Tourleben, Teil 3: Das Mädels-Special (Teil 2)

Shownotes

Willkommen zurück beim FIESEMADÄNDE On Air Tourleben Mädels-Special! In Teil 2 treffen wir zuerst **Inga Schmidt von Die Artisanen (Berlin) **– seit 1999 mit Carsten verbunden (u. a. „Ronja Räubertochter“ und Puppenbau für „Die kleine Hexe“) – und tauchen ein in Geschichten zwischen besetztem Haus in Berlin, Burgruinen-Bühnen und dem sehr eigenen Ökosystem „Gastspiel“. Für Inga ist Touren „ein bisschen wie Urlaub, ohne zu wissen, wohin“ – abwechslungsreich, überraschend und bei Festivals fast wie ein immer anderes Klassentreffen. Gleichzeitig benennt sie nüchtern, wo’s hakt: lange Strecken (oft aus Berlin in den Süden), gestiegene Ansprüche und der Reality-Check, wenn Techniker automatisch den Mann ansprechen – bis klar wird: Licht & Ton macht Inga.

Spannend ihr Blick auf Publikumsreaktionen: von norddeutscher Zurückhaltung über Österreichs frühere „Applaus-Etikette“ bis zu Situationen, in denen gar nicht reagiert wird – und es trotzdem gefallen hat. Tourleben hat Höhen und Tiefen. Auf die Frage „Was liebst du, was hasst du?“ antwortet sie klar: neue Erfahrungen vs. das Endlos-Gefühl. Ihr Rat an Nachwuchs: „Überleg’s dir gut – dickes Fell, langer Atem, viel Eigenverantwortung.“ Ein festes Haus? „Auf keinen Fall.“

Dann Roberta Ascani (marotte Karlsruhe): Ex-Diplom-Clown (u. a. Klinik-Clown bei Eckart von Hirschhausen), die während Corona konsequent ins Figurentheater wechselte – zunächst als Tourspielerin, erste Vorstellung im Vorderhaus Freiburg. Sie liebt das Unterwegssein (ja, sie ist nebenbei auch Reiseleiterin), verschweigt aber nicht die Härte: „Spielen ist Beilagensalat“ – der eigentliche Job heißt Tragen, Schleppen, Flure, Tische, Stative, Technik; nach Stunden im Auto auf die Bühne und freundlich aussehen. Eine Hüftgeschichte machte klar: Fitnessstudio & Muskeln sind Pflicht. Und ja, Tourpannen gibt’s: Orangenspritzer aufs Funkmikro oder die Lasagne-Laktose-Nummer kurz vor Show – „durchspielen“ inklusive. Zur Rolle der Frau spürt sie im Theater keine Benachteiligung; Unterschiede sieht sie eher in der Energie. Ihr Fazit: Tun. Gehen. Machen. Dem Ruf folgen.

Zum Ausklang meldet sich **Harald Richter (Partner von Christiane Weidringer) **mit der Mitreisenden-Perspektive: gemeinsam Höhen & Tiefen, Off-Days in der Therme, viel Nähe – und bessere Stücke, weil Technik & Regie-Blick der Spielerin den Rücken freihalten. Und Carsten verabschiedet das Special mit einem Zitat aus „Herz aus Glas“…

📣 Hinweis: Wer Carsten und seine Kolleg*innen zwischenzeitlich live erleben möchte, schaut am besten in den aktuellen Spielplan des Theater FIESEMADÄNDE im Figurentheater Mottenkäfig in Pforzheim: www.fiesemadaen.de/events

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo, liebe Zuschauer.

00:00:02: Erhört mir.

00:00:03: hallo, Hallöchen.

00:00:05: Ihr hört jetzt etwas, was ihr so schnell nicht wieder hören werdet.

00:00:11: Fiesemadende und

00:00:13: Tun.

00:00:14: Paket

00:00:15: ist darum, was wir so alles erleben.

00:00:21: In der weiten Welt.

00:00:27: In der Wildnis.

00:00:28: Und wenn der Adrien Es nicht vermasselt, das aufzunehmen.

00:00:33: Dann geht das Ganze.

00:00:35: Und ... Wie heißt das in Englisch?

00:00:40: In die Luft.

00:00:41: Oh, in die Luft.

00:00:42: Es geht in die Luft.

00:00:42: Moment.

00:00:43: Ja.

00:00:46: Noch mal.

00:01:02: Willkommen zurück hier bei fiese madende und er.

00:01:04: unserem tour leben special dem Mädels special.

00:01:07: wie schon versprochen haben wir ganz ganz viele weitere tolle darmen hier vor oder hinter das mikrofon für euch bekommen die einblicke geben in ihren tour alltag in ihr tour leben generell in ihren alltag rund ums figuren theater rund ums figuren spiel.

00:01:22: und da würde ich sagen steigen wir doch jetzt einfach mal wieder direkt ein.

00:01:25: hier bei teil zwei tour leben das Mädels special bei fiese madende und er.

00:01:29: viel spaß Mein lieber Karsten, mit wem haben wir denn die Ehre?

00:01:34: Ich habe hier mal vor fünfhundert Jahren ungefähr in Berlin studiert.

00:01:36: Vor fünfhundert

00:01:37: Jahren.

00:01:37: So alt bist du jetzt auch oder nicht?

00:01:39: Ja,

00:01:39: aber da ungefähr war das um den Zeitraum.

00:01:42: Ich meine, es war im Oktober.

00:01:46: Ah ja.

00:01:47: Es war Sommer.

00:01:49: Ja, es war doch Sommer.

00:01:50: Nein, es war Oktober tatsächlich.

00:01:52: Und in diesem Oktober, damals vor fünfhundert Jahren, traf ich auf eine junge, angehende erfolgreicher, die damals noch nicht, obwohl vielleicht in anderen Dingen, eine werdende Puppenspielerin und die hat mich auch gleich so ein bisschen mit Berlin bekannt gemacht.

00:02:15: Habt ihr Berlin unsicher gemacht zusammen?

00:02:18: Ja, tatsächlich.

00:02:19: Also es war eine krasse Erfahrung von mir, kleinem Schwarzwälder, dann gleich so scharf, volle Kanone da rein.

00:02:26: Aber es war für mich genau richtig und wir haben danach auch noch eine Menge miteinander erlebt.

00:02:31: Und das ist die Engage mit.

00:02:34: Und da können wir doch mal reinhören, was da so passiert ist.

00:02:36: Auf jeden

00:02:36: Fall.

00:02:37: Wir scheiden Sie mal zu uns.

00:02:38: Schalt mal.

00:02:40: Liebe Inga, du bist uns zugeschalten per Zoom.

00:02:42: Und an der Stelle schon mal herzlichen Dank, dass natürlich Teil unseres Specials hier bist.

00:02:46: Ich glaube, an erster Stelle natürlich Hallo.

00:02:49: Und vielleicht machen wir doch mal den Bezug.

00:02:51: Wie kommt es hier zum Bezug von Karsten Fiesse-Madende?

00:02:55: Wer bist du?

00:02:55: Was machst du?

00:02:56: Woher kommst du?

00:02:57: Also,

00:02:57: Hallo erst mal.

00:02:57: Ich freue mich auch, sehr gerade in dem Mädels-Special zu sein.

00:03:01: Und ich bin Inga und ich bin von den Arthisanen aus Berlin.

00:03:06: Die Arthisanen sind eigentlich zwei Leute, Stefan.

00:03:08: ... der jetzt nicht dabei ist, weil er kein Mädel ist.

00:03:11: Ist ja ein Mädelsam.

00:03:13: Und ... ... Arsten kenne ich tatsächlich durchs Studium, weil ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja,

00:03:18: das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt

00:03:19: ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ...

00:03:20: ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das

00:03:22: ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das

00:03:24: ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ...

00:03:25: ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist

00:03:28: jetzt ... ... ja, das

00:03:29: ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist jetzt

00:03:36: ... ... ja, das ist jetzt ... ... ja, das ist

00:03:37: was wir auch sehr lange gespielt haben und dann habe ich für Karsten auch noch mal irgendwann Puppen gebaut.

00:03:44: Ja, für die kleine Hexe.

00:03:45: Genau, genau.

00:03:46: Das ist so unsere Verbindung und seitdem begegnet wir uns halt im Tourleben.

00:03:51: Und tatsächlich, als ich dann zum ersten Mal beim Leben in Berlin war, bin ich gleich mit ihr, ich weiß gar nicht, ob das noch weißt, so ein bisschen um die Berliner Häuser gezogen und gleich mal in so ein besetztes Haus, weißt du, ich aus dem Kleinen Schwarzwald in so ein schönes besetztes Haus, was ich total geil fand.

00:04:07: Aber natürlich schon mal gleich.

00:04:10: Das war, glaube ich, sogar die Supermoli.

00:04:13: Da waren schon einige Puppenspieler in irgendwie.

00:04:17: Und das war sehr lustig.

00:04:18: Das war eine sehr coole Zeit damals.

00:04:20: Ja, ja.

00:04:21: Cool.

00:04:22: Inga, ich glaube, die Frage aller Fragen, die möchte ich auch dir stellen.

00:04:25: Du hast ja deinen Weg, soweit ich weiß, oder mit einer Regieassistenz tatsächlich sogar begonnen in der Form.

00:04:31: Was hat dich an der Welt des Figurenspiels fasziniert und bis heute hoffentlich auch noch begeistert?

00:04:36: Ui, das ist, na ja, also ich habe angefangen, tatsächlich bin ich über die Musik ins Pumpteater gekommen und war dann in der Kinder- und Jugendjury, da war ich glaube ich siebzehn oder so.

00:04:49: Und das hat mich total, ich weiß, ich habe damals Jochen und Pierre gesehen, Jochen Menzel und Pierre Schäfer und Finke Falz.

00:04:57: Und das hat mich total geflasht.

00:04:59: Und das möchte ich auch machen.

00:05:01: Und dann habe ich angefangen, im Pubenteater in der Regieassistenz halt ein Jahr zu machen und habe dann eigentlich gleich angefangen zu studieren.

00:05:09: Okay.

00:05:09: Passenation kam daher, dass da so viel möglich war, dass man da irgendwie alles mitmachen konnte und dass das halt auch einfach total durchgedreht ist.

00:05:21: Wobei du hast ja sehr viele Facetten, Musik, Schauspiel, Figurnspiel, auch jetzt eben mit dabei.

00:05:28: Was davon, würdest du sagen, spiegelt sich auch heute noch am meisten wieder?

00:05:31: Ist es dann wirklich das Figurnspiel oder ist es ein Mix aus allem?

00:05:34: Es ist irgendwie schon... Ein Mix aus allem, aber das ist so, weil wir sind ja in der Zweigekonstellation ziemlich gut aufgestellt, weil Stefan zum Beispiel baut Bühnen, baut Puppen, ich mache die Musik, wir machen beide Regie, wir spielen, also wir sind so ein Around-Paket.

00:05:52: Und das ist natürlich, die einzelnen Sachen finden da halt immer wieder gut rein, weil ich meine im Pubenteater machst du ja auch Musik und machst dies und machst das und das ist ja also eine Verbindung zwischen allen Elementen insofern.

00:06:05: Ist das eigentlich die größte Spielwiese so?

00:06:08: Ja, wo du dich dann austoben kannst auf jeden Fall.

00:06:11: Ja.

00:06:12: Du sagst mal jetzt immer ja hier bei Mädelspecial, Inga.

00:06:15: Und jetzt möchte ich natürlich auch von dir wissen, ja, so ein bisschen die Rolle der Frau auch im Figurnteater.

00:06:20: Wie nimmst du sie wahr?

00:06:21: Wie hast du sie erlebt auf deinem Weg?

00:06:23: Oder wie hat sich es vielleicht auch verändert?

00:06:25: Fragezeichen im Laufe der letzten Jahre.

00:06:27: Wie würdest du sagen, hast du da in deiner Wahrnehmung als Frau ja Platz oder auch eine Rolle?

00:06:34: Sagen wir mal so, in der Puppenteaterszene ist es ja eigentlich immer eher umgekehrt gewesen, dass die Frauen eine sehr dominierende Rolle hatten und es weniger Männer gibt als Frauen.

00:06:47: Als ich angefangen habe zu studieren, war das relativ klar.

00:06:51: Wir hatten zum Beispiel im Studienjahr nur zwei Männer, die dann auch leider gegangen sind und wir waren am Ende ein reiner Mädelsstudiengang.

00:07:00: Das hat sich mittlerweile ein bisschen gedreht.

00:07:04: Aber ich finde, in der Puppenspielwelt ist das ziemlich ausgeglichen.

00:07:12: Da kann man gar nicht sagen, es gibt irgendwie ein Ungleichgewicht.

00:07:16: Auch wenn man die Szene anguckt, ist das gut ausgeglichen.

00:07:20: Okay, also jetzt nicht, dass du das Gefühl hast, du musst es da quasi um deinem Platz kämpfen, das gar nicht.

00:07:25: Nee, das passiert dann eher bei so Sachen, weil man irgendwo an einem Theater ankommt und man hat so diese Techniker da und die Techniker sprechen sofort Stefan an, weil sie denken, er macht jetzt Licht und Ton und ist für die Technik zuständig.

00:07:38: Und Stefan sagt dann so, nee, wendet euch mal an Inga, die macht es.

00:07:41: Und da ist eher so, das Bild von außen ist glaube ich eher so, als das von innen aus unserer Sparte heraus.

00:07:50: Das haben wir jetzt echt schon in vielen Gesprächen gehört, dass das oft, dieses Technikthema und auch dieses Schleppen mit anpacken und so hast du vielleicht auch eine nette Anekdote zu Hausmeistern im Gepäck.

00:08:00: Ich

00:08:02: habe schon so viel über Hausmeistern gehört.

00:08:04: Es gibt viel über Hausmeister, also die liebsten sind die, die aufschließen, sich hinsetzen, eine rauchen, dann sind sie mal weg, weil sie mal kurz irgendwas tun müssen.

00:08:15: und kommen dann nach der Vorstellung wieder und fragen, ob man schon abgebaut hat und man sie endlich abschließen können.

00:08:21: Das

00:08:22: passiert schon manchmal, aber das ist nicht immer so.

00:08:27: Hausmeister ist eine spezielle Riege.

00:08:30: Das hat jetzt glaube ich auch nicht so viel mit dem Puppenteater zu tun.

00:08:32: Ich glaube, das ist so eine Einstellung, wenn man die hat.

00:08:36: Okay, ich meine Tourleben hat ja ganz viele Facetten von Organisationen irgendwie über Technik, dein Spiel an sich, wahrscheinlich auch viele Erlebnisse, was schon gesagt mit Hausmeistern etc.

00:08:47: Was daran würdest du sagen, begeistert dich aber bis heute noch am meisten an dem ganzen Thema.

00:08:52: Also es ist schon spannend immer wieder neue Orte zu erleben mit immer wieder neuen Menschen und natürlich ist das ja auch nie langweilig, weil das ist ja auch eine Situation, auf die du dich nie einstellen kannst.

00:09:04: Und es sind immer wieder neue Leute und das ist auch neue Städte und das ist schon schön.

00:09:11: Es ist auch sehr überraschend manchmal, aber also das ist schon so ein bisschen Abenteuer.

00:09:15: Das ist so wie in Urlaub fahren und man weiß nicht wohin.

00:09:18: Und dann gewöhnt man sich so ein bisschen und es ist dann aber wiederum auf der anderen Seite so, dass man, wenn man so bestimmte Spielorte hat, wo man immer wieder hinkommt, ist es auch ein bisschen wie nach Hause kommen oder zu Freunden kommen, weil man die Leute natürlich kennt und den Ort und dann ist das, freut man sich natürlich auch auf das Hotel oder was weiß ich, die Gaststätte, wo man essen geht oder wenn man trifft oder so.

00:09:40: Also das Schönste ist eigentlich, wenn man Festivals hat und auch Kolleginnen irgendwie trifft.

00:09:45: Das

00:09:45: machen irgendwie am meisten Spaß.

00:09:47: Es

00:09:48: ist wie Klassentreffen dann wahrscheinlich irgendwann.

00:09:50: Ja, aber es ist ja immer ein anderes Klassentreffen, weil ja immer andere Leute da sind.

00:09:54: Ja, ja, ja, okay.

00:09:56: Wie, wenn du es jetzt so erlebt hast, vielleicht nochmal in der Rolle jetzt als Frau im Tourleben, da würdest du mich jetzt schon nochmal interessieren, gab es vielleicht da für dich aus deiner Sicht auch mal besondere Herausforderungen oder irgendwelche Aha-Momente, wo du gesagt hast, Mensch, das war irgendwie echt eine spannende Adikte oder eine lustige, wie du sie jetzt wahrgenommen hast.

00:10:14: Aber speziell als Frau?

00:10:17: Eigentlich nicht so.

00:10:18: Ich habe ja manchmal das Ding, dass mich die Leute für einen Jungen halten auf der Bühne.

00:10:23: Auch wenn ich im Gleit da stehe, ist das manchmal so.

00:10:26: Das ist ein bisschen irritierend manchmal.

00:10:28: Aber ansonsten als Frau habe ich jetzt keine andere.

00:10:31: Also ich weiß es nicht.

00:10:32: Ich bin halt auch mit einem Mann unterwegs.

00:10:34: Also ich bin nicht solo, also ab und zu mit einem Solo und natürlich dann als Frau unterwegs.

00:10:40: Aber ansonsten sind wir meistens in der Konstellation Mann-Frau unterwegs.

00:10:47: Ja, gut.

00:10:48: Aber gut, dass du es ansprichst.

00:10:49: Ich sage jetzt mal Beziehung, Partnerschaft, sowas in der Richtung.

00:10:53: Jetzt mal den Blick gewechselt.

00:10:54: Carsten hat schon mal in einer Folge von seinem Weg berichtet, dass es auch nicht immer so einfach war, tatsächlich.

00:11:01: Und natürlich, wenn man viel unterwegs ist,

00:11:02: etc.,

00:11:03: begegnet dir da Klischees als Frau, dass man sagt, die Frau ist so viel unterwegs und die sollte mal über irgendwie...

00:11:10: Ja schon, man ist ja viel unterwegs und gerade mit Kind wird das natürlich dann, also das ist immer die Frage, wie macht ihr das eigentlich?

00:11:16: Habt ihr so ein Modell, was ausgeglichen ist?

00:11:19: wie auch immer?

00:11:20: Da habe ich tatsächlich eine kleine Anekdote und zwar als unser Kind gerade kommen wollte, musste ich in Magdeburg spielen.

00:11:29: Und meine Frau, also meine Ex-Frau jetzt, lag in den Wänen und ich bin losgefahren, weil ich dachte, das dauert ja ewig.

00:11:38: war dann aber auch so in der Mitte des Weges, habe ich so gedacht, das kann ich jetzt nicht bringen.

00:11:42: Wenn das Kind kommt, ist das irgendwie doof.

00:11:44: Und dann habe ich in Magdeburg anrufen und habe gesagt, ich würde gerne die Vorstellung ausfahren lassen, meine Frau liegt in den Wänen und das Kind kommt.

00:11:51: Und die haben einfach gesagt, nee, geht nicht.

00:11:52: Die Vorstellung musst du dann bezahlen, da hängen so und so viele Leute dran und so.

00:11:56: Und dann habe ich gespielt, die Vorstellung, also auch unter einem totalen Psycho.

00:12:01: Ich bin zurückgefahren, das Kind hat natürlich gewartet und kam dann auch erst am nächsten Morgen.

00:12:07: Aber das ist so, wo ich mir im Nachhinein auch gedacht habe, ich hätte mich in dem Leben lang irgendwie, weiß ich nicht, das ist gut gegangen, aber das ist so, wo man auch abwägen muss, was ist die Priorität in diesen Dingen, weil man immer denkt Vorstellungen.

00:12:23: müssen laufen und es gibt nichts anderes auf der Welt als diese Vorstellung.

00:12:28: Und wenn man irgendwann mal versteht, okay, es gibt auch Dinge, die sind anders oder also mein Kollege hat jetzt zum Beispiel ein zweifachem Bandscheibenvorfall und da sind Vorstellungen auch einfach ausgefallen und es ist nicht das Ende der Welt.

00:12:43: Aber man wird immer gefragt, wie macht ihr das mit dem Kind und auf Tour?

00:12:47: Und wie auch immer.

00:12:48: Es gibt ja neben dem Tour Leben auch noch ein anderes Leben, wo man sagt, es gibt ja auch eine Zeit, wo man da ist und wo man dann eben auch doppelt da sein kann.

00:12:56: Das ist ja dann das andere, wo man den Tag sich... Wir haben ja die Freiheit, dass wir unsere Tage dann auch einteilen

00:13:01: können.

00:13:02: Ja, klar.

00:13:02: Das stimmt.

00:13:03: Und gleichzeitig sind natürlich existenzielle Punkte einfach, wie du es ja auch angesprochen

00:13:06: hast.

00:13:06: Aber, soll ich dir was sagen?

00:13:07: Ich hab passt.

00:13:09: Eine ähnliche Geschichte erlebt mit meinem Kind.

00:13:11: Also fast eins zu eins.

00:13:13: Nur, dass ich halt einfach gegangen bin.

00:13:16: Das hast du gut gemacht.

00:13:18: Wir waren in Ebersberg.

00:13:20: Das ist da nähe Dachau München da die Ecke.

00:13:23: Und wir waren da schon die ganze Woche auf Tour und meine Frau war Hochschwanger und wir wussten, das kommt jetzt dann irgendwann.

00:13:30: Und ich weiß nicht, warum nenne ich es weibliche Intuition, keine Ahnung.

00:13:34: Ich stehe da mit Jan, wir sollten ein Schatzinsel spielen.

00:13:37: Und dann sage ich... Du, ähm, ich fahre jetzt.

00:13:42: Also wir wollten aufbauen abends für den nächsten Morgen.

00:13:44: Wenn wir da so früh gespielt hätten, ok, wir brauchen abends auf.

00:13:49: Es geht nicht.

00:13:50: Ich hab das Gefühl, ich muss nach Hause.

00:13:52: Und dann haben wir das mit dem Veranstalter geklärt.

00:13:57: Und Jan hatte noch ein anderer Stück im Gepäck, weil ich das schon von Anfang an gesagt habe.

00:14:00: Nehmen noch eins mit, man kann nie wissen.

00:14:02: Bin dann tatsächlich gefahren.

00:14:05: Komme morgens um halb zwei.

00:14:07: Zuhause an, da steht meine Frau schon in der Tür und sagt, sorry, jetzt geht's los.

00:14:11: Ja, perfekt.

00:14:12: Krass,

00:14:12: oder?

00:14:14: Ja, und ich hätte mir in den Arsch gebissen, wenn das nicht funktioniert hätte, wirklich.

00:14:18: Ja, ich bin auch sehr froh, dass er gewartet hat bis früh um sieben.

00:14:23: Ja.

00:14:24: Das Lustige ist, ich war gerade vor einer Woche, war ich wieder in Ebersberg und sagte zu dem Veranstalter, der mich trotzdem noch mochte, kann sie doch daran erinnern, dass ich da einmal weggefahren bin, sagt er, ja.

00:14:38: Das ist das zwölf Jahre her, meine Tochter hatte vor gestern Geburtstag.

00:14:42: Also, oh

00:14:42: Gott.

00:14:47: Ja, aber das ist natürlich echt ein Spagat, was ihr da generell leisten müsst.

00:14:50: Weil natürlich ist eines eurer Arbeit, das andere ist Familie.

00:14:53: Und das irgendwie unter einen Hut zu bringen, das ist halt wirklich nicht so einfach.

00:14:56: Muss man sich einfach darüber im Klaren sein.

00:14:59: Inga, du bist ja, soweit ich weiß, auch international, richtig national, aber auch international unterwegs.

00:15:03: Wenn ich da richtig informiert bin, du korrigierst mich, falls...

00:15:07: Nicht so richtig, also deutschsprachiger Raum, ja, aber international.

00:15:11: Also wir waren einmal in Serbien, aber das würde ich jetzt nicht so als... allumfassend international bezeichnen.

00:15:18: Ich frage nur deswegen in die Richtung, ob du vielleicht, das finde ich auch immer interessant, je nach Land oder je nach Ort, wo du spielst, auch unterschiedliche Reaktionen bekommst?

00:15:27: Naja, das kann ja ja Deutschland intern auch gehen.

00:15:35: Im Norden sind die Leute schon etwas stiller.

00:15:38: Ich find's immer lustig, weil wir kommen ja aus Berlin, dass dann jemand sagt, ihr seid ja Berlin gebohnt, da sind die ja immer, da flippen die ja immer total aus und so.

00:15:46: Eigentlich nicht, nee.

00:15:48: Also das kommt immer auf.

00:15:50: Das ist ja eh so ein Moment, wo Leute an einem Zeitpunkt irgendwo sind und egal, was die da gerade mithaben oder so.

00:15:59: Also ich weiß das von einem Kollegen, der hat in Japan gespielt und die reagieren ja gar nicht.

00:16:05: Echt?

00:16:05: Okay.

00:16:05: Ja.

00:16:06: Die sind halt höflich, die klatschen auch nicht am Ende.

00:16:08: Und den hat es aber total gut gefallen.

00:16:10: Aber das ist halt unhöflich, eine Reaktion zu zeigen.

00:16:14: Oh wow.

00:16:15: Ja.

00:16:15: Bin ich mir auch schwierig vor.

00:16:18: Na ja, da muss man sich halt gewöhnen.

00:16:19: Aber na klar, wenn man das weiß, ist es natürlich, ist man auch darauf eingestellt.

00:16:23: Das war in Österreich auch so.

00:16:24: Echt?

00:16:24: Ja.

00:16:25: Wiener Burgtheater.

00:16:26: Da war es verpönt zu klatschen.

00:16:28: Das haben dann irgendwann erst vor ein paar Jahrzehnten haben, dass die Schauspieler durchgesetzt, dass die klatschen dürfen.

00:16:35: Da war nix.

00:16:36: Die verbeugen sich, Lappen geht runter, Schicht.

00:16:39: Keiner klatscht.

00:16:40: Krass, das war noch zu... Ja, das

00:16:41: ist eine Vereinbarung.

00:16:43: Und wenn du das vereinbarst, ist es natürlich...

00:16:46: Ja, klar.

00:16:47: Hat sich aus deiner Sicht, Inga, vielleicht finde ich auch mal einen spannenden Blick drauf, das Tourleben verändert inzwischen?

00:16:52: Oder sagst du, du bist eigentlich noch relativ gleichgeblieben.

00:16:55: Das kann sein, hinsichtlich, keine Ahnung, Technik, aber auch Menschen oder auch generell Ansprüche.

00:17:00: Nimmst du da was wahr?

00:17:02: Ja, verändert hat sich das ja grundsätzlich, dass das einfach auch langsam erst losging und mittlerweile ist es so voll, dass das manchmal auch Spagate sind von A nach B zu kommen.

00:17:13: Also es sind einfach für uns.

00:17:14: natürlich, weil wir aus Berlin kommen, sind die Wege immer sehr, sehr lang, weil wir meistens nicht in Berlin spielen und dann in Bayern oder Baden-Württemberg oder so, das sind halt immer die längsten Wege.

00:17:25: Aber die machen wir natürlich auch.

00:17:27: Die Ansprüche sind natürlich auch höher geworden, während wir früher zu zweit in einem Hotelzimmer geschlafen haben oder beim Veranstalter.

00:17:36: Das machen wir heutzutage nicht mehr.

00:17:39: Und auch so ein paar Ruhe Tage dazwischen sind auch ganz schön.

00:17:43: Aber wir sind halt so viel unterwegs.

00:17:45: Das war früher halt nicht so.

00:17:46: Da waren so Touren noch was ganz Besonderes.

00:17:49: Und heutzutage ist es Alltag.

00:17:51: Da muss man eher aufpassen, dass man sagt, wir sind wirklich viel mehr unterwegs, als dass wir zu Hause sind, dass wir irgendwo nochmal, dass man auch mal einen Arzttermin machen kann und auch mal zur Weihnachtsfeier vom Kind gehen kann.

00:18:04: Hast du mal im Laufe deines Tourlebens an irgendwelchen kuriosen Orten oder Begegnungen gespielt, wo du sagst, oh mein Gott, das werde ich in meinem Leben nicht mehr vergessen?

00:18:12: Oder das war ganz außergewöhnlich?

00:18:15: Oh, da gibt's auch viele, die sind ja alle irgendwie außergewöhnlich.

00:18:18: Weißt du noch, wie einer, als wir von der Räubertochter gespielt haben, in dieser Burgruine?

00:18:23: Ja, das war ja bei euch in Oberkürch.

00:18:25: Nein, nicht da.

00:18:26: Nee, nee, nee, das war irgendwo, war das im Odenwald oder was?

00:18:30: Das Gaspiel hattest du angeleiert.

00:18:32: Da war man irgendwo in der Burgruine, wo die Leute, also wir hatten bei der Räubertochter... Doch,

00:18:36: klar, das war im

00:18:37: Odenwald.

00:18:38: Ja, oder da, genau, das war in der Odenwald da eine ganz kleine Bühne mit der Wurzel.

00:18:45: Ganz kleinen Puppen und wir zwei als Schauspieler noch nebenbei.

00:18:48: Und die Leute saßen abartig weit weg.

00:18:50: Es waren gefühlt irgendwie, dreihundert Leute da.

00:18:53: Das waren nicht gefühlt, das waren so verbrechend heiß daran.

00:18:56: Es war

00:18:57: heiß wie sauer, genau.

00:18:58: Es war alles ansteigend so irgendwie.

00:19:01: Aber es hat funktioniert, aber wir hatten einen ganzen Respekt.

00:19:04: Das war ganz witzig.

00:19:05: Es gibt so Lustige.

00:19:07: Der Stefan hatte mal so eine Vorstellung draußen.

00:19:09: Da ging es um eine Wohnungsbaugesellschaft.

00:19:12: Die haben einen Fest gefeiert.

00:19:14: Die haben gespielt und im Hintergrund war das Traktor Pauzin.

00:19:22: Und der T-Rachist hat da keiner mehr hingeguckt und die alle haben sich umgedreht.

00:19:26: Die haben dann aufgehört zu spielen.

00:19:30: Oder die Hüpfwug im Hintergrund ist genauso.

00:19:32: Doch wir hatten eine so lustige Vorstellung.

00:19:34: Wir haben ein Kinderstück gespielt und dann ging die Tür auf und dann hat die man gesagt, und wann kommt jetzt endlich der Klau?

00:19:41: Ja, den Clown-Symbol, der geht bitte mit und dann sind auch alle leutige.

00:19:49: Krass, okay.

00:19:51: Schon einiges erlebt auf jeden Fall.

00:19:53: Ja, man erlebt immer wieder.

00:19:55: Lustigen Dinge.

00:19:57: Ja, nee, aber das ist jeder auch von euch immer so erlebt.

00:20:00: Ich finde es richtig, richtig kurios und auch witzig teilweise.

00:20:02: Also ich glaube, da könnt ihr Bücher schreiben, wahrscheinlich.

00:20:05: Ich

00:20:05: glaube auch, manchmal ist das witzig, aber in der Situation ist es manchmal auch nicht witzig.

00:20:10: Ja,

00:20:10: erst im Nachgang.

00:20:12: Ganz ehrlich, da gehen alle raus, gehen zum Blauen.

00:20:15: Also da würde ich ja erst mal da stehen.

00:20:16: Ja,

00:20:16: weißt du, was ich erzählt habe, wie die bei mir alle in Frankfurt sind, die alle aufgestanden sind, aufs Klo?

00:20:21: Alle?

00:20:24: Einer fängt an, dann sind alle hinterher, dann haben wir so, gut, das machen wir erst mal zehn Minuten Pause, dann spielen wir weiter.

00:20:28: Wahnsinn.

00:20:28: Ja, klar.

00:20:30: Einfach

00:20:30: anwaltig.

00:20:31: Inger weiß noch, als wir unsere Premiere hatten von Ronja in Berlin, Theaterpark Aue, und da saßen wir unterm Tisch, weil wir unterm Tisch angefangen haben.

00:20:41: Ja, die Geschichte, die

00:20:43: Inger sagt

00:20:44: so.

00:20:44: Ich weiß, was du würdest sagen, mich.

00:20:46: Ja,

00:20:46: ja, also das Ding war, es war ja so, wir wollten ein Stück für Kinder ab sechs machen.

00:20:51: Und das haben die da in einer Parkauer, die dann auch die Zuschauer organisiert haben.

00:20:55: Bittelfall verstanden, haben lauter fünfjährige eingeladen.

00:20:57: Damit ging es schon mal los.

00:20:59: Wir dachten, oh Gott, so braucht es nicht schaffen.

00:21:00: Und dann sitzt wir noch in diesem Tisch.

00:21:04: Irgendwann möchtest du?

00:21:05: Ja, ich habe, man muss ja zu sagen, ich habe da noch nie vor Kindern gespielt.

00:21:10: Genau das hat sie mir dann auch gesagt.

00:21:12: Super.

00:21:14: Ja, du darfst die Geschichte ganz erinnern.

00:21:20: Ich habe noch nie vor Kindern gespielt und die kamen da alle gerade rein.

00:21:23: so heiße und es gibt ein Zitat bei Ronja Räuber Tochter, da geht es eigentlich um die Wilddroden und das habe ich dann einfach auch gesagt, sie spüren es, wenn man Angst hat.

00:21:34: Es ist am besten, wenn du keine

00:21:36: Angst hast.

00:21:38: Und dann haben wir angefangen und es war eine gute Vorstellung.

00:21:42: Aber tatsächlich erinnere ich mich auch jetzt noch an diesen Spruch, weil ich dachte, das ist tatsächlich wirklich so, wenn du Angst vor denen hast, wir spüren das einfach.

00:21:51: Ja, das

00:21:52: ist so.

00:21:54: Aber ich glaube,

00:21:55: da habe ich keine Angst mehr vor Kindern.

00:21:57: Sehr gut.

00:21:57: Deswegen passt jetzt, glaube ich, auch meine Frage.

00:21:59: Jetzt habe ich jetzt auch schon mal tatsächlich zuvor gefragt, wenn du nur eine Sache jeweils nennen dürftest, was liebst du unglaublich am Tourleben und was hast du unglaublich am Tourleben?

00:22:09: Also es sind immer spannende neue Erfahrungen, das liebe ich daran, was ich hasse daran.

00:22:16: Oh, dass es sich manchmal so endlos zieht.

00:22:19: Okay.

00:22:20: Also wie spieldauer dann oder halt generell halt viel unterwegs sein?

00:22:23: Nee,

00:22:24: der Aufenthalt dort, wo man denkt, also ich will jetzt eigentlich auch wieder nach Hause so.

00:22:29: Man muss aber trotzdem noch drei Tage da bleiben.

00:22:31: Ja, okay, okay, verstehe.

00:22:33: Wenn du jetzt einer angehenden Künstlerin in dem Bereich, vielleicht Figurenspielerin, die auch auf Tour durchstarten will, irgendwie was ans Herz legen könntest aus deiner bisherigen Erfahrung, vielleicht macht das unbedingt oder macht das auf gar keinen Fall, was wäre das?

00:22:47: Überlegst dir gut, würde ich erst mal sagen.

00:22:50: Und ich habe ein dickes Fell und einen sehr langen Atem.

00:22:54: Aha, okay.

00:22:55: Überlegst dir gut, aus welchen Gründen stresst dann einfach?

00:22:58: Oder...

00:23:00: Na ja, man ist schon sehr viel weg und sehr viel auf sich gestellt.

00:23:06: Und das ist natürlich viel Organisation und auch viel Verantwortung.

00:23:11: Und das muss man wollen.

00:23:15: Also

00:23:15: es ist nicht der einfachste Weg, es ist einfacher an Theater zu gehen und jeden Morgen deine Vorstellung zu spielen und wieder nach Hause zu gehen.

00:23:24: Also da muss man aber, wenn man wirklich die Dinge in der Hand haben möchte und wirklich selbstständig sein möchte und das aus sich agieren, ist das der richtige Weg, ansonsten nicht.

00:23:35: Und dann muss man auch einen langen Atem haben, weil das kommt ja nicht alles, du hast ja nicht, du gehst ja nicht raus und du hast ein Pool von hundertzwanzig Veranstalter an der Hand.

00:23:44: Das heißt, man muss sich da hoch arbeiten und auch viel Akquise machen.

00:23:49: Und irgendwann ist es, das ist, glaube ich, der Luxus, den wir mittlerweile haben, dass wir gar nicht mehr so viel Akquise machen müssen, sondern die Leute uns anfragen.

00:23:58: Ja, perfekt.

00:23:59: Das ist natürlich

00:23:59: ein luxuriöser Zustand, der ist nur am Anfang, ist der halt nicht so.

00:24:03: Ja, ganz klar.

00:24:04: Wenn du jetzt aber, weil du es gerade angesprochen hast, würdest du tauschen und sagen, ich gehe nur noch in ein festes Haus?

00:24:09: Auf keinen Fall.

00:24:10: Auf keinen Fall.

00:24:13: Also für dich gehört es auf jeden Fall dazu.

00:24:15: Ja, ich war ja tatsächlich auch zwei Jahre an einem festen Haus.

00:24:20: Das war keine gute Idee.

00:24:21: Okay.

00:24:22: Ja, also insofern, ich würde es nicht eintauschen.

00:24:25: Nein.

00:24:25: Okay, sehr schön.

00:24:27: Dann sage ich von meiner Seite aus vielen, vielen Dank, liebe Inga, dass du hier teil warst unserer Mädelspecial-Folge und schön dich kennen zu lernen natürlich auf dem Wege.

00:24:35: Und ich drück dir weiterhin die Daumen.

00:24:37: Danke, ebenso.

00:24:38: Ich finde,

00:24:38: heute gesehen zu haben.

00:24:39: Ich bin Stefan, habe ich ja kürzlich erst gesehen.

00:24:42: Das war auch sehr wichtig zum Temperaturleben.

00:24:45: Also ich war nicht auf Tour, aber eher.

00:24:47: Und zwar in Etlingen, wo ich wohne.

00:24:48: Und dann hab ich da geparkt, weil ich in Etlingen kurz was holen wirst du.

00:24:51: Und dann guckt er einfach mal Stefan um die Ecke.

00:24:55: Das

00:24:55: war sehr nett.

00:24:56: Manchmal sind die Wege dann auch so in Etlingen irgendwie wieder.

00:24:59: Vielen, vielen Dank Inga.

00:25:00: Wir sagen tschüß bei Fiese, Mann, Ette hier und er.

00:25:02: Und bis ganz bald vielleicht.

00:25:05: Tschüß.

00:25:08: Jetzt sind wir hier immer noch fortgeschritten in unserem fiese Madende- und eher Tourleben-Mädelspecial.

00:25:14: Aber

00:25:14: die ist mal umgezogen, wir sind nämlich jetzt nicht mehr bei mir zu Hause, sondern wir sind... in der Marotte in Karlsruhe.

00:25:20: Ganz genau.

00:25:21: Jetzt bin ich hier auch mal zu Gast.

00:25:22: Hier war ich nämlich noch nie und es ist wunderschön bei euch.

00:25:24: Und ich glaube, es wird jetzt Zeit, auf jeden Fall mal unseren Gast unsere Gästin zu begrüßen.

00:25:29: Nämlich jetzt haben wir für euch Hinters- oder Forstmikrofonie.

00:25:32: nach dem, von welcher Richtung man da drauf blickt, bekommen die Roberta Askani.

00:25:36: Grüße dich.

00:25:37: Ja, hallo.

00:25:37: Grüße dich.

00:25:39: Roberta, schön, dass du dabei bist bei unserem Mädelspecial-Tourleben.

00:25:43: Vielleicht magst du dich einmal kurz vorstellen, wer bist du, wie kommst du oder deine Verbindung zu... Figuren, Theater und woher kennt ihr beiden euch eigentlich?

00:25:51: Roberto,

00:25:51: wie heißt du eigentlich?

00:25:52: Ja,

00:25:53: wer bist du?

00:25:56: Das frage

00:25:56: ich mich jeden Tag.

00:25:58: Deswegen sind ja Puppen-Spieler, weil wir die Frage eigentlich...

00:26:01: Je nachdem, was wir spielen.

00:26:03: Wir müssen hier gar nicht beantworten können oder müssen... Wir sind hier zufrieden und das sind wir

00:26:06: auch.

00:26:07: Genau, glücklich zufrieden, würde ich sagen.

00:26:11: Hauptberuflich.

00:26:12: Ja, mein Name ist Roberta und wie ihr sicherer erahnen könnt, habe ich einen italienischen Hintergrund, Migratiant-Hintergrund.

00:26:22: Ich bin Italienerin.

00:26:23: Und

00:26:23: du hast einen wunderbaren Akzent.

00:26:25: So viel sei mal dazugesagt.

00:26:26: Ich seh' hier

00:26:26: Leben ist Brian, scheiß Römer.

00:26:31: Guckt euch das

00:26:32: nicht

00:26:33: an, wenn ihr Römer seid.

00:26:35: Du bist ein Rom geworden.

00:26:38: Ich bin Römerin.

00:26:39: Meine Nase verrät es.

00:26:40: Das könnt ihr leider nicht sehen.

00:26:43: Da zitiere ich jetzt, was war das?

00:26:45: Asterix und Oberlinks, hier Asterix und die Opertra.

00:26:47: Sie hat zwar einen Miesencharakter, aber eine sehr hübsche

00:26:50: Nase.

00:26:53: Ich würde sagen, vielleicht, naja, lassen wir es mal.

00:26:59: Genau, Italienerin und bin vor dreißig Jahren schon nach Deutschland gekommen.

00:27:05: Und habe dann angefangen, also habe eine Clown-Ausbildung gemacht, hauptberufliche, mit staatlicher Anarkant, Diploma.

00:27:16: Diplom-Clown,

00:27:16: Diplom-Clown, mega.

00:27:18: Ich hatte eine

00:27:18: Kommission.

00:27:20: Ja

00:27:20: wirklich, begutdachtet hat.

00:27:23: Und so habe ich dann angefangen als Clown und habe zwanzig Jahre Clown gespielt auf der Bühne und auch im Krankenhaus beim Eckhardt von Hirschhausen.

00:27:32: Genau.

00:27:33: Und habe das ausgelebt, ausgekostet in vollen Zügen.

00:27:36: Es hat mir sehr gut gefallen und dann kam Corona, aber es hatte gut gepasst.

00:27:42: Ich hatte das Gefühl, es ausgelebt zu haben, in einem guten Sinne und wollte auch mal was anderes machen.

00:27:49: Und durch Corona waren die Umstände komplizierter geworden und wir vorstellen konnten, klauen im Krankenhaus und so.

00:27:56: habe ich mir wirklich von einem Tag auf den anderen gedacht, so, ich glaube, das mit dem Glaubens, das hat sich jetzt Kapitel zu Ende gegangen.

00:28:04: Was möchte ich noch immer in meinem Leben machen?

00:28:09: Und da fiel mir sofort ein, weil ich natürlich dafür eine Leidenschaft schon immer habe.

00:28:13: Ich würde so gerne Figuren, Theater spielen.

00:28:15: Und ich hatte schon ... Etliche Kurse beim Figuren-Kolleg besucht.

00:28:20: Und als Clown war ich auch immer unterwegs mit meinem Puppenpüppchen, Tiere und Marionette und alles Mögliche.

00:28:27: Das waren so meine Tools.

00:28:29: Und sogar mein Sohn heißt Orlando, wie die Puppen in der Sicilien, die Puppi Siciliani.

00:28:36: Da gibt es die Hauptrolle, der heißt Orlando.

00:28:39: Nur so zu viel.

00:28:41: Mein Herz hat er schon voll dafür geschlagen.

00:28:44: Aber ... Genau.

00:28:47: An diesem Tag habe ich mir diese Frage gestellt und dann wusste ich ganz genau, ja eigentlich will ich Puppen spielen werden oder in dem Bereich noch weitermachen irgendwie.

00:28:57: Da habe ich am selben Tag noch, damals war unser Chef hier in der Marotte der Thomas Hensel, da habe ich ihn angerufen und gesagt, ich würde gerne ein paar Jahre spielen.

00:29:06: Und er meinte, ja, bist du Bubenspieler?

00:29:08: Nein.

00:29:09: Er meinte, ja, keine Chance, das mir furchtbar leidet.

00:29:13: Ja, und ich habe ihn, ich würde sehr gerne.

00:29:15: Er meinte, ja, ach, kommt zu einem Kaffee vorbei.

00:29:20: So bin ich zu einem Kaffee vorbeigekommen und ein paar Wochen später, aber die Umstände waren anders, es gab Veränderungen und er meinte, du hast wirklich Glück, die Spielerin ist krank geworden, du könntest mal ein Stück übernehmen und wir könnten es mit dir probieren und dann sehen wir weiter.

00:29:41: Und ja, so bin ich reingekommen.

00:29:45: Und irgendwie, mein Glück ist nicht zu fassen.

00:29:48: Ich war sehr, sehr glücklich.

00:29:49: Also im glücklichen Sinne von viel Glück gehabt auch.

00:29:53: Und so kam ich in einem Team rein und so habe ich auch unter anderem ein Kasten kennengelernt.

00:30:01: Der muss ich wirklich sagen.

00:30:03: Also das ganze Team hat es mich total nett aufgenommen.

00:30:06: Und ich als Nichts-Puppenspielerin in einem Team von erprobten Puppenspielern, sehr professionelle Puppenspielerin.

00:30:14: war für mich das Gefühl, ich muss was zeigen und ich muss mich bewähren und musste wirklich von Anfang an lernen.

00:30:22: Puppenspiel, zwar war ich in der Kunst, wie kann man sagen, das Schauspiel oder der Bühne nicht fremd, aber trotzdem eine ganz andere Technik.

00:30:29: Also die Technik musste ich wirklich von vorne anfangen.

00:30:33: Und jetzt stehst du regelmäßig hier auf der Bühne für die Marotte.

00:30:37: Ja, glücklich.

00:30:40: Sehr schön.

00:30:40: Ich habe immer noch zu lernen, lernen jeden Tag Neues.

00:30:44: Wir lernen alle nie aus, das ist das Schöne.

00:30:46: Also sogar Karsten, glaube ich, lernt auch immer doch.

00:30:49: Ja, absolut.

00:30:51: Und jetzt sag mal, Roberta, du bist ja jetzt wegen unserer Tourfolge.

00:30:55: Bist du dann auch fleißig auf Tour gewesen oder bist noch?

00:30:58: Ja.

00:30:59: Richtig, es ist lustig.

00:31:01: Ich bin reingekommen als eigentlich als Tour-Spielerin, weil die eigentlicher Spielerin konnte noch in der Marota spielen, aber keine Touren übernehmen.

00:31:11: Wegen einem körperlichen Aufwand, das das mit sich bringt, wie man unterwegs ist auf Touren.

00:31:17: Und ich bin nur getourt im Prinzip.

00:31:20: Das war mein Anfang.

00:31:22: Und ich weiß noch, meine erste Tour, da habe ich gezittert wie ein Espenlaub.

00:31:27: Ich habe gezittert und gezittert.

00:31:30: Das war in Freiburg.

00:31:32: Im Vorderhaus.

00:31:33: Das war mein erster Haus.

00:31:34: Die sind aber wenigstens alle ganz lieb.

00:31:37: Genau, das waren sie lieb.

00:31:39: Und sie haben es gewerkt, dass ich total aufgeregt

00:31:41: war.

00:31:41: Und man muss keine Technik aufbauen, weil die haben alles.

00:31:43: Und die haben ein Techniker, der für dich das Licht fährt.

00:31:45: Genau.

00:31:46: Und sie haben, ich finde, ein ganz tolles Publikum noch dazu.

00:31:49: Auf jeden Fall, es war alles wunderbar.

00:31:51: Aber wie ich dort gezittert habe, da kann sich noch der... Es war ein alter Techniker, der konnte sich noch an mich erinnern in den Zittern.

00:32:01: Darüber sprechen wir heute noch.

00:32:03: Genau, aber so fing es an und tatsächlich bin ich so eingestiegen, was aber für mich absolut stimmig war, weil ich sehr gerne unterwegs bin.

00:32:13: Als Frau auch, ich bin auch Reiseleiter unter anderem, frei beruflich.

00:32:18: Das

00:32:19: trifft sich ja gut, ja.

00:32:20: Das trifft sich ja gut, genau.

00:32:22: Ich liebe die Freiheit, ich liebe einfach zu fahren und an Orten, neue Orten zu erreichen, neue Landschaften zu sehen und ja, anzukommen.

00:32:32: Es ist auch das, was du an diesem Tour leben oder unterwegs sein zuliebst, dass du halt wirklich sagst, dass unterwegs sein, neue Menschen, neue Orte kennenzulernen.

00:32:39: Tatsächlich, ja, zu fahren und zu sehen, wie sich die Landschaft verändert, die Luft und dann kommt man an und man trinkt erst mal den Kaffee in einen neuen Dorfstart.

00:32:50: Es macht schon was aus, ja.

00:32:52: Das ist ja schon jetzt witzigerweise ohne, dass ich was gefragt habe, dieses Thema mit der Kollegin angesprochen, dass sie aus körperlichen Gründen das nicht mehr konnte.

00:32:59: Wie erlebst du das?

00:33:01: Ich glaube, als Frau, ist das schon auch meine Nummer, oder?

00:33:03: Ja, ich würde sagen, ich fühle mich manchen Tagen wie einen, wie sagen, Baustellenarbeiter.

00:33:11: Und

00:33:11: esse, dementsprechend.

00:33:13: Und ich hoffe, ich bin mich auch nicht dementsprechend.

00:33:16: Aber

00:33:17: manchmal, also man, es ist einfach körperlich sehr, sehr anstrengend.

00:33:22: Man muss einfach zupacken.

00:33:24: Und es geht hauptsächlich, ist man also, ich sag mal so, spielen ist Beilagensalat.

00:33:30: Das Hauptsächliche ist der Tragen, die Objekte, die requisiten auf dem... Irgendwo hinbringen auf der Bühne.

00:33:38: und die Bühne ist nie am Straßenrand.

00:33:41: Man muss unendlich lange Flure laufen und wir haben nicht nur einen Requisit, sondern wir haben ganz viele Tische, Vorhänge, Stative und dann die ganze Technik.

00:33:51: Das heißt, Mikrofon und so weiter Anlagen.

00:33:56: Spielen

00:33:56: ist der kleinste Teil.

00:33:58: Spielen ist wirklich, wirklich.

00:33:59: Und dann kommt noch dazu nach drei Stunden Fahrt und nochmal aufbauen und so weiter.

00:34:05: frisch erholt und sympathisch

00:34:07: auf der Bühne

00:34:08: aussieht, von

00:34:09: gut gelaunt, was man auf gar keinen Fall ist, also selten so eine Punktlandung macht.

00:34:16: Das heißt, man muss sich ein bisschen sortieren und einfach alles andere hintendrum wegstecken und sich innerlich frisch machen und los geht.

00:34:25: Jetzt könnte man ja meinen, weil du gesagt hast, ich bin so gern unterwegs und wenn du das jetzt erzählst, das ist ja eigentlich komplett der Gegensatz, was begeistert dich denn noch so am Tourleben, dass du sagst, das tue ich mir halt...

00:34:35: Es ist die Mischung, es ist tatsächlich das eine wie das andere.

00:34:38: Es ist aber auch das Losgehen, das Wochenendesinkommen.

00:34:41: Aber natürlich ermüdet dann eine Reise und das Parken und so weiter.

00:34:45: Aber wenn man dann gespielt hat, wenn alles erledigt und vollbracht ist, ist das schönste Gefühl.

00:34:50: Und ich finde auch, man lernt auch so viele nette Veranstalter kennen.

00:34:55: Also viele, die man ja auch jahrelang fährt, wo man auch wirklich kleine Freundschaften entwickelt dann irgendwann und man freut sich auch irgendwo anzukommen und weiß, da ist jetzt der Veranstalter und das war mit dem letztes Mal schon nett und so.

00:35:08: Das ist auch wirklich toll.

00:35:10: Stimmt, das Wiedersehen und auch die Orte, das Wiedererkennen unter auch diese Wertschätzung.

00:35:18: Für uns ist es gewöhnlich und normal, aber für das System, oh, es war so toll, vielen Dank.

00:35:24: Und dann merkt man, oh ja, es macht Sinn.

00:35:27: Es ist immer wieder sinnvoll und erinnert einem, was wir ausstrahlen können auch, was man so gehen kann.

00:35:35: Hast du in deinem Moment sicherlich viele, ich weiß, viele müssen hier kramen, aber hast du in deinem Leben jetzt schon auf diesem ganzen Weg vielleicht so einen Moment oder eine Anekdote, wo du sagst, da muss ich heute noch drüber lachen oder das war total amüsant oder kurios?

00:35:51: Es war einer der ersten ... Erfahrungen auch da und ich war in Niedersachsen ganz weit weggefahren und es war alles gerichtet und ich hatte noch ein Mikrofon und dann bietet mir eine nette Franz-Teilerin noch ganz tolle Orangen zum Essen.

00:36:09: Ich dachte, ich esse kurz vor dem Auftritt, ganz blöd.

00:36:13: Und ich mache diese Orange auf und die spritzt direkt auf den Mikro.

00:36:21: nicht mehr fähig war.

00:36:23: Ehrlich?

00:36:23: Nein, es ging kaputt.

00:36:24: Es ging kaputt.

00:36:25: Durch die

00:36:26: Sonne und das war eher ...

00:36:28: Ich konnte es nicht glauben.

00:36:29: Ich ging auf der Bühne, das war schon ... Und ich hab gespielt und dachte, man hört mich.

00:36:35: Und es ging nicht, nicht, nicht.

00:36:36: Und es war wirklich eine Riesenpanne, weil das Publikum nichts gehört hatte.

00:36:41: Und ich bin davon ausgegangen.

00:36:43: Ich habe mein Mäger, ich habe es angemacht.

00:36:44: Und du

00:36:44: sprichst dann auch leiser

00:36:45: natürlich.

00:36:45: Genau, genau.

00:36:48: Ich jetzt spreche so ungefähr.

00:36:50: Und es war totale Panne.

00:36:52: und dann habe ich dem Veranstalter versprochen, ich komme wieder umsonst, um das wieder gut zu machen.

00:36:57: Aber es war Niedersachsen.

00:37:00: Das ist die Orange.

00:37:01: Seither weiß

00:37:04: ich.

00:37:05: Aber Thema Essen ist echt gefährlich.

00:37:07: Ich hatte das auch mal übrigens auch in Niedersachsen.

00:37:10: Irgendwas

00:37:11: muss da los sein, Niedersachsen.

00:37:13: Da war ich zwischen zwei Vorstellungen Mittagessen bei einem Italiener.

00:37:17: Und manchmal, wirklich nur manchmal, habe ich eine gewisse Laktose intolerant.

00:37:21: Nur manchmal.

00:37:23: Nicht oft.

00:37:24: Aber an dem Tag kam das natürlich so vor.

00:37:28: Und ich hab da irgendwie in einer Sonne gegessen, bei der Schamelsauce irgendwie, und da war wohl so extrem Sahne drin.

00:37:34: Und konnte aber auch nicht mehr vor der zweiten Forschung aus Klo.

00:37:38: Und dann spiel ich, fange an, so zehn Minuten.

00:37:42: Und merke langsam.

00:37:46: Die ist schon pro Dessal komplett voll.

00:37:50: Und du kannst sie nicht aufhören.

00:37:51: Ich sag so, wir bräuchten uns ab, ich muss aus Klo.

00:37:53: Hätte ich aber machen sollen, glaube ich, im Endeffekt.

00:37:55: Das war so krass.

00:37:58: Das wurde so schlimm, dass ich am Ende ... Also, ich hab nassen Schweiß

00:38:03: gehabt.

00:38:05: Ich konnte da ganz zum Schluss kaum noch sprechen.

00:38:08: Es kam noch so irgendwie ... Das war so krass.

00:38:11: Ich hab so Magenschmerzen gehabt.

00:38:13: Das war so übel.

00:38:14: Ich weiß nicht, ob die Leute irgendwas gemerkt haben.

00:38:18: Keiner hat das gesagt.

00:38:18: Applaus war auch da hinterher und so.

00:38:20: Aber ich hab mich, ich hab gesagt, einmal verbeugt, weg.

00:38:25: Das Klo gibt's glaub ich nicht mehr.

00:38:33: Das war die Hölle, das war richtig krass.

00:38:35: Also das möchte ich nie wieder erleben, wirklich nie wieder.

00:38:37: Gott, dem Himmel, ja klar.

00:38:39: Vor allem du bekanst ja, was willst du machen?

00:38:41: Du bist ja allein dann quasi da.

00:38:42: Und das

00:38:43: passiert

00:38:44: uns

00:38:44: öfters.

00:38:44: Es

00:38:45: gibt ja vielleicht auch Staatsdater, da kacken sie dann auf die Bühne und sagen, das ist Kunst, aber das...

00:38:52: Ja, aber tatsächlich sind wir echt auf der Bühne echt ausgeliefert.

00:38:57: Oder wenn man einen Hostanfall oder was Schlimmeres noch passiert, das ist richtig schwer, aufzuhören.

00:39:03: Das würde heißen wirklich.

00:39:06: Ja, und ich glaube, es ist ja auch was Thema Fitness oder körperliche Gesundheit.

00:39:10: Das ist

00:39:10: euer Kapital, ne?

00:39:12: Wie hast du da auch schon einen Moment erlebt, wo du gedacht hast, oh Gott, ich muss mich da jetzt irgendwie hinquellen und muss halt dann da durch.

00:39:18: Ja, tatsächlich hatte ich irgendwann einen Hüftproblem auch durch das Wandern.

00:39:24: Ich habe mich verletzt und konnte weder wandern, noch schwere Gewichte tragen.

00:39:29: Man hat mir geraten, keine schwere Gewichte zu tragen und keine komischen Bewegungen zu machen.

00:39:35: Das macht ihr ja so selten in eurem Geruch.

00:39:37: Wenn was ist, was wir machen, ist hinter der Bühne.

00:39:40: Ihr könnt das ja nicht sehen, aber ganz komische Bewegungen.

00:39:44: Heute habe ich mich ertauft, wieder dachte, wenn das jemand sehen würde,

00:39:48: wie

00:39:48: ich mit dem ausgestreckten Po die Arme wie eine Hände dahinter der Bühne gekrochen bin, um sie um einen Bild nach oben zu bringen.

00:39:57: Na ja, auf jeden Fall.

00:39:59: Ich habe mich sehr erschrocken über diese Diagnose und klar, man wusste nicht ganz genau, was ich habe, aber man hat mir gerade so keine Gewichte zu tragen und dachte, das ist das Ende mit dem Beruf.

00:40:17: Ich wurde geheilt danach, es ging wieder gut.

00:40:20: Aber seither pass ich wirklich, wirklich auf und ich gehe auch im Fitnesscenter, weil ich stellen möchte, die Gewichte, weil es sehr wichtig, einfach Muskeln zu

00:40:29: haben.

00:40:30: Und tatsächlich muss man nicht nur kräftig sein, sondern auch wegen dem Auftreten, darf man nicht zu oft krank sein.

00:40:37: Also man muss wirklich, man kann nicht ständig einen Schnupfen oder eine Erkältung haben, man muss einfach körperlich super fit sein.

00:40:47: Sagt er, der Sengar Öl abonniert hat auf Amazon.

00:40:50: Naja, aber es ist so, das Kapital ist von euch die Gesundheit.

00:40:57: Man kann nicht ständig absagen, man kann nicht ein Spiel nach dem anderen absagen.

00:41:01: Also bei Corona war echt der Hammer, weil tatsächlich da habe ich mich auch angesteckt und da musste ich ein paar Mal absagen, aber das habe ich als echt... Heftig empfunden, einfach eine Vorstellung abzusagen.

00:41:13: Roberta, wir haben sie jetzt in dem Mädelspecial auch so ein bisschen um die Rolle der Frau, würde ich sagen im Figurnteater.

00:41:19: Wie nimmst du das wahr?

00:41:20: Nimmst du da irgendwelche Unterschiede dir gegenüber war, weil du vielleicht Frau bist.

00:41:24: oder gibt es da Momente, wo du sagst, da merke ich mein Frau sein, ob es jetzt in positiven oder in negativen ist?

00:41:32: Nein, nicht wirklich.

00:41:33: Also ich empfinde in anderen Bereichen, zum Beispiel wie ein Reiseleiter, ja, sehr wohl große Unterschiede.

00:41:41: Als wenn du auf die Bergen bist und führst und man fragt dich, wo ist, jemand fragt dich, wo ist dein euer Reiseleiter?

00:41:48: Wo ist der Führer?

00:41:49: Dann gucken Sie und Sie sehen mich nicht und ich kann wirklich noch die Hand

00:41:55: strecken und

00:41:56: Sie übersehen mich.

00:41:58: Ich bin ein Sechzehn, ich muss man sagen klein und zierlich.

00:42:01: nicht sagen.

00:42:04: Da erwarten sie einfach den typischen Skilära.

00:42:09: Da ist die Reiseleiterin, steht doch im Loch.

00:42:14: Das ist wirklich krass.

00:42:16: Da muss ich sagen, dass es auch zu führen, auch Männer zu führen ist eine andere Geschichte.

00:42:20: Aber im Theater... habe ich jetzt nicht als Nachteil empfunden.

00:42:25: Ich sehe schon, dass wir anders spielen, die Energien sind anders.

00:42:30: Wie würdest du es

00:42:32: beschreiben?

00:42:35: Na ja, die Energie wirklich ändert sich.

00:42:37: Ich glaube, die Männer haben eine sehr starke Ausstrahlung mehr actionmäßig.

00:42:48: Wir können auch auf dem Putz hauen, sowieso.

00:42:52: Ich bin auch sehr energetisch.

00:42:54: Aber in einer anderen Art und Weise.

00:42:57: Ich würde sagen, trotzdem weibliche Einfühlsammer.

00:43:00: Ja, aber schon mehr Poesie.

00:43:01: Auf jeden Fall.

00:43:03: Danke.

00:43:04: Schön

00:43:06: gesagt.

00:43:06: Es ist einfach so.

00:43:08: Spannender war, dass das auch für alle dann so deutlich spürbar wird, auch für dich ja als Kollegen.

00:43:13: Ich arbeite ja auch gelegen, ich bin mit einer Chillistin zusammen und eine sehr wundervolle Chillistin, die wirklich toll spielt und dann war die aber auch mal vakant.

00:43:27: Ich glaube aufgrund von Schwangerschaft, das haben die Frauen dann manchmal so an sich.

00:43:30: Gibt

00:43:30: es manchmal, ja.

00:43:31: Und dann hat mir einen männlichen Ersatz und das sind ja die gleichen Noten, die der spielt.

00:43:37: Aber es klang so anders.

00:43:40: Selbst da war das eben so ein bisschen mit mehr Energie, ein bisschen rupiker irgendwie.

00:43:46: Also Stellen, die sie einfach so ganz schön mit legatum.

00:43:53: Das gleiche Lied.

00:43:54: Aber einfach unterschieden Mann, Frau.

00:43:56: Kannst du?

00:43:57: Wir sind halt Krommotoriker, wir müssen's einfach sagen.

00:44:00: Stimmt doch gar nicht.

00:44:01: Ja,

00:44:01: genau.

00:44:01: Aber ich finde es schön, dass du sagst, ne, so wirkliche Unterschiede dir gegenüber als Figur und Spielerin hast du nicht erlebt, was sehr schön ist.

00:44:13: Was wir übrigens in allen unseren Gesprächen gehört haben, was mich sehr erfreut.

00:44:17: Ich hätte jetzt

00:44:18: als Außenstehender gedacht, dass da vielleicht, wie leider Gottes noch in vielen Berufszweigen, doch dann eher vielleicht die Frauen nicht ernst genommen werden oder so.

00:44:26: Aber es ging tatsächlich bisher, wie du auch beschrieben hast, viel.

00:44:29: auch um körperliches Hausmeister haben wir jetzt schon viel gehört.

00:44:32: Aber mit denen hast du scheinbar kein Problem bisher.

00:44:35: Nein, also fällt mir jetzt auf Anhieb nicht

00:44:37: ein.

00:44:38: Aber ich finde auch mal davon abgesehen.

00:44:40: Es gibt so viele tolle Hausmeister.

00:44:42: Also das sind ja immer mal die lustigen Ausnahmen.

00:44:44: Aber es gibt so viele tolle, auch welche, auf die ich mich wirklich

00:44:47: freue.

00:44:48: Wenn ich sie sehe, da gibt es auch so ein paar Locations, bei denen ich regelmäßig spiele, wo ich weiß, da ist jetzt der Hausmeister, mit dem verstehe ich mich richtig toll.

00:44:56: Und die auch wirklich versuchen, dir alles... so schön wie möglich zu gestalten.

00:45:02: Ja, man hat die und die Erfahrungen.

00:45:04: Natürlich, das kommt schon vor, dass man in einem von Gott verlassenen Ort stehen gelassen wird und sagt, hier ist die Bühne.

00:45:13: Und du bist alleine mit deinen Gegenständen und denkt, okay, ich werde das besser.

00:45:17: Noch einen Wunsch mehr, Lady.

00:45:20: Daraus

00:45:20: machen, aber wirklich.

00:45:23: Ja, manchmal sind auch trostlosen Ort und ich glaube, das ist der Job, es mit Gefühlen zu fühlen, mit Geschichten und das ist unsere Aufgabe.

00:45:33: Könntest du dir vorstellen, nicht mehr auf Tour zu gehen?

00:45:37: Von heute auf morgen, schwer, weil das tatsächlich auch in allen meinen Bereichen geht über.

00:45:47: Ich bin nur fast auf Tour.

00:45:50: Aber trotzdem, ich könnte mir vorstellen, ein leichtes Stück zu haben, mit wenig Gegenständes.

00:45:54: Das sage ich auch jedes Mal.

00:45:56: Und Sänger sollte man sein.

00:45:58: Ja,

00:45:58: oder viel mehr Lesungen machen oder

00:46:00: so.

00:46:01: Oder was

00:46:02: mit Blockflöten.

00:46:04: Genau.

00:46:05: Und keine

00:46:06: Korne.

00:46:08: Genau, so was Leichtes, das könnte ich mir sehr gut vorstellen sofort.

00:46:12: Ich weiß noch, bei einer Tour, da war ich, glaube ich, wo war ich in Hannover, sieben oder zehn Tage.

00:46:19: Am letzten Tag habe ich die Sachen reingeprügelt ins Auto.

00:46:23: Ich wollte sie nicht mehr sehen.

00:46:25: Das waren so und auch große Gegenstände größer als ich.

00:46:28: Ich bin, wie gesagt, klein.

00:46:30: Teilweise sind die Dekositoren nicht allzu schwer, aber groß, viel größer als ich, sperrig und wiegen an einer Seite mehr als an die anderen und fallen immer auf dem falschen Fuß.

00:46:41: Meine Schuhe sind alle geschnitten, haben Schnitze, weil sie ständig irgendwas auf sie setzte.

00:46:47: Oder ich helfe mir mit den Füßen, um die hochzustellen.

00:46:50: Also man entwickelt

00:46:51: eine ganz schöne

00:46:52: taktische Strategie.

00:46:54: Man darf mich nur nicht sehen dabei, weil es sieht alles aber nicht elegant aus.

00:47:00: Roberta, vielleicht so zum Endspurt, was würdest du sagen, gibt es so einen Moment, der dich vielleicht in deinem Tourleben besonders auch berührt hat, also positiv?

00:47:08: oder wo du sagst, da denke ich bis heute dran zurück, das war einfach wunderschön oder das ist in meinem Herzen geblieben?

00:47:16: Also jetzt gerade auf Anhieb fällt mir nichts ein, aber immer wieder, wenn es nach der Vorstellungen Menschen berührt werden oder Kinder zu mir kommen, mich umarmen, obwohl sie mich nicht kennen und ich kann sie nicht.

00:47:30: und sagen mir einfach Danke.

00:47:33: Ich war wunderschön.

00:47:34: Das besuchte mich immer wieder.

00:47:38: Gibt es was, was du vielleicht jungen Nachwuchsfiguren, Spielerinnen, die auch sagen, ja, Wolle, ich gehe auch auf Tour, da hab ich Lust drauf, mitgeben würdest?

00:47:45: jetzt aus deiner Erfahrung, wo du zum Beispiel sagst, hey, das würd ich dir mit auf den Weg geben, mach das, mach das nicht, oder das ist so ein Rat von mir.

00:47:53: Einfach tun.

00:47:54: Einfach

00:47:54: tun.

00:47:55: Okay.

00:47:56: Machen.

00:47:57: gar sich nicht in Frage stellen, sich nicht als Frau, ob man es kann, sondern einfach versuchen und schauen.

00:48:04: Und dann entscheiden.

00:48:05: Aber wenn man einen Ruf spürt, ist meistens was dran.

00:48:09: Sehr schön.

00:48:10: Hey, das ist doch mal ein tolles Abschluss-Zitat hier von dir.

00:48:13: Danke, Roberta, dass du bei unserem Special hier mit dabei warst.

00:48:16: Gerne.

00:48:16: Wir drücken dir für alles, was du noch vorhast, auf deinem Wegeklick fest die Daumen.

00:48:20: Und in diesem Sinne würde ich sagen, danke fürs Mitmachen bei Fiese, Madende und Erd.

00:48:29: Jetzt haben wir es alle durch.

00:48:30: Jetzt

00:48:30: haben wir den Mädelsmarathon hinter uns.

00:48:32: Sehr schön.

00:48:32: Wie geht es dir?

00:48:34: Äh,

00:48:34: gut.

00:48:36: Von Frauenpower geplettet hier heute.

00:48:38: Sozusagen.

00:48:39: Apropos Frauenpower geplettet, ist da vorhin meine Frau aus dem Zimmer gekommen?

00:48:43: Äh, ich weiß gar nicht, wovon

00:48:44: du sprichst.

00:48:48: Äh, ja, du?

00:48:49: Ja, ja, ne, ist okay.

00:48:50: Ich höre es mir dann später vielleicht mal an.

00:48:52: oder spult es immer vor, ich weiß es nicht.

00:48:54: Also, ich kann dir die Sorge nehmen, sie war ganz nett.

00:48:57: Ja.

00:48:59: Okay, dann möchte ich dir das mal glauben.

00:49:02: Gerne.

00:49:03: Tatsächlich ja, vielen Dank an alle, dass ihr mitgemacht habt.

00:49:07: Es war toll und vielleicht hören wir uns in irgendeiner Form auch gerne mal wieder.

00:49:11: Mit Sicherheit, ich denke schon.

00:49:12: Ja, ich hätte auch die eine oder andere Idee.

00:49:14: Die hatten wir ja schon während den Gesprächen mit den Leuten, also ich glaube ihr dürft euch darauf freuen, wir werden einige der Damen wieder hören.

00:49:20: Ja,

00:49:21: das auf jeden Fall.

00:49:22: Und jetzt bleibt eigentlich nur unser Schluss-Zitat.

00:49:24: Unbedingt.

00:49:25: Jetzt habe ich ganz lange überlegt, was mache ich da?

00:49:27: Zuerst dachte ich ja daran, ich mache ein Zitat von Romy und Julia, weil wenn wir schon so viele schöne Frauen da haben, dann muss man etwas Romy und Julia machen.

00:49:35: Und Romy und Julia haben wir ja auch im Programm gehabt mit der Marotte.

00:49:38: Und ich habe es aber auch noch als Lesung mit ein paar Pippchen dabei.

00:49:42: Aber dann dachte ich jetzt in dem Gespräch mit den ganzen Mädels so an diesem ganzen Rumgeschleppe und Rumgeschleife.

00:49:51: dass es vielleicht trotzdem gut ist, wenn man mal noch einen Plan B hat.

00:49:57: Ja, das stimmt.

00:49:58: Also irgendwann will man vielleicht doch nicht mehr schleppen und dann macht man es entweder so wie ich, fauler Sack und gönnen mir dann einfach einen, der das für mich tut.

00:50:06: Oder die Roberta, die hinterher noch gesagt hat, wir brauchen dein Wägelchen.

00:50:11: Oder man hat einfach einen Plan B in Petto.

00:50:13: Und da fällt mir nun ein Zitat ein aus meinem Stück Herz aus Glas, was ich dann gar genau

00:50:19: gemacht habe.

00:50:20: Da sagt nämlich, der eine zu dem anderen, es ist immer wichtig, einen Plan B zu haben.

00:50:28: Was?

00:50:29: Einen Plan B?

00:50:32: B!

00:50:35: Nein, in diesem Sinne, das war unser Mädelspechel.

00:50:38: Bis bald.

00:50:39: Tschüss.

00:50:43: Halt, stopp, stopp, stopp.

00:50:45: Ich weiß, wir sind es eigentlich offiziell schon fertig.

00:50:48: Aber wir hatten jetzt die ganze Zeit immer die Mädels gehört und ich fand das total interessant.

00:50:55: Aber die Christiane Weidringer hat ja vorhin erzählt, dass sie immer mit ihrem Mann unterwegs ist.

00:51:00: Und während meine Frau ja auch schon erzählt hat, wie es ihr so mit mir ergeht, können wir es doch mal umgekehrt machen.

00:51:06: und ich frage mal den Harald Richter, der hier neben mir sitzt.

00:51:09: Wie er das so empfindet, wenn er jetzt ganz viel mit seiner puppenspielenden Frau unterwegs ist, für die er auch Regie macht, das schließe ich.

00:51:16: Harald, was meinste?

00:51:18: Macht Spaß, ist gut, ist toll, ist nett.

00:51:21: Ja, es ist wirklich

00:51:22: schön, weil

00:51:23: ich komme jetzt sehr viel rum.

00:51:25: Also,

00:51:25: ich

00:51:26: erlebe viele Gasspielorte, von denen Christiane vorher nur erzählt hat.

00:51:31: Erlebe ich jetzt mit.

00:51:32: Erlebe natürlich auch die ganzen Höhen und Tiefen mit, die sich so ergeben können.

00:51:36: Und bei manchen Gasspielort oder bei manchem Aufenthalt denke ich auch, ja, wie kann man es hier eigentlich alleine zwei, drei Tage aushalten?

00:51:44: Das ist ja schon irgendwie eine Zumutung.

00:51:46: Ja,

00:51:46: die kennt auch.

00:51:48: Und was eben toll ist, also wir haben die Arbeit zusammen, aber wir haben eben auch diese Freizeiten dann zusammen.

00:51:53: Und wir erleben tolle Orte, tolle Städte.

00:51:58: Und in Hannover zum Beispiel, da hatten wir einen freien Tag zwischen mehreren Vorstellungstagen.

00:52:05: Und weil das Wetter so beschissen war, da sind wir dann da in der Terme gegangen und haben uns einfach einen tollen Tag da gemacht.

00:52:11: Und das sind die schönen Seiten.

00:52:14: Die schwierigen Seiten ist natürlich, zehn Tage meinetwegen oder zwölf Tage sehr intensiv zusammen, wie man es vielleicht zu Hause nicht mal ist.

00:52:23: Eigentlich auch immer ein Zimmer haben.

00:52:26: Ich kenne Kollegen, die nehmen sich immer ein Doppelzimmer.

00:52:29: Aber das haben wir bis jetzt nicht gemacht und das geht eigentlich auch ganz gut.

00:52:33: Ja.

00:52:33: Ja, von daher...

00:52:34: Ja, ich kann das verstehen.

00:52:35: Also, ich habe meine Frau, wenn ich nach Hause komme und sage, ich war heute an so einem tollen Gasspielort, da müssen wir unbedingt mal hinfahren.

00:52:42: Das kann sie schon gar nicht mal hören, weil

00:52:44: so viele sind.

00:52:44: Ja,

00:52:45: so viele können wir gar nicht wegfahren.

00:52:47: Insofern ist das echt ein Vorteil.

00:52:48: Ja.

00:52:49: Ja, wirklich.

00:52:51: Ja,

00:52:52: also von daher, es ist schön und ja, ich mache auch, oder ich habe auch den Eindruck, dass die Stücke insgesamt... noch aufgewertet worden sind, so weil dadurch, dass ich die Technik mache, ist Christiane hat jetzt wirklich den Rücken frei, nur sich aufs Spiel konzentrieren zu können und natürlich können wir da und dort auch das eine oder andere nochmal auswerten, was im Stück passiert ist und da ergeben sich dann und waren auch noch kleine Verbesserungen oder Veränderungen.

00:53:24: Ja ja, also meine Kollegin Titania, die hat ja auch viel Solo gespielt, wo ich dann manchmal mit dabei war und ich habe auch immer Regie geführt und das hat die manchmal total angenervt, weil wenn der Registrier auch immer dabei ist, weil er immer irgendwas findet.

00:53:38: Aber tatsächlich habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es das Stück ja eben auch aufgewertet hat, muss ich auch sagen.

00:53:43: Ja, aber ich glaube, am Anfang ist es schon schwierig, wenn da immer der Typ dabei ist, der eh schon immer bei den Proben gesagt hat, mach mal so und mach mal so.

00:53:51: Und dann sitzt er dann in jeder Vorstellung.

00:53:52: Also ich musste mich da auch irgendwann zügeln, dass ich nicht immer nur sage, ja, aber da war gerade das.

00:53:57: Und das hast du letztes Mal aber besser gemacht.

00:53:59: Aber dann war es auch echt schön.

00:54:01: Ja.

00:54:04: Also so mal so machen, es ist wirklich eine Bereicherung, dass wir jetzt zusammen unterwegs sind.

00:54:08: Toll, das freut mich für euch.

00:54:10: Lieber Harald, bis bald.

00:54:12: Das war's.

00:54:13: Das war's.

00:54:14: Das war's.

00:54:20: Das

00:54:21: war's.

00:54:23: Das war's.

00:54:24: Das war's.

00:54:25: Das

00:54:25: war's.

00:54:26: Das war's.

00:54:27: Das war's.

00:54:28: Das war's.

00:54:30: Das

00:54:31: war's.

00:54:32: Das war's.

00:54:33: Das war's.

00:54:36: Das war's.

00:54:38: Juicy Koski.

00:54:43: Juicy Koski.

00:54:50: Danke schön.

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