Magie aus Warendorf – Film-Premiere-Special "Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck"
Shownotes
🚨 TRAILER-HINWEIS: Bevor ihr gleich reinhört – schaut euch unbedingt den Trailer zum Film an: https://www.youtube.com/watch?v=z3CCd1b0zpg
Danach macht diese Folge doppelt Spaß, versprochen.
Willkommen bei FIESEMADÄNDE On Air – und zwar mitten in unserem **Premiere-Special **zu einem Projekt, das man eigentlich kaum glauben kann, wenn man es nicht selbst gesehen hat: „Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck und die magische Glocke“ – Warendorfs erster Märchenfilm mit Figuren in der Hauptrolle. Und ja: Das ist kein „mal eben so“-Projekt, sondern ein Kinomärchen, das über drei Jahre hinweg von rund 80 Menschen in ihrer Freizeit umgesetzt wurde – von der ersten Vision bis zum fertigen Film.
Adrian war stellvertretend vor Ort in Warendorf – ursprünglich „nur“ als Gast für Einblicke hinter die Kulissen für FIESEMADÄNDE On Air. Und wie es manchmal so kommt, wenn Theater und Herzblut ins Spiel kommen: Am Ende durfte er die interne Premiere am 24. Januar und die öffentliche Premiere am Sonntag, 25. Januar 2026 moderieren und durch beide Abende begleiten. Eine große Ehre – und genau daraus ist diese Folge entstanden: aus Eindrücken, Begegnungen und Interviews direkt vor Ort, die uns einen echten Blick hinter die Kulissen geben.
Wir sprechen in dieser Special-Folge unter anderem mit Jürgen Tombers, der als Figurenspieler eine „tragende Rolle“ hatte – im wahrsten Sinne, denn Figurenspiel im Film heißt: unterstützen, wechseln, helfen, Arme bewegen, Situationen lösen – ohne Eitelkeiten, sondern als Team. Jürgen erzählt, warum ihn die Idee so gepackt hat („endlich mal einer, der was Eigenes macht“) – und wie sehr ihn manche Drehtage gefordert haben, inklusive Momenten, in denen es eng, kalt, körperlich und trotzdem unglaublich erfüllend wurde. Sein Wunsch: Dass der Film nicht nur ein einmaliges Kino-Erlebnis bleibt, sondern auch andernorts gezeigt wird. Darüber hinaus war er auch für die Geräusche zuständig.
Dann tauchen wir in die Welt der Kostüme ein – mit Tina Hempel, Kostümdesignerin aus Kiel. Sie spricht darüber, wie wichtig Proportionen, Schnittführung, Farbkonzept und Charakterarbeit sind, damit ein Kostüm bei Figuren nicht „drüber“ ist, sondern die Figur stärkt. Ihr größtes Mammutprojekt: der Fährmann – ein Naturwesen, zwei Meter hoch, kreativ „pur“. Und ihr persönlicher Spaßfaktor? Ganz klar: der Teufel.
Wir hören außerdem Stimmen von Menschen, die gleich mehrere Rollen übernommen haben – wie Melanie Meulenberg und Roger Meulenberg: schminken, Statisten, Räuber, Dorfbewohner, Modellierarbeiten an Puppennasen, kleine Handgriffe beim Puppenspiel – und das alles nebenbei, weil man an das Projekt glaubt. Sie erzählen von Drehtagen bei Hitze, Kälte, Wartezeiten „bis die Sonne weg ist“ – und davon, wie unfassbar es ist, den fertigen Film im Kino zu sehen und dabei plötzlich alles Anstrengende zu vergessen.
Ein riesiger Teil dieser Magie entsteht aber auch durch das, was man nicht sieht, aber sofort fühlt: die Musik. Klaus Dziomba erzählt, wie Filmmusik Stimmungen trägt, Schnitte punktgenau unterstützt und warum ihn besonders der Fährmann inspiriert hat – als Figur und als Atmosphäre. Musik kommt oft spät dazu, muss sich aber ständig an neue Schnitte anpassen – und am Ende soll genau das rauskommen, was Film, Szene und Emotion zusammen erzählen.
Auch die Perspektive hinter der Kamera ist dabei: Christian Confer (Kluck Kola), der als Kamera/Schnitt/Regie erklärt, warum das Filmen von Figuren völlig anders funktioniert als bei Menschen – keine Totalen, keine Mastershots, kaum mehrere Figuren gleichzeitig, weil schlicht nicht genug Puppenspieler da sind. Dazu kommt: Puppen gucken oft „ins Nichts“, weil der eigentliche Spielpartner nicht dort steht – das muss alles sitzen. Und trotzdem war sein Anspruch klar: Kino-Look, bewegte Bilder, große Einstellungen – auch wenn das Equipment auf dem Papier nicht nach Kinofilm aussieht. Und dann kommt dieser Satz, der das Projekt eigentlich perfekt beschreibt: Man wollte etwas Kleines – „und dann ist die Lage eskaliert“.
Natürlich darf in dieser Folge der zentrale Kopf nicht fehlen: Norman Schneider, der „Figurenschneider“. Ihr kennt ihn bereits aus unseren beiden Folgen beim Besuch seines Ateliers in 2025 in Sassenberg. Carsten und Adrian haben ihn dort besucht und so entstand auch unser Kontakt, der diesen Einblick für uns heute wieder möglich macht.
Norman erzählt von der Ursprungsidee, von der Warendorfer Sage als Grundlage, von 16 gebauten Figuren, von Regiearbeit mit Figuren, von Schnittlösungen, wenn Figuren nicht greifen können – und von Momenten, in denen plötzlich Statisten, Straßen-Drehs, Rollenverteilung, Wetter, Kostüm, Schminke und Requisiten zusammenkommen. Er sagt selbst: Stunden lassen sich kaum zählen – über alle gerechnet sprechen wir von 30.000 bis 50.000 Stunden. Und das „eigentliche Wunder“ ist für ihn, dass so viele Menschen einfach gesagt haben: „Ich bin dabei. Am Wochenende. Unentgeltlich. Ich glaube an das Projekt.“
Besonders beeindruckend: Wie viele Personen oft nötig sind, damit eine Figur lebendig wirkt. Beim Teufel waren es teils vier Personen plus Licht von unten für die Augen. Beim Fährmann war es körperlich extrem: eng im Boot, Monitor unter dem Bauch, innen „nichts sehen“, nur Kamerabild – zwei, drei Minuten drehen, dann Luft holen. Und trotzdem: Wenn man sich kennt, verschmilzt man irgendwann „zu einer Figur“. Gedreht wurde teils bei Minusgraden, über zwölf Stunden, zwei Tage – und dann kam jemand mit einer Suppe, alle wurden wieder warm und es ging weiter. Genau diese kleinen Dinge machen dieses Projekt zu dem, was es ist.
Und genau deshalb sagen wir an dieser Stelle nicht nur „Respekt“, sondern:
❤️ DANKE.
Ein riesiges Dankeschön an Norman Schneider – und an alle Beteiligten, die über drei Jahre hinweg mit so viel Herzblut, Zeit und Liebe diesen Traum möglich gemacht haben. Rund 80 Menschen haben vor und hinter den Kulissen geholfen, organisiert, gespielt, gebaut, geschminkt, getragen, gestaltet, Strom geliefert, Essen gekocht, Suppe gebracht – kurz: Sie haben geglaubt, unterstützt und durchgezogen. Ohne diese Menschen gäbe es diesen Film nicht – und er würde uns heute nicht so verzaubern.
Zudem gibt es in Warendorf im Westpreußischen Landesmuseum auch noch die begleitende Ausstellung zu sehen. Ein Besuch lohnt sich also und wir hoffen natürlich sehr, dass dieses wunderbare Projekt auch Süddeutschland erobern darf!
👉 Mehr zum Projekt & den Beteiligten:
– Norman Schneider (Figurenschneider): www.figurenschneider.de oder auf seinem Instagram-Kanal: @figurenschneider
– Kluck Kola / Projekt-Infos: www.kluck-kola.de oder auf Instagram: @kluck.kola
– Instagram-Kanal "Die fantastischen Geschichten": @fantastischegeschichten
– WDR Making-of (YouTube): https://www.youtube.com/watch?v=YrJT4Js-5U8&t=18s
– Trailer (YouTube): https://www.youtube.com/watch?v=z3CCd1b0zpg
Viel Spaß mit der Special-Folge und lasst euch verzaubern in der "fantastischen Welt des Professor Kluck und seinen Geschichten"…
Euer Carsten & Adrian
Transkript anzeigen
00:00:02: Oh, eine SMS von Carsten muss ich gleich mal lesen.
00:00:06: Hey Adrian du stell dir vor die fantastischen Abenteuer des Professor Kluck haben endlich Premiere!
00:00:12: Du weißt schon der Film von Norm Schneider unserem Figuren Schneider.
00:00:17: Das wird sensationell ein kompletter Märchenfilm mit Puppen.
00:00:21: da müssen wir hin.
00:00:22: also du... Ich kann leider nicht.
00:00:25: Bitte richte Norm und allen, die mich kennen meine Grüße aus.
00:00:28: Und mach mir keine Schande!
00:00:30: Fahr vorsichtig und denk immer daran der Weg ist das Ziel.
00:00:34: liebe Grüße Carsten.
00:00:36: Ach wie cool Tja na klar da fahre ich natürlich hin.
00:00:46: Der Figuren Schneider und Kluckkola laden sie ein Zu Warndors erste Märchenfilm Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:01:05: Vor langer Zeit oder vielleicht ist es sogar noch länger her, gab es einen Ort namens Varintarpaan.
00:01:20: Das Leben war gut und unbeschwert wussten die Einwohner doch dass sie geschützt waren vor Missernten und den Teufel.
00:01:31: Geschützt durch die magische Glocke der Stadt!
00:01:37: Doch all das sollte sich bald ändern.
00:01:46: Es war einfach super eindrucksvoll, was aus diesen ganzen vielen einzelnen kleinen Schritten die wir ja beim Film gebraucht haben.
00:01:52: Das ist das von Riesenprojekt und auch ein riesen Film geworden ist.
00:01:55: Einfach super gut!
00:01:56: Wahnsinn wenn man wirklich weiß wie viel Herzbutter hintersteckt.
00:02:01: Super sehenswert ganz toll also wirklich fantastisch.
00:02:08: Ja, herzlich willkommen hier bei Fiese-Madende on Air den Popentrat für Anfänger und ihr seid jetzt mitten in unserem ja ich würde mal sagen Premieres Special der fantastischen Geschichten des Professor Kluck gelandet.
00:02:21: Jetzt werdet ihr sagen was für Geschichten?
00:02:23: Ja und zwar wer aufmerksam hier jetzt schon länger bei Fiesse Madende On Air reinschaltet, der weiß ja dass wir zwei tausend fünfundzwanzig den lieben Norman Schneider besucht haben im wunderbaren Sassenberg.
00:02:35: er ist auch bekannt als der Figuren.
00:02:36: Schneider gehört zu den renommierten Puppenbauern und Puppenspieler in Deutschland.
00:02:41: Er baut Figuren, meine Lieben!
00:02:43: Die sehen nicht nur gut aus sondern die haben wirklich Haltung Charakter Ausdruck und dafür steht Norman Schneider auch mit seinem Atelier.
00:02:51: ja und jetzt hat er sich beziehungsweise eigentlich schon seit drei Jahren mit einem Team zusammen getan kreative Menschen Menschen die alle einen Ziel hatten eine Vision hatten nämlich den ersten Märchenfilm mit Figuren in der Hauptrolle zu produzieren.
00:03:06: das haben sie Also rund achtzig Personen, über drei Jahre hinweg ehrenamtlich also quasi in ihrer Freizeit realisiert von der ersten Idee bis jetzt zum fertigen Kinomärchenfilm von Warendorf.
00:03:19: Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck und die magische Klocke!
00:03:23: Ja was hat Vise Madende und Erdermitt zu tun meine Lieben?
00:03:26: Wir haben mit Norman Schneider überlegt, lass uns doch eine Podcast-Special Folge machen.
00:03:33: Damit wir euch einfach mal mitnehmen, damit ihr auch einen Blick hinter die Kulissen von diesem wunderbaren Projekt bekommt!
00:03:39: Also bin ich doch der Einladung von Carsten mit der SMS an mich gefolgt und war am vierundzwanzigsten, fünfundzwanziger Januar diesen Jahres in Warendorf bei den beiden Premierenabenden zu Gast.
00:03:51: Ja!
00:03:51: Und wie es manchmal eine Geschichte so will?
00:03:53: Am Ende durfte ich dann sogar beide Premiereabende als Moderator begleiten.
00:03:58: das war natürlich ne besondere Ehre dafür.
00:04:00: auch noch mal vielen vielen Dank an Norman Schneider und sein Team.
00:04:03: zwei wundervolle Abende.
00:04:05: Ich kann euch nur so viel sagen Den Film kann man im Moment im Kino in Warndorf sehen.
00:04:09: es gibt auch eine begleitende Ausstellung zum Film.
00:04:12: Ich war dort vor Ort, habe mir das alles für euch angesehen und hab natürlich mit ein paar Beteiligten auch wunderbare Statements einfangen können und die wollen wir euch natürlich in dieser Special-Folge nicht vorenthalten!
00:04:24: Ihr dürft mit mir vor Ort im Wahrendorf eintauchen zur Premiere der fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:04:31: Ich habe mit ganz, ganz wunderbaren Menschen die dort beteiligt waren gesprochen sei es um Kostüm, Musik, Regie, Kamera aber auch natürlich mit Norman Schneider der uns einen Blick in seine Arbeit bei dem Projekt gegeben hat und es waren wirklich zwei wundervolle Abende und ich kann einfach nur sagen was die dort jetzt mit diesem Film auf die Beine gestellt haben.
00:04:51: Das ist einfach magisch und wir drücken die Daumen, dass wir auch irgendwann die fantastischen Geschichten des Professor Kluck hier zu uns in unsere Region holen dürfen.
00:05:00: Jetzt haben ganz wunderbare Statements für euch gesammelt und die möchten wir euch nicht vorenthalten, taucht ein mit mir nochmal in die fantastischen Geschichten des Professor Kluck und Die Magische Klocke.
00:05:11: Und wir werfen jetzt einen Blick rund um die Entstehung und in den Märchenfilm als solchen hier bei Fiese Madende rein!
00:05:19: Da wünschen wir euch viel Spaß und mehrchenhafte Momente bei diesem großartigen Herzensprojekt was diese Menschen dort umgesetzt haben wo ich einfach immer noch sagen kann Ich bin schwer beeindruckt ein ganz, ganz tolles Projekt.
00:05:33: Ein wundervoller Film den ihr da auf die Beine gestellt habt!
00:05:36: Viel Spaß euch mit dem Premiere Special der fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:05:41: und vielen, vielen Dank an dich lieber Norman und natürlich an das gesamte Team.
00:06:19: Wir sind ja zu Gast bei der Premiere und zwar von den fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:06:24: Und ich darf jetzt mit einem Mann sprechen, ja den sieht man natürlich im Bild nicht aber er hat im wahrsten Sinne das Wort ist eine tragende Rolle nämlich der Jürgen Thomas.
00:06:31: Grüß dich hallo!
00:06:32: Hallo schön dass du hier bist und schön dass ich hier sein darf.
00:06:36: heute freue mich tierisch auf die Premiere Jürgen, du bist ja von Köln hier angereist und du warst einer der Hauptakteure im Figurenspiel.
00:06:44: Du hast die Figuren zum Leben erweckt hier im Hintergrund.
00:06:47: Die sieht man natürlich leider nicht aber du hast im wahrsten Sinne des Wortes die tragende Rolle.
00:06:51: Nimm uns doch mal mit.
00:06:52: wie war es für dich?
00:06:52: Du bist ja im Figurenspiel wirklich auch schon echt lange mit dabei.
00:06:56: und jetzt zu sagen hey ich mache dabei mit!
00:06:59: Wie kam das zustande?
00:07:01: Hat man nicht angefragt oder hast du von dir aus gesagt jawohl da bin ich dabei war so eine Mischung aus allem.
00:07:07: Also ich kenne Normen schon eine Weile vorher, wir haben schon ein paar Sachen zusammen gemacht.
00:07:12: Man kam Normen damit rüber das er die Idee hat das zu machen und aber dass es eben echt so eine private Produktion wird.
00:07:20: und ob ich nicht Lust hätte mitzumachen.
00:07:21: Ich habe gesagt Profi, ich ne geile Idee, dass endlich mal einer was Eigenes macht und nicht immer darauf wartet, dass andere mit irgendwelchen Ideen um die Ecke kommen fand das sehr unterstützenswert und hat irre Spaß gemacht.
00:07:32: auch Ihre Spaß gemacht, ihr seid jetzt rund drei Jahre an dem Projekt dran gewesen.
00:07:36: Und ich denke du hast es ja auch wie alle anderen Beteiligten hier in deiner Freizeit nebenhergemacht.
00:07:41: also was war für dich so der ausschlaggebende Punkt?
00:07:43: klar zum einen zu sagen die machen was eigenes aber was dann auch die Geschichte letztendlich die dich verzaubert hat?
00:07:49: Es war auch die geschichte weil ich sie großartig fand und das ist nicht so eine Komödie, eine Rumalbarerei was man viele gerne mit Puppen verbinden macht, sondern eine Ärzte Geschichte eher in Märchen zu machen.
00:08:04: Fand ich eine tolle Idee!
00:08:06: Das hat gereicht es zum Machen zu wollen weil das toll war... Ich habe Bilder von den Puppen gesehen, von den Entwürfen, die bezaubernd und hab gesagt ja, da bin ich gerne dabei, komme ich gerne abends um einen Wochenende hochgefahren und dann machen wir das Ding.
00:08:20: Für alle, die hier einschalten bei uns kannst du verraten an welchen Figuren.
00:08:24: Ich weiß ja an vielen Figuren war er zu mehreren tätig.
00:08:27: War es denn du eigentlich hauptsächlich beteiligt?
00:08:29: Welches waren so deine Babys beim Film?
00:08:33: Wir haben alle irgendwie an allem mitgearbeitet.
00:08:36: also das wäre unfair zu sagen.
00:08:39: Klar hat Norman viel muss man wirklich auch sagen.
00:08:41: der hat irgendwie viel gemacht weil ist alles seine Figuren waren da hängt er ja auch dran und Wir anderen waren viel eigentlich die, die ihn unterstützen.
00:08:51: Die ihm helfen.
00:08:52: das gibt viel Arme zu bewegen dazu bewegen zwei Figuren im Bild.
00:08:55: dann wechselt man sich ab und sagt ich mache jetzt mal den ich mach denen und da haben wild rum was am besten funktioniert hat.
00:09:02: einmal gemacht es egal gab's keine Eitelkeiten jeder macht alles und Gabs durch mein gemeintes in figuren spieler zu fragen aber gab's eine figurin die du dich besonders verliebt hast?
00:09:12: wenn ja warum?
00:09:15: Tatsächlich nicht wirklich.
00:09:17: Weil man an allen dran hängt und es gibt dann jeder Figur, wenn man überall mit macht verliebt man sich hin alle.
00:09:24: Ich finde beeindruckend den Fährmann weil diese Größe dieses Riesending das fand ich schon ganz toll.
00:09:29: Und auch wenn man's im Film sieht wie der sich nachher über den See bewegt da war ich sehr beeindruckt weil ich mich gefragt habe kriegen wir das Mit unseren Möglichkeiten überhaupt hin?
00:09:38: und dass ist fantastisch aufgegangen?
00:09:41: irgendwie Das fand ich ganz groß.
00:09:44: Der Vogel macht so viel Spaß.
00:09:48: Alle.
00:09:48: Nein, ist das egal!
00:09:49: Ist es doof einen hervorzuheben?
00:09:52: Alle auf ihrer Art haben immer Höhepunkte für mich gehabt und auch Schwierigkeiten, wo du gedacht hast, ich finde das jetzt alles ein bisschen lahm oder schwierig und warum kann er jetzt das nicht?
00:10:03: Oder warum kriegen wir das jetzt nicht hin?
00:10:04: Aber das gab's in allen Situationen immer mal Kannst du dich vielleicht an eine besonders herausfordernde Situation erinnern beim Dreh, wo du sagst oh Gott das war echt was und echt krass.
00:10:14: dass wir das gestemmt haben?
00:10:15: Ne das war wie gesagt der Firmann.
00:10:17: finde fand ich ganz besonderes.
00:10:20: Dann war es für mich ein bisschen besonders gibt.
00:10:22: ne Szene eigentlich ne kurze Szene da musste ich klettern in so einen kleinen wirklich kleinen Handkerren wo ich gedacht habe da pass ich nicht rein hab ich auch heute in der Ausstellung gedacht die passt ja nicht rein.
00:10:36: Ich habe reingepasst und man hat mich zugedeckt und über das Pflaster gezogen.
00:10:41: Das war schon irgendwie ein bisschen sehr herausfordert, ja alles andere war eher wie man es oft erlebt.
00:10:48: Du bist ja da schon geübt sozusagen, vielleicht noch abschließend an dich die Frage was wünscht du dir von Herzen für dieses wunderbare Filmprojekt?
00:10:55: Dass es mehr Leute sehen können!
00:10:58: Also das ist glaube ich auch natürlich dass die größte Schwierigkeit jetzt hier in Baden-Dorf.
00:11:01: toll, dass wir so eine tolle Premiere hier feiern können im richtigen Kino.
00:11:05: Es wäre schön, wenn es andere Kinos oder Kulturstätten gäbe die Interesse zeigen würden und Bock hätten das wenigstens ein zwei drei Mal vorzuführen.
00:11:19: Das wäre für uns der größte Traum dass das nicht jetzt mit diesem einmaligen Erlebnis schon wieder zu Ende
00:11:25: geht.".
00:11:30: Der Moment für die Ewigkeit ist sicherlich der Fairman.
00:11:33: also Diese Figur halte ich für ein absolutes Meisterwerk.
00:11:37: Das ist so grandios, das Kostüm ist grandios!
00:11:41: Es hat eine Killer-Kostümdesignerin entwickelt.
00:11:49: Die Tina Hempel habe ich hier bei Fiese-Madende on Air.
00:11:52: Wir sind ja heute auch in der Ausstellung begleitet.
00:11:55: zum Film, liebe Tina!
00:11:56: Du warst maßgeblich beteiligt für die Kostüme und da will ich natürlich von dir einiges dazu wissen.
00:12:02: wenn du bist ja mehr oder weniger dann auch Teil der Crew im Hintergrund jetzt nicht direkt auf der Leinwand aber deine Werke kann man auf der leinwand zählen.
00:12:09: Wie gingst du jetzt mit diesem Projekt an das ganze Thema Kostüm ran?
00:12:14: Was war dir wichtig oder was kam es auch an?
00:12:17: Also es kommt natürlich darauf an sich mit Normen abzusprechen, weil Norman ist die Grundsubstanz.
00:12:25: Normen hat eine Vorstellung von der Figur, Norman möchte auch einen gewissen Stil haben bei den Figuren.
00:12:33: Dann müssen wir uns absprechen Farbkonzept und er schickt mir tatsächlich auch Stoffe und wir und natürlich auch Figurin.
00:12:43: Und dann schaue ich mir die Figuren an und guck wir sehen die Proportion.
00:12:49: Was kann ich mit meinem Fachwissen dazu beitragen, dass die Figur noch unterstützt wird?
00:12:54: Das ist ganz wichtig weil die gebauten Figuren manchmal eben nicht sehr menschlich sind.
00:13:03: Da ist es sehr wichtig die Schnittführung zu beachten Wo liegt die Talie?
00:13:11: Wie lang sind die Arme, wie breit sind die Schulterns.
00:13:13: Das ist sehr wichtig und man muss natürlich gucken dass die Figur unterstützt wird aber nicht überladen.
00:13:21: also die Figuren müssen im Vordergrund bleiben nicht das Kostüm das Koster muss unterstützen sein Und den Charakter.
00:13:27: ist es ein Handwerker ist es einen König Es ist ja ein Wagerbund Ist es total süß oder ist es so ganz hässlich und so?
00:13:38: Das ist schon wichtig.
00:13:39: Kann man Fetzen einbauen, irgendwas zerreißen... Ja kann man viel machen!
00:13:46: Hast du da im Prozess das wird mich jetzt interessieren gemerkt wir haben der ganzen Entstehung ich meine rund drei Jahre dann müssen wir doch noch mal bisschen was verändern.
00:13:53: oder war das von Anfang an so dass du gesagt hast ne die Kostüme stehen eigentlich das passt Die Kostüme standen eigentlich, das passte.
00:14:01: Und ich muss tatsächlich sagen... Also gerade der Fairmann war aber wirklich eine Entstehung.
00:14:11: aus dem Grunde praktisch also weil es so ein Naturwesen ist da konnte ich tatsächlich aus mir heraus schöpfen aus meinem eigenen Naturwesenn und diese Figur kreieren auch im Kostüm sodass es einguss wird.
00:14:27: Da ist ja rund zwei Meter hoch.
00:14:30: Was war so die Figur oder vielleicht auch das Kostüm, wo du gesagt hast, das hat mich am meisten vor Herausforderungen gestellt?
00:14:36: Also absolut der Fairmann ganz klar!
00:14:38: Der war tatsächlich unüberschaubar und ich hatte natürlich den Anspruch... Den so zu machen, wie ich es gerne möchte.
00:14:46: Also das bin ich und so wie ich die Stoffe miteinander kombiniert habe und bearbeitet habe oder die Kleinkordeln eingeflochten und Schatten gesetzt Das ist tatsächlich ja Kreativität!
00:14:59: Das war pur.
00:15:02: Ja, liebe Tina nehmen wir uns doch noch mal mit.
00:15:03: was würdest du sagen vielleicht auch im Vergleich zu in Anführungszeichen normalen Kostümen?
00:15:09: Die Herausforderung bei Figuren, du hast gesagt wie man sie in Szene setzt.
00:15:12: Wie könnte man das jetzt für den Puppentrat für Anfänger übersetzen?
00:15:15: Was ist da so wirklich die große Herausforderung?
00:15:19: Na ja, die Herausforderung ist mit Gefühl das Kostüm... naja, wie ein menschliches Kostümen zu gestalten also dass man nicht mehr diesen einfachen Körper durchscheinen sieht.
00:15:35: Also man kann Kostühme ganz simpel herstellen, das sieht man manchmal auch bei Kostümen und man kann sie so versuchen hinzukriegen dass sie sehr menschlich.
00:15:45: Also dass praktisch die Einfachheit des Körpers überlagert wird.
00:15:53: also ja.
00:15:54: Ja und dass wir wirklich diese Tiefe kriegen?
00:15:57: Absolut!
00:15:59: Liebe Tina wie oder welche Figur sag ich jetzt mal?
00:16:03: wofür schlägt dein Herz am meisten?
00:16:05: oder wäre es jetzt un für allen Figuren gegenüber?
00:16:07: Es sind natürlich alle so schön, ganz klar.
00:16:11: Aber was mir am meisten Spaß gemacht hat war tatsächlich der Teufel weil er auch wenn das Kostüm so klein ist aber trotzdem hat diese Figur einfach für mich total Charakter und einfach auch die dunkle Seite und so, das finde ich schon schön!
00:16:28: Und der Fährmann ist ja wie gesagt schon ein Knaller gewesen in der Herstellung.
00:16:35: Vielleicht kannst du ein bisschen spoilern, gibt's so einen Detail von dem Du weißt.
00:16:39: Weil du ja beteiligt warst was vielleicht sonst kaum jemand sieht aber es irgendwie total... Ja wo du sagst das gehört dahin!
00:16:47: Das finde ich jetzt eine anspruchsvolle Frage.
00:16:51: also eigentlich... Oder so einen Augenzwinkern was nur ihr wisst oder nur du weißt?
00:16:59: Boah nein!
00:17:02: Also ich glaube wir gehen ganz offen mit unserer Mit unserer Kunst oben.
00:17:07: Kann ich jetzt nicht sagen, also wir haben keine Geheimnisse?
00:17:10: Nein!
00:17:10: Danke dir!
00:17:16: Ja besonders als Waren-Dofferin fand ich das super spannend so viele Easter Eggs zu finden gerade im Wald bei der Szene mit den Räubern.
00:17:25: Ich liebe die Bäume da war ich als Kind schon spielen und habe mich darunter versteckt Und dass einfach in einem Märchenfilm das zu sehen Das macht Spaß.
00:17:37: Und da habe ich da gleich mal hier zwei Stimmen.
00:17:40: und zwar dürft ihr euch gerne mal vorstellen, welche Rolle hattet ihr denn bei den fantastischen Geschichten des Professor Klug?
00:17:45: Hallo.
00:17:47: Ich bin die Melanie Mölleberg an Sims.
00:17:50: Ich komme aus Holland und ich hab eigentlich verschiedene Rolle gehabt.
00:17:52: also... Erstens haben wir geschminkt, auch wir haben die Statisten alle geschminken.
00:17:57: Wir waren selber auch Räuber also wie er ist mein Mann und ich.
00:18:00: Wir war ein Räuber, wir waren auch Dorfbewohner, die am Anfang auch im Film zu sehen waren und am Schluss nochmal und ich habe auch so kleine Sachen modelliert und ich sag mal so Nasen oder so von den Puppennasen gebaut.
00:18:16: Ich hab' den kleinen Teufelfigur auf die Glocke gebaut.
00:18:20: Ich habe zwischendurch beim Puppenspiel mal geholfen, entweder habe ich die Glocke geschüttet oder ich habe irgendeine Hand hochgehalten.
00:18:27: Oder die Flügel vor den Teufel irgendwo hergeschoben und ja verschiedene Sachen.
00:18:33: Wir waren halt öfters dabei.
00:18:35: Ja, ich bin dann Roger der Mann von Melanie.
00:18:40: Meiner Anteil war eigentlich Schauspielen.
00:18:45: Dorfsbewohner, wie sagt man das?
00:18:48: Und der Räuber Hauptmann.
00:18:52: Vielleicht könnt ihr uns verraten war es klar dass Ihr Mitwirk beim Projekt von Anfang an oder wie seid ihr dazu gekommen?
00:18:59: Ja für mich war das eigentlich klar und ich habe mit Norman schon mal öfters andere Projekte mitgearbeitet und ich hab auch immer gesagt also wenn wir irgendwie noch mal Hilfe brauchen oder ich kann was machen oder so ist halt Bescheid.
00:19:10: Und jetzt kam das auch ganz gut aus.
00:19:12: Ich habe Sachen vom Theater mitbringen können, mein Mann und ich arbeiten beide im Theater... ...und dann habt ihr vielleicht so Mützen oder Hüten für die Räuber oder Fälle?
00:19:24: Ja, ich gucke mal auf den Dachboden was wir da alles haben!
00:19:28: Das war eigentlich von mir aus am Anfang an klar.
00:19:32: Ja, Norman hat eigentlich gesagt, ich suche einen großen hässlichen Räiber, wirst du das machen?
00:19:41: Und jetzt haben wir ja gestern die interne Premiere.
00:19:44: Wie war es für euch?
00:19:45: Also das ist alles noch mal zu sehen, ich meine da stecken ja stunden Fleißarbeit drin, die ja auch wirklich ehrenamtlich teilweise im privaten Zeitfenster gemacht worden sind.
00:19:54: Wie ist es jetzt für euch, dass zu sehen gestern diese riesen Applause zu bekommen und die Menschen sind begeistert!
00:19:59: Was macht es mit
00:20:00: euch?!
00:20:02: Es war unglaublich, es war echt toll.
00:20:05: Erstens mal, dass man den Film auch zum ersten Mal jetzt ganz gesehen hat und auch wenn man eigentlich weiß was für ein Arbeiter hintersteckt das man trotzdem dem Film angucken kann und ihn trotzdem als Film genießen kann und dann nicht nur an die Tage wo wir da gefroren haben.
00:20:22: Das vergisst man in dem Moment eigentlich.
00:20:24: Man guckt da halt hin und denkt ja einfach schön, einfach schön!
00:20:28: Ja es war wunderbar Schön das ganze Teil zu sehen und dann die Idee zu kriegen, wie sieht es überhaupt aus wenn es fertig ist.
00:20:37: Und man wundert sich die ganze Zeit trotzdem dass man das ganze Projekt kennt.
00:20:42: Sehr schön.
00:20:43: Und ich fand auch schön, dass man jetzt alle zusammen gesehen hat weil man weiß das ganz viele Leute mitmachen und man weiß es ist ziemlich großes Projekt war aber jetzt noch mal jedes Mal auch jeder nochmal aufstehen zu sehen und dann auch nochmal wirklich zu sehen wie viel Leute da tatsächlich auch mitgemacht haben.
00:20:59: Ja unglaublich!
00:21:00: Schön das kleine internationale Teil zu sein.
00:21:05: Vielleicht zum Abschluss gab's irgendwas wo ihr sagt wow das werde ich nie wieder vergessen.
00:21:09: oder das war vielleicht auch die größte Herausforderung für euch?
00:21:14: Die schöne Sache, was passieren zwischen Schauspieler und Puppenspieler.
00:21:19: Und dem Quatsch, was gemacht wird und alles, was da entsteht unglaublich schön.
00:21:26: Ja, witzig!
00:21:28: Ja für mich war das zum Beispiel ein Drehtag wo wir wussten es wäre thirty-two Grad und wir sollten eigentlich dann halt nur spielen dass es draußen kalt und windig ist Und wir haben da immer warten müssen, bis die Sonne weg war.
00:21:41: Weil es sollte ja irgendwie nicht schön sonnig aussehen und man sieht das natürlich gar nicht in dem Film.
00:21:47: an den Seitenstanden überall Autos Wir haben alle geschwitzt und es war total warm und in dem film hat man gar nichts gemerkt.
00:21:54: und auch bei den Räuber lager Es war so kalt und über waren alle auch nachher krank weil wir echt gefroren haben.
00:22:00: von morgens früh Bis nachts haben wir da gestanden.
00:22:04: Wir haben aber trotzdem total viel Spaß gehabt und viel gelachen, also schön war es auf jeden Fall.
00:22:09: Aber das sind so die Tage wo ich dran denke dann... Das war aber anstrengend, aber total schön!
00:22:16: Und am Ende soviel Applaus uns lohnt sich doch irgendwie.
00:22:19: und jetzt geht's ja weiter auch im Kino.
00:22:21: Also das ist für euch unglaublich toll, denk' ich.
00:22:23: Ja, das erste Mal dass wir wirklich mal auch im Kinodrinnen sind.
00:22:27: Total schön!
00:22:28: Ganz eigentlich noch nicht ganz befossen.
00:22:41: Wir fehlen auch ein bisschen die Worte, ich finde es ist die ganze Magie.
00:22:45: Man sieht das... man wird direkt da reingenommen in den Geschicht und man merkt nicht mehr dass es Puppen sind.
00:22:51: tatsächlich!
00:22:52: Und diese Mischung an Puppern und Menschen, man weiß nicht mehr und man taucht da sehr leicht drin und man ist gefangen vom Anfang bis Ende.
00:23:02: und das war Margit, das hat mich sehr gut gefallen.
00:23:09: Wir haben jetzt die Ehre mit einem Mann zu sprechen.
00:23:11: Ja, der ist zwar nicht im Bild aber man hört ihn zumindest.
00:23:15: Zumindest seine Arbeit hört man ganz maßgeblich.
00:23:17: Denn was wir alle oft vergessen auch bei Filmprojekten Ist die Musik wie sie uns eigentlich durch den film trägt Was für Emotionen sie auch in uns weckt und welch maßgeblichen teil Sie eigentlich auch spielt dafür dass wir eben Durch den film getragen werden denen wir uns gerade angucken.
00:23:31: Und da haben wir bei uns den klaus zion war.
00:23:33: ich grüße dich ja hallo Klaus, du hast die Musik gemacht für den Film.
00:23:39: Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:23:40: vielleicht bevor ich natürlich tiefer damit dir einsteige ganz kurz deine Verbindung zu Norman zum Team.
00:23:46: Wie kam es überhaupt dazu dass Du jetzt heute hier stehst dich natürlich über die Premiere freuen darfst und gesagt hast ja da mache ich mit Ja Ich habe mit Norman vorher schon gearbeitet an der Filmreihe die er vorhin auch schon gemacht hat.
00:24:00: das ist Marmes Mautel.
00:24:01: Das kann man auf YouTube sehen Und da gab es viele Folgen, da durfte ich schon die Musik machen.
00:24:06: Als ich jetzt gehört habe, dass das ein neues Projekt geben soll, war ich sofort vor Jahren Flamme und hab mich riesig gefreut, dass ich da wieder mitmachen durfte.
00:24:15: Was hat dich so begeistert?
00:24:16: Dass du gesagt hast, die Idee finde ich besonders gut!
00:24:19: Ich mache halt einfach schrecklich gerne Filmmusik.
00:24:22: Nachdem ich jetzt Moms Motel gemacht habe, ist eine Stimmung, die immer relativ ähnlich gewesen ist.
00:24:32: Bei dieser Geschichte ist es halt wirklich eine andere Geschichte, eine andere Stimmung.
00:24:37: Und deswegen hat mich das auch nochmal besonders gereizt, jetzt hier noch mal in so ein etwas anderes Musikgenre nochmal einzutauchen.
00:24:44: Es ist alles filmmusiklar aber hier halt nochmal andere Stimmung.
00:24:48: und ja, deswegen hat mir das besonders gereitzt!
00:24:52: Es ist ja ein Märchenfilm, jetzt würde ich natürlich gerne mal mit dir in deine Arbeit reingucken.
00:24:55: Wie hast du denn für diesen Film so deinen Stil gefunden?
00:24:58: oder wo du gesagt hast Ja, dass es die Magie hinter der Musik genauso solls wirken?
00:25:04: Grundsätzlich ist es natürlich so, dass man sich den Film erst mal anguckt und da ist halt noch keine Musik.
00:25:11: Also geht es darum das man erstmal erfasst okay welche Stimmung soll in welcher Szene eigentlich kreiert werden?
00:25:19: Die Stimmung wird ja kreieren einmal durch die Sprecher und durch die Figuren.
00:25:28: Günstigsten Fall kann man dann genau diese Stimmung eben auch durch die Musik erzeugen.
00:25:35: Ja, dann nehmen wir uns doch mal mit rein vielleicht nochmal etwas tiefer.
00:25:37: gab es auch so eine Herausforderung?
00:25:39: vielleicht würde gesagt hast oh da muss ich gucken wie führe ich jetzt dadurch die Emotion?
00:25:43: oder vielleicht wie kann ich das Tempo halten?
00:25:45: Oder diese Magdidi da passiert noch mit meiner Musik unterstützen?
00:25:48: Ja, also Tempo halten.
00:25:49: Das ist natürlich immer eine Herausforderung weil es ist halt so schon beim Intro da muss die Musik on point sein das heißt sie muss zu einer bestimmten Zeit starten dann ergeben sich bestimmte Schnitte die vielleicht auch irgendwie hervorgehoben seien sollen.
00:26:06: Da muss irgendwas passieren an der Stelle wo ein Schnitt kommt oder wo ein Ereignis kommt und dann muss sie zu einer Bestimmtenzeit enden.
00:26:14: Und also das ist schon immer eine Herausforderung, dass man dann sowas auch wirklich genau trifft.
00:26:18: Weil Musik arbeitet halt auch immer irgendwo intakten.
00:26:23: Es gibt natürlich auch Musik die geht ohne Takte aber bei einer Intromusik normalerweise da hat man Takte dabei und es muss irgendwo passen halt.
00:26:30: Das ist also immer eine spezielle Herausforderung das so passend zu machen.
00:26:34: Ja, das stimmt.
00:26:34: Also ich meine für alle die einschalten wir kennen das Gefühl wenn wir mal ein Beispiel machen Wir haben einen Horrorfilm beispielsweise legen komplett Bine Maya drunter was das allein mit uns macht und natürlich auch umgekehrt wie Musik einem dann auch da durchträgt.
00:26:46: vielleicht für dich nochmal wie eng war denn in der Produktion?
00:26:48: Ich mein rund drei Jahre habt ihr miteinander gearbeitet.
00:26:50: du kamst wahrscheinlich erst später so ein bisschen dazu oder warst du von Anfang an mit dabei.
00:26:55: Das ist tatsächlich so dass die Musik dann relativ spät dazu kommt.
00:27:00: ich bekomme am Anfang halt schon das erste Videomaterial.
00:27:04: Das heißt, da ist schon viel an Arbeit hineingeflossen bevor ich überhaupt das erste Video Schnipsel bekomme bei dem ich mir schon mal Gedanken machen kann okay wie könntest du es machen?
00:27:15: So und dann üblicherweise ändert sich das dann auch.
00:27:18: Das heisst also so ein Schnitt änderts sich, dann habe ich Musik gemacht.
00:27:22: die muss ich noch einmal anpassen aber das gehört mit dazu.
00:27:26: Wie seid ihr denn da im engen Austausch, gerade jetzt auch weil du sagst Schnitt und Regie kam es dann erst gegen Ende oder war das schon zwischendrin?
00:27:33: Dass man dich sozusagen mit deinem Rad herangezogen hat.
00:27:36: Ja also ab dem Moment wo die ersten Videoschnipsel da sind, da tausche ich mich dann schon aus.
00:27:43: Also einmal mit Norm natürlich und mit Christian Das sind so eigentlich meine Ansprechpartner in erster Linie Und da tauschen wir uns eng aus, damit dann am Ende genau das rauskommt.
00:27:55: Nicht nur was ich mir vorstelle sondern auch was sich die beiden dann vorstellen, damit es halt insgesamt dann wirklich ja das ergibt, was es werden
00:28:03: soll.".
00:28:04: Ja zum Abschluss würde ich super gerne noch einfach dich auch fragen weil ihr habt schon viele Stimmen bekommen jetzt welche Herzenszenen sie hatten und in welcher Figuren Sie sich vielleicht sogar verliebt haben.
00:28:14: Jetzt du von der musikalischen Seite her gibt es so eine Szene.
00:28:17: Gerade beim Komponieren oder beim Vertonen wurde gesagt, das hat mir schon am meisten Spaß gemacht und wenn ja natürlich warum.
00:28:23: Es hat mich jede einzelne Szene Spaß gemacht.
00:28:25: klar ganz besonders Spaß hat mir der Fährmann gemacht.
00:28:28: ich finde den Färmern als Figur schon so fantastisch und super toll und die Stimmung die dort erzeugt werden soll die hat mich auch irgendwie besonders inspiriert.
00:28:40: Ja, das hat mir am meisten Spaß gemacht und es freut mich heute wenn ich das hören kann.
00:28:45: Du strahlst darüber das ganze Gesicht!
00:28:46: Vielen vielen Dank, Klaus Sombra.
00:28:48: du bist der musikalische, ja wie soll man sagen Regiführer im Prinzip im Hintergrund?
00:28:52: Danke dass wir dich auch hier zu Gast haben durften und danke natürlich für die wundervolle Musik, die du geschaffen hast.
00:28:57: Sehr gerne.
00:29:01: Die Arbeit, die alle gemacht haben... Das muss man zu schätzen wissen, das ist magisch.
00:29:11: Du bist ja der Mann, auch mehr denn je hinter der Kamera.
00:29:15: Christian, nehm uns doch mal mit Klokola, du gemeinsam auch mit dem Figurenschneider, ihr seid die federführenden Ideengeber-Macherköpfe von den fantastischen Geschichten des Professorklug.
00:29:26: Du warst jetzt an der Kamera natürlich sehr maßgeblich beteiligt und natürlich auch im Schnitt in der Regie.
00:29:31: Was mich jetzt interessieren würde ist einfach der Blick auf was es zum Beispiel aus Sicht der Kamera anders oder zu beachten wenn ich jetzt Figuren filme wie beispielsweise Menschen?
00:29:41: Der große Unterschied zwischen Figuren und Menschen ist ganz einfach, dass Figuren nicht das können was Menschen können.
00:29:46: Wenn du mit Menschen drehst und wenn du eine Szene drehest dann machst du als erstes einen sogenannten Master-Shot Das heißt du drehste die Szene total so dass du alle Menschen siehst dass du verorten kannst.
00:29:57: der eine steht links der andere steht rechts.
00:29:58: Du weißt wo die Menschen sind.
00:30:00: Das geht mit Figuren nicht, weil du mindestens zwei bis drei Leute an so einer Figur unten dranhängen hast.
00:30:07: Du siehst, du kannst eine totale nicht machen und wenn du so ein Projekt hast wie unser eins... wo du nicht mit dreißig Puppenspieler gleichzeitig arbeiten kannst.
00:30:15: Das heißt, du kannst sowieso eigentlich nur eine Figur zeigen weil du hast gar nicht genug Puppenspieler um drei Figuren gleichzeitig irgendwie ins Bild zu setzen und das ist natürlich ne große Herausforderung.
00:30:26: Es geht nur wenn die Puppespieler ganz genau wissen was sie tun und wenn die ganz genau wissen Wo sie hingucken müssen?
00:30:33: Weil da wo die Pappen hingucken ist im Regelfall gar keiner.
00:30:38: Vielleicht nehme ich dich noch mal mit an den Anfang, an diesen Tisch, an dem ihr euch getroffen habt und gesagt habt Mensch das möcht man machen da haben wir die Idee.
00:30:46: Wo kam so auch bei dir vielleicht dieser Gedanke her, dass du dieses Projekt umsetzen möchtest?
00:30:51: Und was hat das jetzt auch mit dir gemacht.
00:30:52: Ich meine es war ja eine Reise von drei Jahren!
00:30:54: Ja, das war echt schon ne wirkliche Reise.
00:30:57: Das kann man nicht anders sagen.
00:30:58: also die Idee kam eigentlich... Also was man halt sagen kann ist, dass Norm und ich in Sachen Filmen, die wir schön finden wie als Kind auch als Jugendliche geliebt haben sehr ähnlich Ticken.
00:31:09: Dass wir auch beim Thema Hörspielen sehr ähnlich ticken wo wir sagen okay das holt uns total ab und dass wir irgendwie zusammengesagt haben, also das sind halt noch zwei unserer Lieblingsfilme einfach hier der dunkle Kristallreise ins Labyrinth.
00:31:22: Dass wir gesagt haben hey wollen nicht mal was machen?
00:31:25: Das vielleicht irgendwie so auch diesen Weib heraufbeschwört.
00:31:29: wie damals muss ja nichts Großes sein irgendwas was wir zu viert locker stanzen können was vielleicht dann auch nur zehn fünfzehn Minuten geht und dann ist die Lage eskaliert.
00:31:38: Dann ist dielage eskalierter.
00:31:40: genau wir sind jetzt bei das sind fünften vierzig Minuten eigentlich fast Ja, wir sind bei fast fünfzehn Minuten.
00:31:46: Wir haben natürlich auch viel abspannen aber das ist auch dem einfach geschuldet dass aus diesen vier Personen auf einmal achtzig Personen geworden sind.
00:31:53: Du hast schon angesprochen bzw.
00:31:54: es ist ja auch mehrfach gefallen.
00:31:56: Es sind rund achtzig Menschen beteiligt gewesen im Hintergrund wahnsinnig viele Helferinnen und Helfer die euch unterstützt haben.
00:32:03: wo bist du jetzt heute rückblickend vielleicht auch unerwarteter Maßen unglaublich dankbar?
00:32:08: Man kann sagen bei den Projekten bist du die ganze Zeit dankbar Weil es gar nicht anders geht, weil du über Menschen stolperst und der Menschen auch einfach an dich herantreten die wundervolle Sachen machen.
00:32:19: Also jetzt wir haben zum Beispiel einen Graffiti Sprayer der z.B bei den Sets die Texturen gemacht hat.
00:32:26: das ist einer der weltweit führenden Graffiti sprayer der gesagt hat na klar mache ich das für euch Grat ist klar, am Wochenende klar.
00:32:34: Oder wir haben jetzt natürlich auch Effekte, digitale Effekten damit drin weil man das halt mit Proben einfach gar nicht abbilden konnte.
00:32:43: da haben wir jetzt Leute dabei die gesagt haben ja ich habe jetzt eh gerade Zeit meine letzte Produktion mit der ich einen Emmy gewonnen habe ist gerade fertig.
00:32:52: Das kann ich für euch basteln.
00:32:54: vielen Dank, dass ich mitmachen darf.
00:32:55: Und da denkt man sich so Moment bist du jetzt der Emmy-Gewinner oder ich?
00:32:59: Also nur das wir das nicht verwechselt.
00:33:01: also es ist einfach Weltklasse und da war natürlich mega dankbar wenn Leute die auf einem Weltklass internationalen Niveau arbeiten dann zu einem Ankommen der außer vielleicht mal ein Werbefilmchen für die Nachbarviermarke nichts großartig geleistet hat sagt Ich freue mich, dass sie bei dir mit machen darf.
00:33:20: Weltklappe!
00:33:21: Toll Vielleicht noch Christian aus Sicht von Kamera, Regie, Schnitt.
00:33:24: Irgendwie gehört es ja auch alles dazu damit so was dann gelingen kann.
00:33:27: Gab's so eine vielleicht goldene Regel oder ein Mantra wie man das so schön nennt?
00:33:31: Was du dir mitgenommen hast wo du gesagt hast Das muss auf jeden Fall sein damit diese Magie die ich erzeugen will nicht bricht.
00:33:38: Ja also für mich war ganz wichtig dass die Kamera... Es ist ja die Sache, dass man meist nur eine Figur zeigen kann.
00:33:44: Dass man halt diese großen Totalen nicht machen kann.
00:33:46: Das wir trotzdem versuchen große Bilder zu machen das die Kamera sich trotzdem bewegt und nicht still steht.
00:33:51: Dass wir halt diesen Kino-Look irgendwie hinbekommen obwohl wer wirklich wenn man unser Equipment sieht glauben möchte, dass wir da mit wirklichen Kinofilmen gedreht haben.
00:34:02: Dass man trotzdem halt so diese Bilder erzeugt kann die sich ein bisschen mehr bewegen können als wir haben jetzt mal die Kamera drauf gehalten Schuss gegen Schuss.
00:34:13: Gibt es so weil du das jetzt gerade ansprichst?
00:34:14: Wir haben ein bisschen was mehr gemacht wie nur die Kamera darauf gehalten.
00:34:17: gibt's eine Szene oder vielleicht eine Szenerie wo du sagst wow!
00:34:19: Da bin ich im Nachhinein besonders stolz dass wir das hinbekommen haben?
00:34:23: Nein also stolz ist man dann eigentlich auf jede Szene proben konnte, weil wir das ja alles am Wochenende gemacht haben.
00:34:28: und es gibt halt die Bilder, die du im Kopf hast wo du denkst so wird es wahrscheinlich funktionieren.
00:34:32: Und dann kommst du an's Set und dann denkst du ne, so funktioniert es halt überhaupt nicht!
00:34:36: Ja?
00:34:37: Und dann setzt man sich da zusammen und überlegt wie kann man das lösen?
00:34:41: und dann haben wir es gelöst und dann sehen die Bilder auch wirklich gut aus.
00:34:44: Also dass wir wirklich alle zusammengesessen haben, nee sieht super aus.
00:34:47: Sieht nicht so aus wie wir das im Kopf hatten aber sieht vielleicht sogar noch besser aus.
00:34:50: und dann gehst du nach Hause und denkst Das war ein guter Tag.
00:34:54: Jetzt wollen wir natürlich alle wissen, wie es weitergeht mit den fantastischen Geschichten des Professor Kluck.
00:34:58: Hast du dir oder auch das Team sich was vorgenommen?
00:35:01: Oder sagt ihr hey das war jetzt schon mal für uns so weltbewegen gibt's da schon einen Spoiler Alarm wo wir sagen können Es geht weiter vielleicht sogar zu uns nach Süddeutschland.
00:35:10: Oh das ist schwierig zu sagen.
00:35:11: also tatsächlich haben ja noch nicht so diverse Ideen wie ich es weitergehen könnte aber wahrscheinlich nicht als Popenfilm.
00:35:17: Also wir würden wenn dann eine Anthologie wäre dann eher sowas haben da auch schon drei, vier Ideen, wo wir nochmal aufsatteln könnten mit Warendorfer-Mythen.
00:35:27: Also wir sind jetzt auch dann noch mal gestern tatsächlich bei der Premiere auch dann nochmal mit einem Illustrator aus Münster in Kontakt gekommen und gesagt, wollen wir nicht dies oder das machen?
00:35:35: Und es gibt jetzt auch schon eine Planung für eine Installation auf dem Marktplatz die dann wirklich dann auch schon noch in die nächste Märchenrichtung auf jeden Fall gehen wird.
00:35:44: aber ob dann der Professor Kluck da denn nochmal drin vorkommt... Das gucken wir mal!
00:35:49: Danke dir Christian.
00:35:54: Besonders verzaubert habe ich einfach diese Figuren und die Langsamkeit der Erzählung mit den Figuren, weil es glaube ich solche Filme gar nicht mehr gibt.
00:36:04: Wo einzelne Charaktere, einzelne Figuren gezeigt werden und ihre Schönheit, ihre Wirkung, ihre Kraft entfalten können.
00:36:13: Das ist das weswegen ich ja ein großer Fan bin in der Kunst von Norm Schneider.
00:36:23: Und jetzt haben wir natürlich einen der, ja ich würde mal sagen kreativen Köpfe machen und Ideen geben.
00:36:29: Ihr kennt ihn auch schon denn er war bei uns in einer ganzen Folge zu Gast nämlich der Norman Schneider Figuren.
00:36:33: Schneider schön dass du hier im Gespräch bist.
00:36:35: Ja ich freue mich wieder da zu sein.
00:36:37: vielen Dank Lieber Norm, du bist ja mitunter.
00:36:40: Ja gehörst zu den Machern der fantastischen Geschichten des Professor Klux zusammen mit Klo Kola bis Du ja als Figurenschneider kann man schon sagen der Hauptkopf des Projekts.
00:36:49: jetzt möchte ich dich natürlich entführen denn ich weiß von dir du hast ja nicht nur das muss mal jetzt mal beachten alle sechzehn Figuren gebaut.
00:36:57: Also ein Riesenaufwand, wir hatten ja in der Folge mit dir schon drüber gesprochen was es alles heißt Figuren zu bauen und was dahinter steckt.
00:37:03: jetzt möchte ich natürlich heute von dir wissen wie kam's denn eigentlich zur Ursprungsidee von dem ganzen Projekt?
00:37:09: Und wann war dann der Punkt vielleicht da wo klar wurde da wird ein Film draus?
00:37:13: Ja, also das Ursprungsprojekt liegt tatsächlich jetzt drei Jahre zurück und in dem wir zusammen essen gegangen sind.
00:37:21: Und wir irgendwie Klokola und wir irgendwie die Idee hatten Mensch!
00:37:25: Wir könnten doch auch einen größeren Märchenfilm machen.
00:37:27: Wir hatten eine kleine Reihe schon mit dem Grafen, dass es auch im Theater am Ball gedreht und wir wussten ungefähr was wir können wie wir ticken.
00:37:36: und dann haben wir überlegt naja das wäre doch möglich einfach mal so etwas Größeres zu machen.
00:37:40: und dann sind wir ganz schnell auf so ein Märchenprojekt kam und haben uns die Sage oder eine der Sagen aus Warendorf zu Herzen genommen.
00:37:47: Und die etwas umgeschrieben, dann hatten wir ganz schnell viel Potenzial für eine schöne Geschichte und schöne Figuren.
00:37:57: War dann schon klar dass der Film sozusagen öffentlich zugänglich wird?
00:38:00: Oder war das eigentlich nur mal für euch zu gucken?
00:38:02: können wir das überhaupt?
00:38:03: Nein, das war schon relativ klar.
00:38:04: Das wird es natürlich auch zeigen möchten.
00:38:06: also wir sind jetzt allerdings nicht glaube ich nicht von drei Jahren ausgegangen sondern erst mal von vielleicht nachher zwei oder anderthalb Jahren.
00:38:13: Das ist wirklich drei Jahre überhaupt so aufwendig wurde wie es jetzt geworden ist?
00:38:19: Das hätte glaube ich keiner von uns gedacht.
00:38:21: Du hast schon gesagt dass es so aufwändig geworden ist wie's jetzt geworden isst.
00:38:24: kann man das beziffern für alle die einschalten Wie viele Stunden stecken da drin?
00:38:28: oder ihr habt ja auch das ist ja auch schon zu größtenteils das ganze Projekt selbst finanziert.
00:38:33: Ja, das ist richtig.
00:38:34: Ich glaube man kann das in Stunden gar nicht mehr umrechnen.
00:38:38: also ich würde mal behaupten... ...dreißigvierzigfünfzigtausend Stunden von den einzelnen Leuten die da dran mitgearbeitet haben.
00:38:48: Das sind ja wirklich tatsächlich nicht nur die Figuren.
00:38:51: natürlich sieht man sie jetzt im Film aber es sind ja unglaublich viele Leute gewesen die da im Hintergrund stehen Achtzig, fast jetzt an der Zahl.
00:39:00: Man sieht es hier im Museum an der Wand wenn sie da alle hängen und denkt uiuiui das ist ja schon richtig viel!
00:39:07: Und wenn du diese einzelnen Stunden natürlich von allen zusammen ziehst kommst du auf eine enorme Summe.
00:39:12: Was war's denn dann was die Menschen motiviert hat?
00:39:15: Kannst du das noch greifen?
00:39:17: Ich meine das ist nicht selbstverständlich dass achtzig Menschen sagen ja alles klar machen wir mitten unserer Freizeit oder wir stecken vielleicht sogar nach unser Budget damit rein.
00:39:24: Ja also eigentlich sowas wie so ein kleines Wunder bei der Produktion.
00:39:28: Also jeden, den ich gefragt habe oder jetzt gerade die Leute, die vielleicht von Figuren schneider kommen, die waren vom Anfang an und sagten ja wow toll wenn ich das irgendwie unterstützen kann?
00:39:39: Ich bin dabei!
00:39:41: Und auch...ich arbeite am Wochenende, ich arbeite unentgeltlich, ich setze ganz viel Zeit Kraft und Energie in dieses Projekt und glaube an das Projekt.
00:39:52: ist es eigentlich wirklich Das eigentliche Wunder bei dem Film.
00:39:57: Du bist ja eben mit der Idee involviert gewesen, du hast die Figuren gebaut und gleichzeitig hast du natürlich auch gespielt im Film?
00:40:03: Die Figuren.
00:40:04: gibt es da so eine Figur wo du vielleicht gesagt hast das hätte ich ihm nachher dann gerade gedacht dass sie mich so vor große Herausforderungen bringt sei es im Bau oder auch im Spiel.
00:40:12: Also tatsächlich waren es fast alle Figuren.
00:40:15: Es gab Figuren, die sich leichter oder leichter gebaut haben.
00:40:19: aber zum Beispiel der Jakob der Held den habe ich dreimal gebaut weil er mir immer nicht gefiel.
00:40:25: das schwierige eine Klappenholfigur umzusetzen, die einen jugendlichen Charakter hat, die vielleicht vierzehn, fünfzehnt oder sechzehn ist, ist unglaublich schwierig.
00:40:35: Du kriegst eher ne verknorzte alte Gut hin als Klappmahlfigur.
00:40:37: Aber ein Jugendlichen?
00:40:38: Das ist schon schwierig.
00:40:40: Der war so die große Herausforderung eigentlich.
00:40:44: Wie war das dann im Zusammenspiel, zum Beispiel auch Thema Kamera?
00:40:47: Also ich könnte mir vorstellen da ist man ja schon im engen Austausch dass eine Figur dann auch logischerweise auf der Leinwand funktioniert.
00:40:53: Ja also das war insofern immer kein Problem weil Christian und ich da immer dieselbe Sprache gesprochen haben.
00:41:01: Das war auch manchmal verrückt als wir mussten eigentlich manchmal gar nicht viel miteinander sprechen.
00:41:07: Ich natürlich auch ein Christian seine Arbeit kenne, die ich auch sehr schätze und von vornherein wusste okay der wird es gut umsetzen.
00:41:14: Es war ja eine gewisse Art von Vertrauen, die man da ineinander haben muss Und ich wusste, der macht es gut.
00:41:20: Dass das wird schön werden und wir uns da auch immer natürlich in der Rückspielung auch noch mal angeguckt haben – gerade vor Ort damit alles passt.
00:41:29: Das war eine Paste uns für uns.
00:41:30: Wir haben ja beide Regie geführt und das passte einfach von vorne bis hinten relativ gut.
00:41:37: Wir sprachen da eine Sprache.
00:41:39: Gab es so Momente bei der Produktion, wo du vielleicht gedacht hast oh mein Gott das war mir gar nicht klar dass das so ausufert oder was da alles dazugehört letztendlich?
00:41:47: Ja also spätestens als die Statisten mit hinzukamen und wir in den Straßen gedreht haben.
00:41:55: und auf einmal dann so zwanzig Leute dort waren.
00:41:58: Und zwanzich Leute, die dann irgendwie in Gang gebracht wurden, angezogen werden mussten, Nasen bekommen geschminkt werden musten, die da irgendwie Requisiten brauchten, der eine deren Buch gelesen hat oder das die Blumenfrau, die die Blum anbot.
00:42:12: Und jeder hatte dann plötzlich seine Rolle.
00:42:14: Das war nicht nur einfach Leute im Kostüm, dadurch dass es die Straßen lief.
00:42:19: Jeder hat gesagt okay du bist die Blumentfrau?
00:42:22: Du bist die Marktfrau!
00:42:24: Bürger, der seiner Frau keine Blumen kaufen möchte.
00:42:27: Du bist die Ehefrau, die irgendwie ein bisschen motzig ist und und und.
00:42:30: Dafür müsste dann immer eine Rolle gefunden werden.
00:42:32: und das dann wirklich an dem Tag zu klären, dass Wetter natürlich auch ganz wichtig noch irgendwie im Hinterkopf zu haben.
00:42:41: Das ist auch immer die Sonne scheint oder dass wir das auch dann hatten war wirklich eine Herausforderung ja.
00:42:46: Das merkte man schon sehr schnell viel wird.
00:42:50: Du hast die Regie schon angesprochen, die du ja mit dem Christian geteilt hast?
00:42:54: Vielleicht aus Erfahrung.
00:42:55: was war vielleicht da auch besonders in der Regie im Vergleich zu einem normalen Dreh ohne Figuren?
00:43:04: Also ich glaube also insofern dass wir eine Geschichte mit Figuren erzählen.
00:43:10: Und was natürlich auch immer ist, eine Figuren haben eine andere Sprache oder haben auch nur bestimmte Möglichkeiten.
00:43:17: Figuren, wenn das jetzt starbgeführte Helmde sind können nichts greifen.
00:43:22: da müssten wir halt immer mit Schnitten arbeiten.
00:43:24: Darauf mussten wir einfach achten.
00:43:26: die haben nicht so viele Möglichkeiten.
00:43:29: Und gerade wenn jetzt zum Beispiel der Jakob am Kolksitz und den Stein in den Kolk hineinwirft, da mussten wir halt immer gucken okay wie lösen wird es wirklich kameratechnisch.
00:43:39: Und da haben Christian und ich auch wirklich lange rumgetüftelt Puppe-Kamera, guck guckt klappt das vielleicht so?
00:43:45: oder auch da haben alle Puppenspieler eigentlich auch mitgeholfen und zu sagen guck wie schaffen wir diese Szene jetzt?
00:43:50: Wie kriegt...wie schaffen wir's lebendig dass der Jakop den Stein wirft?
00:43:55: ja?
00:43:55: Einfach ist mal eine relativ einfache Geschichte wo man denkt aber dann im Drehprozess relativ schwierig ist.
00:44:02: Welche Figurenarten habt ihr jetzt in dem Film alle eingebaut?
00:44:05: Vielleicht für alle, die einschalten als kleine Insider das wir wissen... Du mein Klappmoll hast du schon angesprochen.
00:44:10: Gibt es noch andere Formen, die mit dabei sind?
00:44:12: Also wir haben in erster Linie Klappenholfiguren zum größten Allem mit Augentechniken wo dann auch immer bei jeder Klappeholfigur eigentlich drei Spieler vernötigt sind.
00:44:20: Sonst haben wir auch noch kleine Stockfiguren.
00:44:23: Die Maus ist z.B eine ganz kleine Stockfigur Kopfbewegung, auch der Vogel ist eine Stockfigur und ich glaube tatsächlich sonst sind es ganz klassische Klappmaufiguren.
00:44:36: Außer wir haben noch das achtäugige Nebelmoos – das war natürlich eine Figur die wir nur zu vier oder fünf spielen konnten.
00:44:43: Das war auch eine Herausforderung.
00:44:45: Also das Nebelmos kann man sich so vorstellen als das Moos mit Augen was ja im Prinzip den Wald besuchenden Weg ebnet.
00:44:51: Richtig, richtig!
00:44:52: Also eigentlich weiß es darauf hin nicht weiter zu gehen.
00:44:55: aber meistens wird das übersehen.
00:44:57: und ja dass das dreht sich und wendet sich und irgendwie hat mich gestern jemand auch drauf angesprochen nach der Prämie wie habt ihr das geschafft?
00:45:05: Dass dieses Nebel muss aus dem Baum heraus kommt Und witzig, das war eine Wirklichkeit gar nicht so.
00:45:10: Aber der Betrachter hatte glaube ich dann so viel Fantasie, dass er etwas ganz anderes gesehen hat als was wir wirklich gedreht haben.
00:45:16: aber das fand ich sehr schön!
00:45:18: Ja und ich glaube mir können das Mysterium auch noch ein bisschen aus dem Liegräumen, dass man vermeintlich denkt jede Figur hat nur einen Spieler gehabt.
00:45:24: wieviel Spieler waren denn so im Stitt pro Figur beteiligt?
00:45:27: Das war mit uns ein ganz ganz Unterschied.
00:45:28: beim Teufel waren immer vier Personen die wir da alle gefragt wurden.
00:45:34: Also sprich einer für die Hände, Augen einen Kopfspieler und beim Teufel der hat hinten noch so ein schönen Schwanzdienst zu bespielen galt ja und dann hatte er auch immer von unten Licht.
00:45:44: also gab auch noch jemanden der immer Licht von unten gehalten hat damit er in die Augenlicht bekam.
00:45:49: also das war bei ihm was wirklich eine Herausforderung.
00:45:52: Wo es auch eine Herausforderung war, das weiß ich jetzt von dir.
00:45:55: War bei dem Fährmann der ja zum einen zwei Meter hoch ist.
00:45:57: also der ist ja größer wie ich.
00:45:59: da überragt mich was jetzt nicht so schwierig ist aber er tut in dem Fall Was waren denn da die Herausforderungen?
00:46:04: mit einem großen Augen schmunzeln weil da wurde es ja kuschelig eng wie ich weiß?
00:46:08: Ja also beim Fährman der war wirklich auch eine schwere Großpuppe Und da war es sehr, sehr eng in diesem Boot.
00:46:16: In diesem Boot musste halt der Christian Platz haben, der den Jakob gespielt hat mit dem Maus, der vorne im Boot sitzt und ich und Jürgen dir unter diesen Fährmann-Praktisch steckten, unter diesen ganzen Gewand oder diesen mehreren Schichten von Gewand und diesen Färmern spielt.
00:46:31: Wir hatten einen kleinen Monitor bei uns unter dem Bauch und konnten dann diese Außenwirkung sehen aber wir haben von innen nichts gesehen.
00:46:37: Wir hatte nur dieses kleine Kamerabild auf das wir uns verlassen haben so zwei drei Minuten am Stück drehen konnten, aber dann auch ganz schnell die Luft sehr, sehr schnell dünn wurde und wir einfach Luft brauchten.
00:46:49: Und dann wieder eine kurze Pause brauchte.
00:46:52: Da war der Fairmann unglaublich anstrengend!
00:46:54: Und die Herausforderung vielleicht auch in der Bewegung, oder?
00:46:57: Ich meine ihr seid dann da zu zweit.
00:46:58: Der eine spielt dir eine Hälfte, du in dem Fall hast die andere Hälfe den Kopf dann noch etc.
00:47:04: Wie ist es dann einfach das Profi können was man automatisch mitbringen?
00:47:08: oder wie kriegt man das hin dass es letztendlich ja wenn ihr seht ja nichts für den betrachtenden ganz normale Bewegungsabläufe werden.
00:47:15: Jürgen, Thomas und ich kennen uns jetzt wirklich auch schon eine ganz lange Zeit.
00:47:19: Und ich glaube wir wissen was wir können.
00:47:21: also insofern... Wir können uns da aufeinander verlassen und Jürgens sagt Ich würde gerne die Zeige Hand machen übernehmen du mehr die starke Hand und übernehmen den Kopf und das ist dann irgendwie Ganz schnell schmelzen wir dazu einer Figur zusammen und es funktioniert eigentlich wunderbar.
00:47:36: Also wir müssen da gar nicht so großartig probieren.
00:47:39: wir haben ein paar Sachen natürlich geguckt vorher und bisschen ausprobiert aber dass das klappt relativ schnell und gut.
00:47:46: Vielleicht noch so zum Thema Aufwand, welches Szene oder kann man das überhaupt betiteln?
00:47:50: Hat euch am meisten Aufwand gekostet und warum?
00:47:53: Welche war die aufwendigste Szene?
00:47:55: eigentlich waren sie fand ich alle aufwändig Aber natürlich war auch der Fährmann mit seinem Nebel sehr, sehr aufwendig.
00:48:01: oder Ronas Hütte.
00:48:03: Da waren zum Beispiel auch jemand im Hintergrund, der so ein bisschen den Wald simulierte.
00:48:08: Jemand, der in diesen Topf pustete und dann mit dem Nebel richtig kam.
00:48:10: Jemen, der den Nebel vorbereitet.
00:48:12: Drei Puppenspiele einen Kameramann ... Und was natürlich auch war, dass wir bei Minusgraden gedreht haben.
00:48:18: Dass wir bei minus vier Grad im Wald gedrehen haben und das für zwei Tage über zwölf Stunden.
00:48:25: Das war insofern wirklich der härteste Dreh für uns alle!
00:48:28: Ich habe ja Making Off.
00:48:29: also für alle die da jetzt hier auch nur einschalten gibt ja ein Making off.
00:48:32: ihr wurdet vom WDR bekleidet.
00:48:34: Da hat man auch noch mal wunderschöne Einblicke wie das ganze entstanden ist Stück für Stück.
00:48:38: Also das sieht man ja auch dich beispielsweise auf der Isomatte im Wald wo du ja schon berichtest mir sind die Füße eingeschlafen.
00:48:44: Was war dann der Punkt?
00:48:46: oder gab es so Punkte, wo man vielleicht auch mal gesagt hat hey ich kann jetzt einmal nicht mehr und ich schmeiß hin.
00:48:50: Natürlich das gab's auf jeden Fall.
00:48:52: also gerade als wir Gromwold den Wolf gedreht haben, gab es einen wirklich mega eisigen Wind und wir saßen da auf den Isomatten und wir wussten wir haben noch ungefähr eine halbe Seite Text vor uns in der Gromwald wird noch einiges sagen müssen Und da waren wir schon so, dass wir sagen ok Augen zu und durch.
00:49:09: Ich glaube dafür sind wir auch alle Profis und sagen okay wir müssen das jetzt irgendwie... Wir müssen es jetzt auch gerade noch bei dieser Lichtstimmung weil diese Stimmung wird nicht wiederkommen!
00:49:16: Wir brauchen jetzt dieses Szene und wir haben das alle durchgezogen.
00:49:20: also dass wir jetzt irgendwie sagen oh nee jetzt haben wir keine Lust mehr.
00:49:23: Das geht dann leider in dem Moment nicht.
00:49:26: Norm vielleicht noch.
00:49:27: abschließend gibt's so einen Moment Das sind ja wahrscheinlich die großen Momente, wo du als Ideengeber oder natürlich auch mit als umsetzende Person bist.
00:49:36: Da bist du besonders stolz drauf?
00:49:40: Das gibt eigentlich so viele Momente.
00:49:42: also ich bin eigentlich stolz darauf dass wir so viele tolle Leute für dieses Projekt finden konnten.
00:49:51: das fängt an bei Drehhelfern die da waren.
00:49:55: es fängt oder bei unseren Sprechern, bei diesen tollen Synchronsprechern wie Heiko Obermeller oder Michi Kammetz die wir gefunden haben und und und.
00:50:05: Bei Kostümen, Requisiten wirklich Kameraschnitt Licht.
00:50:11: Das sind so viele tolle Leute, die da alle ihr Ding zu beigetragen.
00:50:15: Ich finde darauf kann man echt stolz sein.
00:50:17: und auf das was wir da wirklich geschaffen haben – ich glaube, da sind wir alle stolz drauf!
00:50:22: Nicht nur ich.
00:50:23: Ja, für alle die nicht dabei waren jetzt bei der internen Premiere, da standen ja rund achtzig Leute später beteiligt auf der Bühne und das ist sehr unglaublich.
00:50:31: Ihr habt viele Helferinnen und Helfer gehabt Sei es jetzt nur drum, ich mache eine Suppe oder ich versäuge mich mit Getränken oder Strom.
00:50:37: Also was da alles dahintersteckt kann sich keiner vorstellen ist wahrscheinlich eine angehende Hollywood-Produktion letztendlich was ja auch umgesetzt habe.
00:50:43: oder wie würdest du's im Nachhinein betrachten?
00:50:46: Ich sehe das ganz genauso wie du es jetzt beschrieben hast.
00:50:49: Es waren unglaublich viele Leute daran beteiligt und jeder war ein ganz wichtiges Zahnrädchen der uns irgendwo wo wir gerade waren in dem Film immer wieder geholfen hat.
00:51:01: und beispielsweise wie bei diesen Minustemperaturen.
00:51:04: Da kam jemand mit einer Suppe und wir waren alle wieder aufgewärmt, du hast dich gefreut und konntest dann weiter.
00:51:10: Hätte es diese Suppe vielleicht nicht gegeben, wäre der Dreh vielleicht gar nicht so schön oder nicht so gelaufen?
00:51:16: Ja genau!
00:51:17: Das meine ich.
00:51:18: das war auch wirklich wichtig in dem Moment und davon gab's ganz viele Momente.
00:51:23: Abschließend noch, will ich natürlich wissen klar weil wir sind jetzt am Tag der Premiere der ersten öffentlichen Premiere.
00:51:29: Was wünschst du dir vielleicht was die Zuschauer heute Abend nach dem Film auch über das ganze Thema auch vielleicht Figurenspiel oder auch eben jetzt Figurinspiel mit Märchen sagen und wie darf es weitergehen für die fantastischen Geschichten des Professor Klux?
00:51:44: Ich würde mir einfach wünschen dass die die Zuschower genau wie wir in diese Welt eintauchen können in diesem Märchenwelt dass dieser Film gefangen hält und das man vielleicht manchmal vergisst, dass es Figuren sind.
00:51:57: Sondern sie sind ja eigentlich kleine Lebewesen die atmen und sprechen und Dinge tun.
00:52:05: Das wäre ganz schön, dass man wirklich vielleicht ein bisschen die Figuren vergisst und sagt okay ich lass mich einfach drauf ein, ich lasse mich verzaubern.
00:52:14: Und darüber hinaus?
00:52:15: Geht der Film auch weiter, vielleicht aus Warendorf heraus?
00:52:19: Kann man da schon spoilern oder was habt ihr damit vor?
00:52:21: Na ja das ist tatsächlich noch so ein bisschen Zukunftsmusik.
00:52:24: Es wäre natürlich schön, wir würden uns bewusst freuen wenn es woanders gezeigt wird auf Festivals oder oder aber ich glaube er hat ganz gute Chancen irgendwo anders gesehen zu werden.
00:52:35: Also für alle die einmal, ich sag jetzt mal eben nicht den Kindermärchenfilm sondern auch für große Kinderaugen ist er ja gedacht.
00:52:41: Mal sehen wollen also wirklich mit Figuren Spiel.
00:52:44: Die Figuren werden zur Hauptrolle mal was ganz anderes.
00:52:47: Da können wir uns entweder eine Reise nach Warendorf mit ins Gepäck nehmen oder ich drücke natürlich die Daumen, vielleicht kommt der ja auch deutschlandweit mit den Filmen.
00:52:54: Das wünsche ich euch von ganzem Herzen!
00:52:55: Wir hier natürlich von Fiese, Madendo und R. Wir bleiben dran lieber normen weil wir sind ja der Puppentrat für Anfänger und ich denke so ein Projekt das haben unsere Hörerinnen und Hörere noch nicht gehört.
00:53:04: also wer jetzt Lust bekommen habt den Trailer gibt es ja auf jeden Fall online Und wir haben ja das Making of.
00:53:09: was wir sehen können über YouTube ist es ja online vom WDR und euch alles gute.
00:53:15: Ich bin schon gespannt ob wir dem noch mal mehr Geschichten fantastische vom Professor Kluck hören dürfen.
00:53:20: Ja, das wäre natürlich wunderschön!
00:53:21: Das würde ich mir wünschen.
00:53:22: vielen Dank.
00:53:27: Es gibt keinen besseren Figurenfilm.
00:53:53: Punkt!
00:54:04: Das war jetzt Schluss.
00:54:08: Mit fiese Madente und Ehrung.
00:54:13: schalten Sie auch das nächste Mal bitte wieder ein.
00:54:18: unbedingt, unbedingt!
00:54:22: Tschüssi Koski, tschüssi koski...
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