Nauten" zum Beispiel.
01:18:19: Ja, eben auch Stop Motion wurde so gar noch, so in den 1980ern und 1990ern noch eingesetzt zu Terminator.
01:18:27: Krass.
01:18:28: Eben auch dann, was ich schon sage, Star Wars oder "Kampf der Titanen", kannst du den Film machen?
01:18:34: Ja, ja klar.
01:18:35: Vielleicht können wir mal noch, ich weiß es nicht, ob alle die einschalten da mitkommen,
01:18:39: aber ganz kurz nochmal dieses Stop Motion, also was hat's damit auf sich?
01:18:43: Ja, ja, ja, das erfordert vor allem wahnsinnig viel Geduld.
01:18:47: Ja.
01:18:48: Der Stop Trick nennt man das auch, so mit Plastilienkledmännchen quasi, das ähnelt nach Zeichendrickfigur,
01:18:55: das ist per Einzelbildschaltung aufgenommen, also quasi du machst ein Foto nach dem anderen und setzt die dann zusammen,
01:19:03: das ist ganz grob gesagt, ja.
01:19:05: Die Bewegung im Film entsteht dadurch, dass eine Reihe zusammengehöriger Dias so ganz schnell am Auge vorbeigehnt,
01:19:10: die bei dem Daumenkino.
01:19:11: Das sind ja diese Frames, also Frames per Minute im Prinzip.
01:19:14: Genau, genau, richtig.
01:19:15: Aber das bedeutet halt nicht, dass so ein Dias, so ein Dier in der gleichen Geschwindigkeit
01:19:20: belichtet werden muss, wie bei normalen Aufnahmen, bei den Schauspielern.
01:19:23: Man kann eben jedes Bild einzeln aufnehmen, eben die Frames.
01:19:28: Und das nennt man dann Stop Motion oder jetzt auf Deutsch Einzelbildverfahren.
01:19:34: Genau.
01:19:35: Aber es hat sich halt eingebürgt, dass man Stop Motion sagt.
01:19:38: Man könnte auch Model Animation sagen, aber es erinnert mich zu sehr an Heidi Klum.
01:19:44: Ja, nochmal kurz zu Willis O'Brien, der hat damals im Frühjahr 1932 hat er King Kong und die weiße Frau gemacht,
01:19:52: hat er dieses Affenmodell und die Saurierpuppen gegeneinander kämpfen lassen, eben auch zum Beispiel.
01:19:58: Da war das Prinzip, das Stop Motion schon perfektioniert so.
01:20:04: Klar, auch heute guckt sich das etwas seltsam an, aber es hat schon noch seinen Reiz.
01:20:09: Ich hab neulich tatsächlich mit meiner Frau, mit meiner Tochter,
01:20:14: sient barzip der Reise angeguckt und auch meine Tochter liess ich wirklich noch davon versprochen.
01:20:21: Glaube ich, glaube ich.
01:20:22: Aber sie muss sich schon darauf einlassen.
01:20:25: Aber für damals, das war da hammer, das ist so, als würden wir,
01:20:30: also wenn wir damals im Kino gesessen sind und haben uns Avatar angeguckt oder so, das ist auch krass.
01:20:35: Ja und ich glaube auch, ehrlich gesagt, wie du sagst, ich glaube, diese älteren Sachen, die sind zwar heute für uns ungewohnt,
01:20:42: weil das halt alles sehr schnellerschnitt und schnelllebig und sagt,
01:20:45: aber ich glaube schon, dass der eigentliche Background, der wird für immer zeitlos bleiben.
01:20:50: Ja, ist so.
01:20:52: Ja, absolut.
01:20:53: Das ist unbestritten.
01:20:56: Also das hat so einen gewissen Zauber, also mit all seiner Beschränkungen, wie Puppen viel halt ist.
01:21:02: Genau.
01:21:03: Also das lebt auch davon, von der Unperfektion.
01:21:06: Ja und das ist ja eigentlich das, was wir auch letztes Mal besprochen hatten,
01:21:09: dass es eigentlich Schade ist, dass das nicht mal aufgegriffen wird.
01:21:12: Ja, ja.
01:21:13: Und damals, das war für die Zuschauer der Oberbörner, das ist im Kino,
01:21:16: da kämpft auf einmal Sintbad gegen den Skelett.
01:21:18: Ja.
01:21:19: Ja.
01:21:20: Das war krass.
01:21:21: Oder dann eben später dann bei Jasorn und die Argonauten,
01:21:24: da kämpft er gegen 13 Skelette.
01:21:27: Und dann halt noch diverse Riesen und Monster und so, das ist schon cool.
01:21:32: Immer wieder geraten die Argonauten in Todesgefahr.
01:21:35: Ein Wächter der Schatzinsel der Götter tritt ihnen entgegen.
01:21:38: Talos der Bronzenerwiese.
01:21:41: Die Hartfühlen, abgesannte der Unterwelt,
01:21:45: furchtbare Wesen mit Vogelkrallen, Halbmensch, Halbtier, stürzen sich auf die Argonauten.
01:21:50: Am Ziel seiner Wünsche angelangt, muss Jasorn nach einem verzweifelten Kampf
01:21:53: mit einem Ungeheuer bestehen.
01:21:55: Der neuen, köpfigen Hydra.
01:21:57: Medea, die geheimnisvolle Tempeltänzerin,
01:22:00: hohe Priesterin der Göttin der Dunkelheit.
01:22:02: Jasorn im Kampf mit lebendig gewordenen Toten gerippen.
01:22:10: Tötet sie! Tötet diese Räubern! Tötet sie!
01:22:14: Alles hat sich gegen Jasorn verschworen.
01:22:17: Ur, Gewalten, Götter und Geister.
01:22:20: Jasorn und die Argonauten.
01:22:24: Ein gewaltiges Abenteuer, das Geschichte wurde.
01:22:27: Er hat auch viel mit Größenverhältnissen gearbeitet.
01:22:30: Also mit Schrumpfen.
01:22:32: Es gibt dann gerade viel.
01:22:34: Die Götterwelt, wo der Neptun als riesiger Mensch aus dem Wasser steigt.
01:22:38: Auch bei Sintbad, diesen Zykloppen.
01:22:41: Das ist geil.
01:22:43: Man hat dann aber immer gesehen,
01:22:45: das ist ganz lustig, wenn man sich den Film anguckt,
01:22:48: immer kurz bevor so ein Monster kommt,
01:22:51: ändert sich die Bildqualität.
01:22:54: Also wird auch einmal ein bisschen krisselliger.
01:22:57: Irgendwie haben die das nicht zusammengekriegt.
01:23:00: Also unbestrittener Pionier, was Top-Motion angeht,
01:23:03: war Ray Ham.
01:23:05: Das ist der, der Sintbad 730 gemacht hat.
01:23:08: Das war krass.
01:23:11: Das war 1963.
01:23:14: Das sah schon richtig cool aus.
01:23:17: Kampf der Titanen, da gab es eben auch noch.
01:23:20: Und Harryhausen hat da zum Teil Monat.
01:23:23: Monate mit einzelnen Szenen verbracht.
01:23:26: Mein absoluter Lieblingsverband war Ray Harryhausen.
01:23:29: Das ist der, der Sintbad 730 gemacht hat.
01:23:32: Der Sintbad 730 war ein Sintbad 730.
01:23:35: Das war der Sintbad 730.
01:23:38: Das war der Sintbad 730.
01:23:41: Das war der Sintbad 730.
01:23:44: Das war der Sintbad 730.
01:23:47: Das war der Sintbad 730.
01:23:50: Das war der Sintbad 730.
01:23:53: Das war der Sintbad 730.
01:23:56: Das war der Sintbad 730.
01:23:59: Das war der Sintbad 730.
01:24:02: Das war der Sintbad 730.
01:24:05: Das war der Sintbad 730.
01:24:08: Das war der Sintbad 730.
01:24:11: Das war der Sintbad 730.
01:24:14: Das war der Sintbad 730.
01:24:17: Das war der Sintbad 730.
01:24:20: Das war der Sintbad 730.
01:24:23: Das war der Sintbad 730.
01:24:26: Das war der Sintbad 730.
01:24:29: Das war der Sintbad 730.
01:24:32: Das war der Sintbad 730.
01:24:35: Das war der Sintbad 730.
01:24:38: Das war der Sintbad 730.
01:24:41: Das war der Sintbad 730.
01:24:44: Das war der Sintbad 730.
01:24:47: Das war der Sintbad 730.
01:24:50: Das war der Sintbad 730.
01:24:53: Das war der Sintbad 730.
01:24:56: Der hat unter anderem Kappa gemacht.
01:24:59: Mit dem Hund.
01:25:02: Der hatte die Idee zu einem Grußikel.
01:25:05: In dem in Kürbis König
01:25:08: das Halloweenlandes den Weihnachtsmann entführt.
01:25:11: Aber das war damals ein bisschen zu strange
01:25:14: und zu düster.
01:25:17: Die wollten das nicht mehr.
01:25:20: Die haben seine morbiden Bilder da drin gepasst.
01:25:23: Er hat das stop-motion nicht umgesetzt.
01:25:26: Er hat das Design mitgemacht.
01:25:29: Der Einflussteil.
01:25:32: Alles ein bisschen schräg.
01:25:35: Schon ein bisschen alt.
01:25:38: Sehr düster.
01:25:41: Der war auch viel beeinflusst.
01:25:44: Durch diese alten Filme.
01:25:47: Die schwarz-weißen Filme.
01:25:50: Von Murnau.
01:25:53: Dr. Kalligari.
01:25:56: Auf der einen Seite schon geometrische.
01:25:59: Aber immer leicht verschoben.
01:26:02: Das ist weniger Walt Disney.
01:26:05: Das ist keine heile Welt.
01:26:08: Damals haben sie abgewunken.
01:26:11: Aber 10 Jahre später hat er dann Weltjitz gehabt.
01:26:14: Wie Batman.
01:26:17: Ich werde dich nicht töten.
01:26:20: Ich will dir nicht ein Favorit machen.
01:26:23: Ich werde dir alle meine Freunde erzählen.
01:26:26: Ich bin Batman.
01:26:29: Beetlejuice.
01:26:32: Er hat mit den Scheren hinten geklopft.
01:26:35: Dann haben sie es reingesagt.
01:26:38: Und dann kamen,
01:26:41: dann kamen sie raus.
01:26:44: Und dann wurde ein Kino-Hit.
01:26:47: Und ich gucke den Film immer zweimal im Jahr.
01:26:50: Einmal in den Hallowien.
01:26:53: Ich kann jedes Lied bezogen.
01:26:56: Das ist ein richtiger Lördschutz.
01:26:59: Jetzt zum Beispiel.
01:27:02: Der hat für Nightmare Before Christmas.
01:27:05: 140 Trix-Spezialisten.
01:27:08: 19 Miniaturbühnen.
01:27:11: Die haben monatelang geschuft.
01:27:14: Um eine Sekunde Film zu bekommen.
01:27:17: Die Positionen der Puppe wurden bis zu 24 mal verändert.
01:27:20: Eine Sekunde.
01:27:23: Die zweite Hauptfigur,
01:27:26: der "Sally",
01:27:29: der Love Interest von Jacks Calington,
01:27:32: besitzt 120 verschiedene Köpfe.
01:27:35: Die haben die Mimik animiert.
01:27:38: Die haben das alles in einem alten Lagerhaus gedreht.
01:27:41: Das waren riesige Flächen.
01:27:44: Und die haben pro Woche 70 Sekunden Film geschafft.
01:27:47: Pro Woche 70 Sekunden.
01:27:50: Das ist aufwendig.
01:27:53: Wenn du das immer verändern musst,
01:27:56: das frisst ja Zeit.
01:27:59: Dann hat man auch noch eine Menge andere tolle Hits.
01:28:02: Wie Crop's Bright.
01:28:05: Also auch Zeit für eine Leiche.
01:28:08: Oder Frankenweenie.
01:28:11: Und sein Stil.
01:28:14: Den hat er auch in seinen ganzen Realfilmen durchgezogen.
01:28:17: Also egal, ob das jetzt zum Beispiel Batman war.
01:28:20: Da noch mehr sogar.
01:28:23: Da konnte er völlig hohl drehen.
01:28:26: Das war Batman zurückkehr.
01:28:29: Da war noch sehr das Studio hinten dran.
01:28:32: Die wollten ganz sicher gehen, dass es ein Hit wird.
01:28:35: Was es auch wurde.
01:28:38: Ich liebe den Film auch immer noch.
01:28:41: Und haben ihm dann aber für Batman zurückkehr,
01:28:44: jegliche Freiheit gelassen.
01:28:47: Das ist einer seiner besten Filme.
01:28:50: Man kann darüber schreiten, ob es der beste Batman-Film ist.
01:28:53: Aber der ist schon richtig geil.
01:28:56: Der ist ein Film, der im Original über Jack Scannington gesungen hat.
01:28:59: Der hat die Musik komponiert.
01:29:02: Er ist immer noch sein Haus- und Hof-Komponist.
01:29:05: Der passt super zu dem schrägen Outfit.
01:29:08: Was es dembe hat.
01:29:11: Da kam dann halt so Filme raus.
01:29:14: Etwa mit den Scheren hinten.
01:29:17: Beetlejuice 1.
01:29:20: Und letztes Jahr Beetlejuice.
01:29:23: Und dann ist es wieder so.
01:29:26: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:29:29: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:29:32: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
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01:32:02: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
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01:32:08: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
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01:32:17: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:32:20: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:32:23: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:32:26: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:32:29: Es ist ein Film, der sich auf die Kante von "Auf den Hof" eröffnet.
01:32:32: Das erste abenfüllende Film war "Chicken Run".
01:32:35: Das kenne ich auch noch.
01:32:38: Bei dem, für die, die es nicht kennen, sind das so Hühner auf einer Hühnerfarm.
01:32:41: Und die wollen halt abhauen.
01:32:43: Das ist auch völlig crazy.
01:32:46: Das ist ein perfektes Beispiel für jede Arbeit an Stop-Motion.
01:32:50: "Chicken Run" auch da 40 Mitarbeiter, also Animatöre sozusagen,
01:32:55: dabei schaffte jeder Animateur jeden Tag 2,5 Sekunden Filmen pro Tag.
01:33:01: Der komplette Film besteht aus ca. 120.000 Einzelbildern.
01:33:06: Boah, mit 400 verschiedenen Puppen, die dann da drin vorkommen.
01:33:11: Wenn man sich dann so Sachen ankommt wie Wallace & Gromit und so,
01:33:15: das war ja wirklich auch noch Knete.
01:33:18: Das waren wirklich Knetfiguren.
01:33:20: Du siehst da, wenn du genau hinguckst, mit Blu-ray und 4K und so,
01:33:24: siehst du es ja noch viel mehr.
01:33:26: Du siehst da richtig die Fingerabdrücke.
01:33:28: Und dann haben sie doch angefangen, ein bisschen mehr auch mit CGI zu machen,
01:33:32: also mit Computereffekten.
01:33:34: Und haben dann aber extra dann die Fingerabdrücke wieder mit rein gebaut,
01:33:38: weil es einfach so clean aussieht.
01:33:40: Also 400 verschiedene Puppen, davon mussten viele doppelt hergestellt werden,
01:33:43: logischerweise, weil die dann auch auf mehreren Sets gedreht haben.
01:33:47: Klar, so war es so, dass die nie fertig.
01:33:49: Es wurden 200 Kilogramm Plastilien verbraucht.
01:33:52: Dann später kam dann noch Silikon dazu.
01:33:55: Wichtige Stellen stellen immer noch aus Plastilien meistens,
01:33:58: vor allem das Gesicht, um den Animatoren so eine genaue Fixierung der Puppe zu ermöglichen haben,
01:34:04: die dann meistens ein Metallskalett, so wie es eben auch Fucho hat oder so,
01:34:09: sieben, fünf, die verschiedene Farben wurden für die Figuren in umgebauten Kaugummi-Maschinen angemünscht.
01:34:16: Ja, so eine Puppe, die ist ungefähr so 35 cm groß, die Ausdruckstärke liegt,
01:34:23: aber halt wirklich fast nur bei den Augen und bei den Augenbrauen.
01:34:27: Ja, wie bei jedem Stop Motion Film entsteht immer zunächst die Geschichte,
01:34:33: dann werden die Figuren entwickelt und dann kommen erst die Synchronsprecher.
01:34:38: Sie werden gecastet und die nehmen dann erstmal auf wie ein Hörspiel
01:34:43: und danach richten sich dann die Animatoren.
01:34:45: Ach krass, das war bei den Zeichendrückfilmen auch genauso.
01:34:49: Also Aladdin zum Beispiel, da hat er da Robin Williams damals, denn Ginny gespielt,
01:34:55: der sieht auch so aus wie er und da haben die wirklich, als er die Synchronaufnahmen gemacht hat,
01:35:01: haben die ihn halt auch mit gefilmt, um zu sehen, was macht er für Körperbewegungen beim Sprechen und so weiter.
01:35:05: Da haben das dann alles eins zu eins übertragen.
01:35:08: Und so läuft es da im Prinzip auf.
01:35:11: Also erst die Sprache, dann werden die Puppen animiert und dann wird mit dem Dreh begonnen.
01:35:17: Die Gesichtsausdrücke werden dann danach modelliert, wie intensiv halt der Gefühlausbruch des Sprechers ist in dem Moment.
01:35:25: Ja, bei Checknurren hat zum Beispiel der Mel Gibson den Hahn gesprochen, den Rocky,
01:35:33: im deutschen Mars in den Golfflück.
01:35:35: Ach, hab ich auch kennengelernt in den Golfflück, ist auch nett.
01:35:38: Der Original-Sprecher, die haben es halt bei so einer Synchronisation von einem Stop Motion Film erheblich einfacher,
01:35:48: weil die können halt noch quatschen, wie in der Schnabelgerachsen ist.
01:35:50: Wenn du dann die deutsche Synchrone nimmst, dann musst du dich dann halt wirklich schon nach der Melzing richten und so.
01:35:55: Und nach der Betonung.
01:35:56: Das ist echt nicht easy, du.
01:35:58: Ne, ich hab da ja auch schon ein bisschen Erfahrung mit, das macht mir auch tierisch Spaß synchronisieren.
01:36:03: Aber das ist nochmal...
01:36:06: Das ist echt heftig, du.
01:36:08: Ich hab mal bei Arte durfte ich da mal für ein Dokuvorsprechen.
01:36:11: Ah ja.
01:36:12: Hey, das war nämlich auch ein Lip Sync mit dabei, weil die Original-Sprecher glaub ich spartisch oder so, keine Ahnung.
01:36:18: Und dann, also es ist schon eine Herausforderung.
01:36:20: Du musst dich auf den Text da konzentrieren, dass dann gleichzeitig Sprechtempo von der Person Lip Sync.
01:36:25: Also da muss ich sagen, legfett.
01:36:27: Also das ist wirklich Hutab vor allem, die das beruflich machen.
01:36:30: Ja, ja.
01:36:31: Ich liebe das.
01:36:32: Also ich hab nach nach drei Stunden Synchro-Studio, hab ich erst mal überall Muskelkarte.
01:36:37: Ja, ja.
01:36:38: Das ist echt heftig.
01:36:39: Ja, weil man macht halt doch alles weg.
01:36:41: Ja, ich war auch Game Over damals.
01:36:43: Also ich hab viele Computerspiele synchronisiert.
01:36:45: Ach, geil.
01:36:46: So sagen wir, Halo und Ghostbusters, so wie, ne Ahnung, was alles.
01:36:50: Hast du nicht oft ein Bild gehabt, sondern du hast eine Stimme angeboten, der Regisseur hat dann gesagt, ja so, oder ein bisschen heller, ein bisschen dunkler, ja jetzt kommen wir in die Richtung.
01:37:01: Und dann hab ich immer noch den Originalton gehört und dann muss ich halt drüber sprechen.
01:37:06: Wen könnte also, was es jetzt so alles für unterschiedliche Animationsmöglichkeiten im Film gibt.
01:37:12: So zum Abschluss, es gibt die Cut-Out-Animation, also ausgeschnittenen Objekte, meist aus Papier, Pappe oder Stoff, die dann zu Einzelbildern verschoben werden.
01:37:23: Eben auch so ein bisschen wie bei der Lotte Reininger, schlussendlich.
01:37:25: Oder heute wird man sagen, das ist das Beispiel, ja hier auf jeden Fall Montypiten, diese ganzen Schnipsel, die es da immer wieder gibt.
01:37:35: In der modernen Zeit South Park, ja, also auch da, eigentlich ist es Animation.
01:37:41: Dann eben die Silhouetten, wie bei der Lotte Reininger.
01:37:46: Dann gibt es Collagefilme, auch Objekt-Trick genannt.
01:37:50: Also hier werden dann die Liebigen Materialien unter der Kamera zu bewegten Bildern zusammengesetzt.
01:37:57: Brickfilm gibt es, Brickfilm, ja das ist, naja im Prinzip Lego.
01:38:06: Also selbe wie Figuren und Kulissen werden aus Lego-Steinen zusammengesetzt.
01:38:11: Dann die Pixilation, Schauspieler werden genauso einzelbildweise abgefilmt wie Projekte.
01:38:21: Knetanimationen, die Figuren bestehen eben aus Knetgummi oder Ton.
01:38:27: Das was Nick Park zum Beispiel macht, mit Schornerschaf oder mit Chicken Run und viel, viel weiterer.
01:38:34: Und dann Puppendrick-Film, also da werden die Puppen innerhalb eines Bühnenbildes ein Bild zu Bild in kleinen Schritten verändert,
01:38:42: damit sie dann im fertigen Film flüssige Bewegung machen.
01:38:46: Üblicherweise besitzen die Puppen dann eben im Skelett, wie ich schon gesagt habe,
01:38:50: damit sie die Pose immer wieder verändern können.
01:38:53: Also da kann ich nur sagen, jetzt wenn man vom deutschen Fernsehen ausgeht, sage ich nur Sandmännchen.
01:38:58: Ja, das gibt es eigentlich noch, ja, oder?
01:39:01: Ja klar, nur hat man sich nach der Wende dazu entschlossen, auf das westdeutsche Sandmännchen zu verzichten
01:39:07: und ist dann ungestiegene auf das ostsandmännchen.
01:39:10: Ah, okay. Aber gibt es noch nach wie vor?
01:39:13: Ja klar. Also was es eben nicht dazu gehört, ist jetzt Marinetten nach Hand Puppenfilme.
01:39:19: Die Bewegung ist in Echtzeit aufgenommen.
01:39:22: Aber zu diesem Stop-Motion sind die eben von mir genannten.
01:39:26: Aber es zeigt sich eins, alle Puppen haben ihren Schaden
01:39:31: und CGI kann da, was wir auch schon aufgesagt haben, nur schlechter ran.
01:39:37: Ja, und das ist ja der Wunsch von euch zumindest gewesen, also der letzten Folge,
01:39:41: dass es eigentlich wieder mehr Einzug halten sollte, was leider Gottes inzwischen ein Zeitengeld-Thema auch ist.
01:39:46: Ja, definitiv.
01:39:48: Schade, ja, weil ich finde das auch, also wenn ich noch mal in die Kindheit zurückdenke,
01:39:51: da waren Puppen im Film oder im TV immer echt präsent, ja.
01:39:56: Und wie du jetzt heute die Beispiele aufgezählt hast, ich glaube von vielen Wissen wir
01:39:59: oder Wussten wir noch gar nicht bisher, dass das Puppen waren.
01:40:03: Ja, ich könnte noch nicht, ich habe hier eine Liste, die habe ich immer ausgedruckt,
01:40:06: die ist auch mal ziemlich lustig, mit den erfolgreichsten Puppenfilmen.
01:40:12: 10, Chuckie, die Mörderpuppe, warst du dich?
01:40:15: Ja, super.
01:40:20: Ja, ist toll.
01:40:22: Platz 9 den kenne ich gar nicht, die zwei Leben der Veronica.
01:40:28: Kenne ich auch nicht.
01:40:30: Platz 8 kenne ich natürlich unbedingt wieder, Meet the Feebles von Herr Dringel Regisseur Peter Jackson.
01:40:38: Dann Platz 7 unbedingt Gremlins, kleine Monster, weil sich ja da eben diese grotesken Horror-Gremlins verwandeln.
01:40:47: Das ist wirklich eine Mischung aus Horror und Komödie, das ist sehr schön.
01:40:51: Dann, Marpe 2, das Geschichte, haben sie auf Platz 6.
01:40:54: Auf Platz 5 haben sie Bean John Melkowicz, den kann ich auch sehr empfehlen, sehr schön.
01:41:03: Ja, das ist, ich habe den zum ersten Mal gesehen und da gibt es ja so eine Szene, wo ist das eher?
01:41:14: Ja, nee, ist ja nicht.
01:41:16: Aber da ist ein Puppenspieler auf der Straße und der spielt eine Szene, wo sich der Nonne und Mönig quasi getrennt von zwei,
01:41:26: von einer Klosterwand getrennt voneinander, versuchen anzunähern, weil die auf einer Stehlinne verboten sind.
01:41:34: Und das sind aber zwei Marinetten gespielt.
01:41:37: Gespielt von einem Spieler und ich als Puppenspieler, guckt man das an und denke, leider im Leben nicht.
01:41:44: Was die Zweiter parallel gleichzeitig machen, kannst du im Leben, im Leben nicht mit einer Person spielen.
01:41:52: Aber egal, es sieht gut aus.
01:41:55: Was haben wir noch? Der fantastische Mr. Fox auf Platz 4, von 20th Century Fox, auch ein schöner Film.
01:42:03: War glaube ich auch, wenn man auskommuniert habe ich nicht alles Deutsch.
01:42:06: Da natürlich Platz 3, Toy Story.
01:42:08: Immer noch gerne geguckt.
01:42:10: Aber wenn du das siehst, zum Beispiel der Vergleich von Toy Story 1 zu Teil 4.
01:42:15: Oh, Platz 2.
01:42:18: Wäre vielleicht sogar mein persönlicher Platz 1 gewesen, weißt du ja, ob du den kennst, Team America.
01:42:26: Team America.
01:42:27: Das ist von den Machern, die auch South Park gemacht haben.
01:42:30: Der Film ist so geil, die wollten wirklich ein Marinettenfilm, aber als Actionfilm.
01:42:35: Ich mache gerade eine Inszenierung am Mottenkäfig, ein Shapsbond, Pussy Flash.
01:42:41: Und da will ich so ähnlich arbeiten. Also Marinetten, die ein Actionfilm machen.
01:42:47: Team America.
01:42:48: Aber es ist so ein eierbanner Spaß, das ist eine Weltrettungsorganisation, die aber voll lauter Leute retten,
01:42:54: alles andere in Schutton-Aschelere.
01:42:56: So lustig. Ein fieser Humor.
01:43:00: Ein total böses Ertiere.
01:43:02: Da bekommt jeder seinen Fett weg, Moralabbäustel, Massenmörder, alle.
01:43:06: Und eine der heißesten Puppen 16, die ich überhaupt hier gesehen habe.
01:43:11: Puppen 16, stimmt, da kann ich mich aber gar keiner widerspielen.
01:43:14: So geil.
01:43:16: Einfach nur lustig, weil die auch damit spielen, was wir auch im Theater gerne machen,
01:43:20: mit dem Unvermögen der Figur.
01:43:22: Aber das dann so geil umsetzen, das ist einfach schick.
01:43:25: Ja, Platz 1. Okay, ja, kann ich mit leben, die komplette Star Wars Saga.
01:43:29: Ja, okay.
01:43:31: Was habe ich sonst noch?
01:43:33: Ich habe auch noch ein, zwei Filme, die ich gerne vorschlagen würde,
01:43:37: dass man die gut mal gucken kann.
01:43:39: Zum Beispiel den Film Coraline.
01:43:41: Auch ins Top-Motion-Film.
01:43:44: Der ist sehr atmosphärisch von 2009.
01:43:48: Der ist schon ein bisschen gruselig für Kinder, der ist, glaube ich, offiziell ab 6,
01:43:52: aber an einem 6-Jährigen würde ich das noch nicht zeigen.
01:43:55: Auch schön ist, gerade überlegen wie er heißt,
01:44:00: "Jacky, die Mörderpuppe, für dich immer noch unbedingt."
01:44:04: Ja, toll, muss ich unbedingt gucken.
01:44:06: Muss ich maggen, auch ein neueres Format.
01:44:11: Das gibt es mittlerweile auch in dem zweiten Teil.
01:44:14: Aber das meine ich gar nicht.
01:44:16: Ich meine, ist aber hab ich denn den Saw,
01:44:19: das darf man auch nicht unterschlagen.
01:44:21: Geil, ich muss noch mal sagen, das war eine Hande.
01:44:23: Auch Poltergeist.
01:44:25: Aber es ist schon so, dass viele, ich sage mal,
01:44:28: in einem Horror-Geist-Thema mit Puppen da arbeiten, oder?
01:44:31: Ja, das ist schon vermehrt.
01:44:33: Ich weiß, was ich sagen wollte.
01:44:35: Kubo ist auch ein total schöner Animation-Film.
01:44:38: Oder auch eine deutsche Produktion vom kleinen Prinzen.
01:44:42: Die Deutsch, ich müsste lügen.
01:44:45: Keine Ahnung, auf jeden Fall europäisch.
01:44:47: Das ist eine Verfilmung der kleine Prinz.
01:44:50: Und da werden unterschiedlichste Animationswege genommen.
01:44:56: Sowohl Stop-Motion, aber ja, bei unterschiedlichem Stop-Motion,
01:45:00: da wird Papier animiert auf einmal.
01:45:04: Also nicht nur reine Puppen und ganz viel, das ist richtig schön.
01:45:08: Cool.
01:45:09: Aber jetzt haben wir so viel gelabert.
01:45:11: Jetzt ist es mal gut, der Kopf raucht.
01:45:13: Jetzt haben wir mal hier ein bisschen Kultur gestreut
01:45:15: und historiert tatsächlich zu dem Thema.
01:45:17: Ich hoffe, es war nicht zu verwirrend.
01:45:19: Man konnte meinen Ausführungen etwas folgen.
01:45:21: Auf jeden Fall.
01:45:23: Und wenn nicht, dann hört es euch einfach noch zweites Mal.
01:45:25: Genau.
01:45:27: Ja, am Ende bleibt, ich sage, hört euch gerne mal Popkultur an.
01:45:31: Wir werden den Martin jetzt dann auch dann den nächsten Jahr kennenlernen.
01:45:35: Und wenn ihr, also da findet ihr schon ganz viel,
01:45:37: wenn ihr wissen wollt, was mit Miss Piggy losging
01:45:41: oder den Kribbelmonster, dann eben generell Muppets,
01:45:44: aber auch sowas wie Labyrinth wird besprochen.
01:45:48: Es wird der kleine Horror Laden besprochen.
01:45:51: Charles Tickens Muppets Weihnachtsgeschichte.
01:45:54: Und hört mal rein, es ist wirklich sehr lustig
01:45:58: und kann mal gut reinhören.
01:46:00: Gibt es auch überall, wo es Podcasts gibt, so wie unsere Podcasts?
01:46:03: Genau.
01:46:04: Also Popkultur müsste das eigentlich direkt finden.
01:46:06: Soll ich dich jetzt noch stressen mit einem Zitat?
01:46:09: Ja, ich habe ja jetzt gewunden.
01:46:11: Ich hatte ja die Idee, heute können wir doch mal beide ein Zitat laufen lassen zum Ende.
01:46:15: Und dann, pass auf, da fang ich an und es ist noch eine Momente,
01:46:18: da kannst du noch überlegen.
01:46:20: Und ich mache mein Zitat, mein Zitat hat aber nichts mit Puppen zu tun,
01:46:25: aber davon mit Tim Burton, denn da sagt Jack Nichols, alias, also Jack Nichols,
01:46:31: alias der Joker, sagt da, hast du je im blassen Mond Licht mit dem Teufel getanzt.
01:46:38: Ich bewundere ja alle Menschen wie jetzt auch dich, die sich Filmzitate so gut merken können.
01:46:44: Da bin ich extrem schlecht drin.
01:46:46: Ich habe aber aus meiner Lieblingsserie, die ich halt auch gesuchtet habe,
01:46:49: nämlich Game of Thrones, zumindest was gefunden.
01:46:51: Ich kann es nicht auswendig gestehen, das ist auch ein.
01:46:54: Und zwar finde ich, vielleicht für alle, die das auch geguckt haben
01:46:58: oder kennen den Lord Varys, genau.
01:47:01: Und er hat gesagt, womöglich ist der bessere Herrscher derjenige, der nicht herrschen will.
01:47:07: Spannende Aussage.
01:47:10: Da ist was dran.
01:47:12: Vielleicht ist der beste Puppenspieler, der da gar keine Puppenspiele will.
01:47:15: So, zum Beispiel.
01:47:18: Mist, ich bin raus.
01:47:20: Ja, an der Stelle vielen Dank erstmal für den Ausflug hier nochmal Puppen im Film.
01:47:25: Ja, gerne.
01:47:26: Ich habe doch noch einiges gewusst von dem, was ich damals gelernt habe
01:47:30: oder mich selber auch so interessiert.
01:47:32: Ein bisschen vorbereiten muss man sich ja trotzdem immer irgendwie.
01:47:35: Ja, klar.
01:47:36: Aber es hat viel Spaß gemacht.
01:47:38: Und ich hoffe, ihr könntet auch ein bisschen was damit anfangen.
01:47:40: Das hoffen wir da auch.
01:47:41: Und wie gesagt, gerne Fragen zum Thema Zeichentrick, Animationen,
01:47:45: wenn wir dann mit Daniel sprechen.
01:47:48: Da könnt ihr uns gerne vorab schon was schicken und dann nehmen wir es mit in die Folge.
01:47:52: Genau, es ist nie zu spät.
01:47:54: In diesem Sinne, tschüss.
01:47:56: (Musik)
01:48:06: Das war's.
01:48:07: Das war's.
01:48:08: Das war's.
01:48:09: Das war's.
01:48:10: Jetzt ist Schluss.
01:48:11: Mit fiese Madente und Ehrung schalten Sie auch das nächste Mal.
01:48:20: Bitte wieder ein unbedingt, unbedingt.
01:48:25: (Musik)
01:48:38: Bis morgen!
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